Beschreibung
vor 2 Monaten
Ein gestrandeter Buckelwal in der Ostsee – und plötzlich schaut ein
ganzes Land hin. Medien berichten, soziale Netzwerke laufen heiß,
Livestreams entstehen, Petitionen werden gestartet und überall
steht die Frage im Raum: Warum hilft denn keiner? Doch in dieser
Folge von „Die Abschweifung“ geht es nicht nur um einen Wal auf
einer Sandbank. Es geht um das, was dieses Ereignis in uns auslöst.
Um Mitgefühl, Hilflosigkeit, Wut, Naturentfremdung und die
menschliche Erwartung, dass jedes Problem sofort lösbar sein muss.
Sascha nimmt den gestrandeten Buckelwal als Ausgangspunkt für eine
größere gesellschaftliche Betrachtung: Warum verlangen wir bei
Naturereignissen sofort politische Lösungen, obwohl wir selbst seit
Jahrzehnten Flüsse begradigen, Meere verlärmen, Lebensräume
zerstören und unangenehme Wahrheiten aus unserem Alltag verdrängen?
Warum rührt uns ein Wal zu Tränen, während wir anderes Leid kaum
noch wahrnehmen? Zwischen Medienhysterie, echter Tierliebe,
gesellschaftlicher Überforderung und der unbequemen Erkenntnis,
dass nicht jedes tragische Ereignis reparierbar ist, entsteht eine
Folge über unsere merkwürdige Beziehung zur Natur – und über die
Wut, die oft gar nicht dem eigentlichen Ereignis gilt. Eine
nachdenkliche Abschweifung über einen Wal, unsere Kontrollfantasien
und die Frage, ob wir verlernt haben, Natur auch dann auszuhalten,
wenn sie traurig ist.
ganzes Land hin. Medien berichten, soziale Netzwerke laufen heiß,
Livestreams entstehen, Petitionen werden gestartet und überall
steht die Frage im Raum: Warum hilft denn keiner? Doch in dieser
Folge von „Die Abschweifung“ geht es nicht nur um einen Wal auf
einer Sandbank. Es geht um das, was dieses Ereignis in uns auslöst.
Um Mitgefühl, Hilflosigkeit, Wut, Naturentfremdung und die
menschliche Erwartung, dass jedes Problem sofort lösbar sein muss.
Sascha nimmt den gestrandeten Buckelwal als Ausgangspunkt für eine
größere gesellschaftliche Betrachtung: Warum verlangen wir bei
Naturereignissen sofort politische Lösungen, obwohl wir selbst seit
Jahrzehnten Flüsse begradigen, Meere verlärmen, Lebensräume
zerstören und unangenehme Wahrheiten aus unserem Alltag verdrängen?
Warum rührt uns ein Wal zu Tränen, während wir anderes Leid kaum
noch wahrnehmen? Zwischen Medienhysterie, echter Tierliebe,
gesellschaftlicher Überforderung und der unbequemen Erkenntnis,
dass nicht jedes tragische Ereignis reparierbar ist, entsteht eine
Folge über unsere merkwürdige Beziehung zur Natur – und über die
Wut, die oft gar nicht dem eigentlichen Ereignis gilt. Eine
nachdenkliche Abschweifung über einen Wal, unsere Kontrollfantasien
und die Frage, ob wir verlernt haben, Natur auch dann auszuhalten,
wenn sie traurig ist.
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