Die Abschweifung 75 Don’t feed the Troll

Die Abschweifung 75 Don’t feed the Troll

Warum öffentliche Empörung Hater belohnt – und Schweigen manchmal der klügere Widerstand ist
33 Minuten
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"Unser Podcast: Laut, unüberhörbar und bereit, Grenzen zu überschreiten!"
LautFunk

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Dortmund

Beschreibung

vor 3 Wochen
Hate, Swatting, Doxxing, Pizzabestellungen, gezielte
Einschüchterung – all das sind keine zufälligen Eskalationen im
Internet, sondern kalkulierte Machtdemonstrationen. In dieser Folge
der Abschweifung geht es nicht um Empörung, sondern um Mechanismen.
Ausgehend von aktuellen Beispielen und eigenen Beobachtungen
analysiere ich, warum Hater nicht auf Inhalte reagieren, sondern
auf Aufmerksamkeit. Warum öffentliche Beschwerden oft genau das
liefern, was diese Menschen suchen. Und weshalb das alte
Internet-Prinzip „Don’t feed the troll“ heute aktueller ist denn
je. Ich unterscheide klar zwischen Kritik und Hate, zwischen
Diskurs und gezielter Zerstörung. Warum Kritiker bleiben, auch wenn
man ihnen widerspricht – und warum Hater verschwinden, wenn man
ihnen die Währung entzieht. Außerdem geht es um die Rolle von
Öffentlichkeit, Impressumspflichten, Machtgefälle und die
gefährliche Illusion, man könne Eskalation mit Lautstärke beenden.
Eine Folge über Aufmerksamkeitsökonomie, digitale Gewalt und die
unbequeme Erkenntnis, dass Schweigen manchmal kein Wegsehen ist –
sondern Selbstschutz.

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