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Episoden
19.02.2026
36 Minuten
Weihnachten 1992. Ein 386SX mit 25 MHz, 2 MB RAM und einer
100-MB-Festplatte zieht bei mir ein – und verändert alles. In
dieser Folge geht es um technologische Zeitsprünge. Vom ersten
Mandelbrot in GW-BASIC, das ohne mathematischen Coprozessor bis zu
90 Minuten brauchte, über das erste 2.400-Bit-Modem und
Mailbox-Nächte bis hin zu einem heutigen System mit i9-13900K, 64
GB RAM und mehreren NVMe-SSDs, das 1 GB in 0,15 Sekunden
verschiebt. Doch es bleibt nicht bei Nostalgie. Wir sprechen über
die aktuelle Grafikkarten- und Speicherkrise durch
KI-Rechenzentren, über CUDA-Kerne, Energieverbrauch, übertaktete
Rechenzentrums-Hardware aus Fernost – und die Frage, ob kleine,
effiziente Systeme wie ein Raspberry Pi mit AI-Head langfristig die
klügere Alternative sein können. Wie fühlt sich technologische
Entwicklung an, wenn man sie von Anfang an miterlebt hat? Was
bedeuten 30 Jahre Rechenleistung in echten Zahlen? Und warum ist
der Schritt vom 387SX-Coprozessor zu lokalen KI-Agenten eigentlich
gar nicht so groß, wie er scheint? Eine ruhige, persönliche Folge
zwischen Retro-Computing, Marktanalyse und Zukunftsvision.
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13.02.2026
2 Stunden 34 Minuten
In dieser Folge nehmen wir einen Themenkomplex auseinander, der
größer geworden ist als das ursprüngliche Video selbst. Ein
anonymer Satirekanal. Ein gelöschtes Nachtcafé. Ein
Fiebertraum-Video. Und ein Livestream, in dem plötzlich aus
Spekulation scheinbare Gewissheit wird. Wir sprechen über: – die
Dynamik von Anonymität im Netz – das Spiel mit Vornamen,
Kommentaren und Identitätszuschreibungen – Reichweitenverantwortung
und Community-Eskalation – Passwort-Wiederherstellungsfunktionen
als „Recherche-Tool“ – und die Frage, wann aus Neugier ein Eingriff
in Persönlichkeitsrechte wird Dabei geht es nicht um persönliche
Angriffe. Es geht um Prinzipien. Um digitale Ethik. Und um die
Mechanismen, mit denen Aufmerksamkeit erzeugt wird. Was ist
legitime Kritik? Was ist Spekulation? Und wann kippt es in digitale
Einschüchterung? Diese Episode ist keine Empörung – sondern eine
Analyse. Reinhören. Mitdenken. Einordnen. Rektal Digital – Die Akte
Flattermann.
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05.02.2026
32 Minuten
In dieser Abschweifung geht es um große Worte – und das, was oft
dahinter fehlt. Buzzwords, Fachbegriffe und vermeintlich kluge
Konzepte begegnen uns ständig: in der Creator-Welt, in
Selbstgesprächen, in Medien, Kommentaren und öffentlichen Debatten.
Begriffe wie kognitive Dissonanz, Empathie, Transferleistung oder
Kompetenz werden inflationär benutzt – oft ohne verstanden zu
werden. Ich spreche darüber, warum Fachbegriffe Inhalte nicht
ersetzen können. Warum klug klingen nicht gleich klug sein
bedeutet. Und warum echte Transferleistung mehr ist als das
Wiederholen auswendig gelernter Wörter. Diese Folge ist ein
gedankliches Selbstgespräch über Denken, Zuhören und intellektuelle
Ehrlichkeit. Über Selbstdarstellung, Scheinintellekt und die Frage,
wie viel Substanz wirklich hinter großen Worten steckt – besonders
in digitalen Öffentlichkeiten. Eine Abschweifung zwischen
Medienkritik, Psychologie, Philosophie und Alltag. Ohne Belehrung,
aber mit Klartext.
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30.01.2026
33 Minuten
Hate, Swatting, Doxxing, Pizzabestellungen, gezielte
Einschüchterung – all das sind keine zufälligen Eskalationen im
Internet, sondern kalkulierte Machtdemonstrationen. In dieser Folge
der Abschweifung geht es nicht um Empörung, sondern um Mechanismen.
Ausgehend von aktuellen Beispielen und eigenen Beobachtungen
analysiere ich, warum Hater nicht auf Inhalte reagieren, sondern
auf Aufmerksamkeit. Warum öffentliche Beschwerden oft genau das
liefern, was diese Menschen suchen. Und weshalb das alte
Internet-Prinzip „Don’t feed the troll“ heute aktueller ist denn
je. Ich unterscheide klar zwischen Kritik und Hate, zwischen
Diskurs und gezielter Zerstörung. Warum Kritiker bleiben, auch wenn
man ihnen widerspricht – und warum Hater verschwinden, wenn man
ihnen die Währung entzieht. Außerdem geht es um die Rolle von
Öffentlichkeit, Impressumspflichten, Machtgefälle und die
gefährliche Illusion, man könne Eskalation mit Lautstärke beenden.
Eine Folge über Aufmerksamkeitsökonomie, digitale Gewalt und die
unbequeme Erkenntnis, dass Schweigen manchmal kein Wegsehen ist –
sondern Selbstschutz.
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27.01.2026
2 Stunden 58 Minuten
In Folge 11 von Rektal Digital – Die Akte Flattermann analysieren
Sascha und Sarah einen Prozess, den viele im Creator-Umfeld nur
ungern offen benennen: den öffentlich dokumentierten Selbstzerfall
durch Größenwahn. Wir sprechen über die wachsende Diskrepanz
zwischen Followerzahlen und realer Wirkung, über auffällige
Einbrüche bei Aufrufen, über künstliche Relevanzstrategien – und
darüber, warum Angriffe oft genau dann lauter werden, wenn das
eigene Echo leiser wird. Ein Schwerpunkt dieser Folge liegt auf
zerbrochenen Kooperationen: Warum mehrere Content Creator nicht
mehr mit der Fernsehschatztruhe zusammenarbeiten. Warum frühere
Partnerschaften scheiterten. Und wie langfristiges Verhalten
irgendwann unausweichliche Konsequenzen nach sich zieht. Außerdem
geht es um: – Follower vs. Interaktion: Wenn Zahlen nichts mehr
bedeuten – Polarisierung als letzte Relevanzstrategie – Das
ständige Erwähnen anderer als Versuch, im Gespräch zu bleiben –
Spendenkampagnen, Klagen und moralische Widersprüche – Die Frage,
wann Kritik berechtigt ist – und wann sie systematisch
instrumentalisiert wird Ganz ohne Drama, aber mit klarer
Ursache-Wirkung. Denn wenn Größenwahn auf Realität trifft, entsteht
kein Comeback – sondern ein sauber dokumentierter Zerfall. Jetzt
reinhören bei Rektal Digital – Die Akte Flattermann.
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Über diesen Podcast
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