Nick Cave And The Bad Seeds – "Murder Ballads"
1 Stunde 15 Minuten
Podcast
Podcaster
Wir sprechen über die größten Alben der Pop- und Rockgeschichte. Jeden Montag gibt es eine neue Folge. Reinhören!
Beschreibung
vor 1 Monat
"Murder Ballads" ist eine Mischung aus eigenen Songs, Traditionals
und Coverversionen und vollgepackt mit illustren Mordgeschichten –
düster, verstörend, aber in Teilen auch wunderschön. Und diese
düsteren Mordsongs waren auch abseits von "Murder Ballads" immer
Themen, die Nick Cave interessiert haben. Deshalb finden sich auch
auf anderen Alben von ihm Songs zu diesem Thema. Wohlwollend
aufgenommen wurde das Album auch von der australischen Version des
Rolling Stone-Magazins. Es hat die Platte auf Platz 13 der besten
australischen Alben aller Zeiten platziert. Im Fall von "Murder
Ballads" handelt es sich nicht um eine klassische Pop-Ballade, oder
eine epische Power-Ballade, wie wir es vielleicht vermuten würden,
erklärt Musikredakteurin Katharina Heinius: "Es geht hier viel mehr
um ein kurzes, erzählendes Gedicht, das auch zum Singen geeignet
ist." Damit bewegt sich Nick Cave nah an der ursprünglichen
Begrifflichkeit der "Ballade" und nicht an dem, wie wir im 21.
Jahrhundert den Begriff alltagstypisch nutzen würden. "Die
Tradition der Ballade stammt schon aus dem Mittelalter", erläutert
Heinius im Podcast. Und auch wenn Nick Cave sich hier ganz dem
Thema Tod und Mord widmet, so beweist er auch immer wieder viel
Humor in seinen Texten und auch auf der Bühne, erklärt Podcast-Gast
Stefan Pitterling. Was das Erzählen dieser "Murder Ballads" noch
eindrucksvoller macht, ist, dass neben der Musik, in der
Komposition Sounddesignelemente genutzt werden, um die Morde noch
dramatischer zu gestalten und den Hörer noch tiefer reinzuziehen.
In diesem Fall ist Nick Cave nicht mehr nur Musiker, sondern ein
musikalischer Regisseur, der den Film im Kopf des Hörers entstehen
lässt, erklärt Katharina Heinius. Als Nick Cave And The Bad Seeds
"Murder Ballads" veröffentlicht haben, waren gerade Genres wie der
späte Grunge oder Eurodance angesagt. Und für Podcast-Gast Stefan
Pitterling macht diese Platte aus, dass sie eben keinem Trend
folgt, was das Album total zeitlos macht, sagt er: "Es ist ein
wunderbares Konzeptalbum zu einem Thema, das viele Leute fasziniert
[...] und es zeigt vor allem, dass ein Künstler, der sich wirklich
traut, etwas zu machen, was andere nicht machen, damit auch super
erfolgreich sein kann." __________ Über diese Songs vom Album
"Murder Ballads" sprechen wir im Podcast • (17:38) – "Song Of Joy"
• (33:58) – "Where The Wild Roses Grow" • (48:08) – "Stagger Lee" •
(57:53) – "Henry Lee" • (01:09:05) – "Death Is Not The End"
__________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge
"Murder Ballads" findet ihr hier:
https://1.ard.de/nick-cave-murder-ballads __________ Ihr wollt mehr
Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik,
Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die
(06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
und Coverversionen und vollgepackt mit illustren Mordgeschichten –
düster, verstörend, aber in Teilen auch wunderschön. Und diese
düsteren Mordsongs waren auch abseits von "Murder Ballads" immer
Themen, die Nick Cave interessiert haben. Deshalb finden sich auch
auf anderen Alben von ihm Songs zu diesem Thema. Wohlwollend
aufgenommen wurde das Album auch von der australischen Version des
Rolling Stone-Magazins. Es hat die Platte auf Platz 13 der besten
australischen Alben aller Zeiten platziert. Im Fall von "Murder
Ballads" handelt es sich nicht um eine klassische Pop-Ballade, oder
eine epische Power-Ballade, wie wir es vielleicht vermuten würden,
erklärt Musikredakteurin Katharina Heinius: "Es geht hier viel mehr
um ein kurzes, erzählendes Gedicht, das auch zum Singen geeignet
ist." Damit bewegt sich Nick Cave nah an der ursprünglichen
Begrifflichkeit der "Ballade" und nicht an dem, wie wir im 21.
Jahrhundert den Begriff alltagstypisch nutzen würden. "Die
Tradition der Ballade stammt schon aus dem Mittelalter", erläutert
Heinius im Podcast. Und auch wenn Nick Cave sich hier ganz dem
Thema Tod und Mord widmet, so beweist er auch immer wieder viel
Humor in seinen Texten und auch auf der Bühne, erklärt Podcast-Gast
Stefan Pitterling. Was das Erzählen dieser "Murder Ballads" noch
eindrucksvoller macht, ist, dass neben der Musik, in der
Komposition Sounddesignelemente genutzt werden, um die Morde noch
dramatischer zu gestalten und den Hörer noch tiefer reinzuziehen.
In diesem Fall ist Nick Cave nicht mehr nur Musiker, sondern ein
musikalischer Regisseur, der den Film im Kopf des Hörers entstehen
lässt, erklärt Katharina Heinius. Als Nick Cave And The Bad Seeds
"Murder Ballads" veröffentlicht haben, waren gerade Genres wie der
späte Grunge oder Eurodance angesagt. Und für Podcast-Gast Stefan
Pitterling macht diese Platte aus, dass sie eben keinem Trend
folgt, was das Album total zeitlos macht, sagt er: "Es ist ein
wunderbares Konzeptalbum zu einem Thema, das viele Leute fasziniert
[...] und es zeigt vor allem, dass ein Künstler, der sich wirklich
traut, etwas zu machen, was andere nicht machen, damit auch super
erfolgreich sein kann." __________ Über diese Songs vom Album
"Murder Ballads" sprechen wir im Podcast • (17:38) – "Song Of Joy"
• (33:58) – "Where The Wild Roses Grow" • (48:08) – "Stagger Lee" •
(57:53) – "Henry Lee" • (01:09:05) – "Death Is Not The End"
__________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge
"Murder Ballads" findet ihr hier:
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