Update: Wer ist der designierte neue Fed-Chef?

Update: Wer ist der designierte neue Fed-Chef?

Die US-Notenbank soll einen neuen Chef bekommen. Wer ist Kevin Warsh, den Donald Trump nominiert hat? Und: mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland ohne Job
10 Minuten

Beschreibung

vor 4 Wochen
US-Präsident Donald Trump hat den Ökonomen Kevin
Warsh als neuen Vorsitzenden der Federal Reserve nominiert.
Kevin Warsh soll im Frühsommer den amtierenden Fed-Chef Jerome
Powell ablösen, dessen reguläre Amtszeit im Mai endet. Die
Nominierung muss noch vom US-Senat bestätigt werden. Kevin Warsh
war bereits von 2006 bis 2011 Mitglied des Direktoriums der
US-Notenbank. Zuvor arbeitete er bei der Investmentbank Morgan
Stanley und war wirtschaftspolitischer Berater im Weißen Haus unter
Präsident George W. Bush. Donald Trump lobte Kevin Warsh und
bezeichnete ihn als möglichen "großen" Fed-Vorsitzenden. Zugleich
hatte der Präsident den bisherigen Fed-Chef Jerome Powell immer
wieder öffentlich unter Druck gesetzt, die Zinsen stärker zu
senken. Was von Kevin Warsh als Fed-Chef zu erwarten ist,
analysiert Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT. 
Bundeswirtschaftsministerin Katherine Reiche hat ihren ersten
Jahreswirtschaftsbericht vorgelegt und die Wachstumsprognose für
2026 auf ein Prozent gesenkt. Im Herbst war die Bundesregierung
noch von 1,3 Prozent ausgegangen. Der Bericht nennt mehrere Gründe
für die weiterhin schwierige Lage der Wirtschaft. Dazu zählen
internationale Konkurrenz, geopolitische Unsicherheiten, der
demografische Wandel und eine geringe Investitionsbereitschaft
vieler Unternehmen. Auch der Arbeitsmarkt bleibt angespannt. Als
Reaktion setzt die Bundesregierung auf Bürokratieabbau,
Investitionen in Infrastruktur sowie Reformen bei Steuern,
Sozialsystemen und Arbeit. Außerdem im Update: - Im Januar sind
mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos gewesen.
Damit ist die Zahl der Arbeitslosen auf dem höchsten Stand seit
zwölf Jahren. Der Anstieg ist saisonal typisch: Zum
Jahresende laufen viele befristete Verträge aus, zudem bauen
witterungsabhängige Branchen wie Bau, Landwirtschaft und Tourismus
Personal ab. Tina Groll, Redakteurin im Politikressort, ordnet die
Zahlen ein. - Der Bundesrat hat sich heute mit mehr als 60
Tagesordnungspunkten befasst. Unter anderem hat der Bundesrat
einem Gesetzentwurf zugestimmt, durch den Verbraucher bei
Vertragsabschlüssen im Internet besser geschützt werden. - Die
Gewerkschaft Ver.di ruft für Montag zu bundesweiten Streiks im
kommunalen Nahverkehr auf. In vielen Städten dürften Busse und
Bahnen stillstehen. Ver.di fordert bessere Arbeitsbedingungen,
teils auch höhere Löhne. Bislang hätten die Arbeitgeber
Verbesserungen weitgehend abgelehnt.   Und sonst so? Die
Wanderung deutscher Nachnamen   Moderation und
Produktion: Moses Fendel Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit:
Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns
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Aus der Kulisse schreit Trump US-Zentralbank: Donald Trump
nominiert Kevin Warsh als Fed-Chef Federal Reserve: US-Notenbank
hält Leitzins stabil Jerome Powell: Ikone des Widerstands Donald
Trump: Jetzt bricht er auch dieses Tabu Katherina Reiche: Wenn ein
diskreter Business-Gipfel zum Verhängnis wird
Jahreswirtschaftsbericht: Ein kleines bisschen Optimismus
Konjunktur: Bundesregierung senkt Wachstumsprognose für 2026 und
2027 Konjunktur in Deutschland: Und wo ist jetzt das Wachstum?
Bundeswirtschaftsministerin: Katherina Reiche fordert höheres
Rentenalter und weniger Teilzeit Bundesagentur für Arbeit:
Arbeitslosenzahl steigt auf höchsten Stand seit ‍fast zwölf Jahren
Öffentlicher Nahverkehr: Ver.di ruft bundesweit zu Streik im
Nahverkehr am Montag auf Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der
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