#011 Die Siedler von Catan – Wenn Schafe Freundschaften zerstören

#011 Die Siedler von Catan – Wenn Schafe Freundschaften zerstören

17 Minuten

Beschreibung

vor 2 Wochen

Die Bank bietet dir einen Kurs, der so schlecht ist, dass er
eigentlich eine Bestrafung darstellt. Vier Schafe für ein Erz! In
Folge 11 von Project Ludos analysieren Till und Linn,
warum Klaus Teuber diese mathematische Härte nicht als Fehler,
sondern als Feature eingebaut hat. Wir klären, warum das Spiel
uns ökonomisch erpresst, damit wir überhaupt miteinander reden,
und warum der Räuber uns erlaubt, unsere Freunde zu bestehlen,
ohne uns dabei schuldig zu fühlen.


In dieser Episode:




System (Till): Die Architektur der
Erpressung: Wie der 4:1-Bankkurs absichtlich so schmerzhaft
ineffizient gestaltet wurde, dass wir lieber unsere Gegner
stärken, als mit der Bank zu handeln – und warum die
"Glockenkurve" der Würfel uns eine Kontrolle vorgaukelt, die
wir nie hatten.




Psyche (Linn): Normalisierte
Ausbeutung: Warum Catan uns beibringt, die Notlagen anderer
Spieler gnadenlos für Profit zu nutzen (Wucher) und warum der
"Königsmacher-Effekt" am Ende oft den Beliebtesten statt den
Besten gewinnen lässt.




Das unmögliche Szenario: „Catan: Der
Widerstand“ – Ein "Reverse-Tower-Defense"-Spiel, in dem wir
die Ureinwohner spielen, Siedlungen renaturieren und den
Räuber als Guerilla-Einheit gegen die Invasoren einsetzen.




Ein Spiel, das beweist: Freundschaft endet dort, wo das Monopol
auf Lehm beginnt.


Kapitel: (00:00) Cold Open: Der
4:1-Handelszwang & Das Trojanische Pferd (04:04) Analyse: Die
Glockenkurve, Varianz & Die "Räuber-Absolution" (08:33)
Psychologie: Königsmacher-Syndrom & Das Ausnutzen von
Notlagen (11:55) Gedankenexperiment: Catan aus Sicht der
Ureinwohner (Der Widerstand)


Keywords: Die Siedler von Catan, Klaus
Teuber, Kosmos, Game Design, 4:1-Handel, Verhandlungstaktik,
Wahrscheinlichkeitsrechnung, Königsmacher, Project Ludos.

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