#009 Minesweeper – Wenn Logik auf Zufall trifft
18 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Du hast neun Minuten lang alles richtig gemacht. Jede Deduktion
war mathematisch perfekt. Und am Ende zwingt dich das Spiel
trotzdem, eine Münze zu werfen. In Folge 9 von Project
Ludos analysieren Till und Linn das Spiel, das auf 1,5
Milliarden Computern vorinstalliert war. Wir klären, warum das
harmlose "Fähnchen-Setzen" eigentlich ein mathematisches Problem
der Komplexitätsklasse NP-vollständig ist und warum Microsoft es
eigentlich nur entwickelte, um uns die Angst vor der Computermaus
zu nehmen.
In dieser Episode:
System (Till): Die Ästhetik der
Constraints: Warum der "Flood-Fill-Algorithmus" (die Kaskade)
der befriedigendste Klick der 90er Jahre war und warum das
Spiel mathematisch ehrlich ist, selbst wenn es uns zum Raten
zwingt.
Psyche (Linn): Das trojanische Pferd:
Wie Minesweeper uns unbewusst den "Rechtsklick" beibrachte
und warum es das erste Spiel war, das Prokrastination im Büro
gesellschaftsfähig machte.
Das unmögliche Szenario: „Minesweeper
Infinite“ – Eine moderne Mobile-Game-Dystopie mit
Energy-Tokens, Lootboxen für Minen-Scanner und einem Battle
Pass. (Spoiler: Es würde das Spiel mechanisch zerstören).
Ein Spiel, das beweist: Manchmal ist Pech leichter zu ertragen
als eigenes Versagen.
Kapitel: (00:00) Cold Open: Der
50/50-Horror & NP-Vollständigkeit (05:40) Analyse:
Logik-Muster (1-2-1), Kaskaden & Die 4 Arten zu sterben
(12:26) Deep Dive: Warum es nicht monetarisierbar ist & Das
Maus-Training (16:37) Gedankenexperiment: Die Dystopie
"Minesweeper Infinite"
Keywords: Minesweeper, Microsoft, Windows
95, NP-vollständig, Flood Fill, Game Design, Prokrastination,
Taktik-Puzzle, Project Ludos.
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