KurzGefasst: Wie Psychedelika die visuelle Wahrnehmung verändern

KurzGefasst: Wie Psychedelika die visuelle Wahrnehmung verändern

vor 5 Tagen
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Beschreibung

vor 5 Tagen
Warum erleben Menschen unter psychedelischen Substanzen visuelle
Halluzinationen – und welche neurophysiologischen Mechanismen
stecken dahinter? In dieser Folge von „KurzGefasst" besprechen wir
eine aktuelle Studie aus Communications Biology, die erstmals
zeigt, wie psychedelische 5-HT2A-Rezeptor-Agonisten rhythmische
Oszillationen im visuellen Kortex modulieren. Im Mittelpunkt steht
ein innovativer Ansatz mittels optischem Voltage-Imaging, bei dem
die elektrische Aktivität von Pyramidenzellen über große
Kortexareale hinweg in Echtzeit gemessen wird. Wir diskutieren, wie
die Gabe von 5-HT2A-Agonisten spontane und visuell evozierte
5-Hertz-Oszillationen verstärkt, die zeitliche Kopplung zwischen
visuellem und retrosplenialem Kortex erhöht – und was dies über
verstärkte Top-down-Kontrolle der Wahrnehmung aussagt. Erfahren
Sie, welche Bedeutung diese Ergebnisse für das Verständnis von
Halluzinationen bei psychiatrischen Erkrankungen und Substanzkonsum
haben, welche methodischen Einschränkungen bei Mausstudien zu
beachten sind – und was das für die Erforschung veränderter
Bewusstseinszustände bedeuten könnte. Quelle: White CM et al.
Communications Biology. 2025. doi:10.1038/s42003-025-09492-9 Dieser
Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz
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