Anke Langner und die „Schule der Zukunft?“

Anke Langner und die „Schule der Zukunft?“

38 Minuten

Beschreibung

vor 1 Tag

„Schule muss von den Schülern her gedacht werden“ sagt Anke
Langner. Aber: Welche Aufgaben hat denn nun eine Schule in
unserer Zeit?


Anke Langner, studierte Pädagogin, promovierte
Erziehungswissenschaftlerin, Professorin für
Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt inklusive Bildung an
der TU Dresden ist als geschäftsführende Direktorin und
Projektleiterin der Forschungsstelle Universitätsschule zuständig
für die wissenschaftliche Begleitung des Schulversuchs
Universitätsschule Dresden, einer „Schule der Zukunft – ein
Lernort ohne Noten?“


Am 19. August 2019 öffnete die Universitätsschule Dresden das
allererste Mal die Türen für 200 Schülerinnen und Schüler der
Klassenstufen 1, 2, 3 und 5.


Worin unterscheidet sich eine Universitätsschule von
herkömmlichen staatlichen und privaten Schulen? „Zum Beispiel
dadurch, dass es Projekte statt Fächer gibt“, sagt Anke Langner
und erklärt, wie das funktioniert und auch wie Schülerinnen und
Schüler dort zum Lernen, Lehrkräfte zum Unterrichten motiviert
werden. Bis zur 9. Klasse gibt es keine Zensuren und dennoch
werden Leistungen bewertet. Und damit kommen die Schülerinnen und
Schüler gut zurecht, die Eltern aber wohl eher weniger. Für die
ist es das größte Problem, nicht vergleichen zu können, sagt
meine Interviewpartnerin. „In der anderen Schule sind sie schon
auf Seite xx im Lehrbuch, und wo ist mein Kind?“ fragen sich die
Eltern.


Und ich frage, wie die Universitätsschule denn von der
Gesellschaft angenommen wird und ob die Entwicklung der
künstlichen Intelligenz, kurz KI genannt, die Lehrerinnen und
Lehrer nicht bald überflüssig machen wird.


Klare Fragen und ebenso klare Antworten, die sich anzuhören
lohnen.

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