KurzGefasst: Erhöhtes Brustkrebsrisiko bei Schizophrenie – Was Antipsychotika bewirken

KurzGefasst: Erhöhtes Brustkrebsrisiko bei Schizophrenie – Was Antipsychotika bewirken

9 Minuten

Beschreibung

vor 3 Monaten
Wie beeinflusst die Behandlung mit Antipsychotika das
Brustkrebsrisiko bei Frauen mit Schizophrenie? In dieser Folge von
„KurzGefasst“ nehmen wir die aktuelle Übersichtsstudie von
Chittaranjan Andrade unter die Lupe, die im Journal of Clinical
Psychiatry erschienen ist. Der Review fasst die Ergebnisse von vier
Metaanalysen und mehreren großen Kohortenstudien aus Südkorea,
Schweden und den USA zusammen und zeigt: Frauen mit Schizophrenie
haben ein leicht erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken – vor
allem bei langjähriger Therapie mit typischen, prolaktin-erhöhenden
Antipsychotika. Atypische, prolaktin-schonende Medikamente sind
hingegen deutlich sicherer. Die Studie betont die Bedeutung von
regelmäßigen Screenings und Präventionsmaßnahmen und fordert eine
ganzheitliche Versorgung, die sowohl psychiatrische als auch
somatische Aspekte berücksichtigt. Erfahren Sie, wie diese
Erkenntnisse die Praxis verändern können und worauf Ärztinnen und
Ärzte bei der Betreuung besonders achten sollten. Quelle: Andrade,
C. (2025). Schizophrenia, Antipsychotics, and Risk of Breast
Cancer: What Do We Know, and What Should We Do? Journal of Clinical
Psychiatry, 86(3), 24–31.
https://www.psychiatrist.com/jcp/schizophrenia-antipsychotics-risk-of-breast-cancer/
Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz
erstellt.

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