Kinobesitzerin Edna Epelbaum: "Ich laufe aus schlechten Filmen nicht einfach raus"

Kinobesitzerin Edna Epelbaum: "Ich laufe aus schlechten Filmen nicht einfach raus"

56 Minuten

Beschreibung

vor 1 Woche
Edna Epelbaum wuchs in der Stadt Biel oberhalb eines Kinos auf,
ihre Spielplätze waren die Projektionskabinen. Der erste Film, den
sie sah, war «Heidi» – schwarz-weiss: «Ich schrie durch den dunklen
Saal: Warum schlafen hier alle?», erinnert sie sich lachend an ihre
erste Kinoerfahrung als Dreijährige. Obwohl sie zunächst nach
Amerika ging, um eigene Wege zu finden, übernahm sie später das
Familienunternehmen von ihrem Vater Vital Epelbaum. "Für meinen
Beruf gibt es keinen eidgenössischen Fachausweis - das ist
"learning by doing". Der Vater liess sie machen, stand beratend zur
Seite: «Wir hatten uns gemeinsame sechs Monate Probezeit gegeben um
zu schauen, ob wir miteinander arbeiten können» erzählt sie. Ist
das Kino am Sterben, wie es immer wieder heisst? Edna Epelbaum ist
gelassen: «Solange wir als Gesellschaft das Bedürfnis haben,
Geschichten zu erzählen, gemeinsam zu lachen, solange wird das Kino
überleben», ist sie überzeugt.

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