Folge #3: Narrative weiblicher Erschöpfung in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Mit Marcella Fassio und Diego León-Villagrá
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Mit Daniela Dröschers autofiktionalen Romanen „Lügen über meine
Mutter“ (2022) und „Junge Frau mit Katze“ (2025) sowie einem
Seitenblick auf Christina Wesselys „Liebesmühe“ (2024) widmet
sich die dritte Folge von auto:montage Narrativen weiblicher
Erschöpfung in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur: Wie
wird Erschöpfung erzählt, mit welchen literarischen Verfahren und
Schreibweisen? In welchem Verhältnis stehen Erschöpfungsnarrative
zu Fragen von Gender und Klasse, von Care- und anderen
Arbeitsformen, etwa in der Wissenschaft? Und was ist das
dezidiert Politische dieser Narrative? Diesen und weiteren Fragen
geht Diego León-Villagrá im Gespräch mit Dr. Marcella Fassio
nach.
Dr. Marcella Fassio studierte Germanistik und Anglistik in
Oldenburg, wo sie 2020 mit einer Arbeit zu Praktiken, Poetiken
und Autorschaften literarischer Weblogs promoviert wurde. Nach
einem Forschungsaufenthalt am King’s College in London leitete
sie von 2022–2024 ein Projekt zu „Narrativen weiblicher
Erschöpfung um 1900 und 2000“ an der Freien Universität Berlin,
gefördert im Walter Benjamin-Programm der DFG. Seit 2025 ist sie
wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität
Halle-Wittenberg.
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