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Wie lassen sich verkrustete Sitzungsformate aufbrechen und echte
Partizipation in politischen Gremien ermöglichen? In dieser Episode
des Liberating Structures Praxispodcasts spricht Christian Weinert
mit Katharina Nolden, Expertin für Eignungsdiagnostik und
Facilitation, über ein spannendes Experiment: Den Transfer moderner
Kollaborationsmethoden in die lokale Parteiarbeit. Ausgangspunkt
des Gesprächs ist die oft frustrierende Realität klassischer
Ortsverbandssitzungen – geprägt von Monologen, Zeitnot und passiver
Zuhörerschaft. Katharina Nolden schildert, wie sie ihre
Enttäuschung über Bundestagswahlergebnisse in konstruktives
Engagement umwandelte und begann, die Treffen der Grünen in
Langenhagen mithilfe von Liberating Structures neu zu gestalten. In
dieser Folge erfahrt ihr: • Vom Monolog zum Dialog: Wie
Mikrostrukturen wie Impromptu Networking und 1-2-4-All eine
inklusive Atmosphäre schaffen, in der auch neue Mitglieder sofort
Gehör finden. • Strategische Effizienz: Wie Methoden wie 25/10
Crowdsourcing und Ecocycle Planning genutzt wurden, um
Haushaltsanträge zu priorisieren und Jahrespläne zu strukturieren –
mit dem Ergebnis, dass eine Klausurtagung zwei Stunden früher als
geplant und mit höherer Zufriedenheit beendet werden konnte. •
Strukturelle Klarheit: Der Einsatz von Purpose-to-Practice, um
Rollenverständnisse und die Zusammenarbeit zwischen Fraktion und
Ortsverband transparent zu definieren. • Demokratische Resilienz:
Warum professionelle Moderation und effiziente Abläufe im Ehrenamt
kein Luxus sind, sondern ein wesentlicher Faktor, um politisches
Engagement attraktiv zu halten und dem Gefühl der Machtlosigkeit
entgegenzuwirken. Eine inspirierende Fallstudie für alle, die
Meetings – ob im Verein, im Unternehmen oder in der Politik – nicht
nur absitzen, sondern aktiv und ergebnisorientiert gestalten
wollen.
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„Vom Wahlfrust zur aktiven Mitgestaltung“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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