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  4. IGeL versus GKV-Leistungen: Warum Kassenleistungen oft unterschätzt werden
Häufig werden Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) im
Gegensatz zu GKV-Leistungen als besonders attraktive
Premiumleistungen angeboten und wahrgenommen. Warum dies an der
Realität vorbeigeht, klärt die neue Folge des IGeL-Podcast.

Viele Menschen haben falsche Vorstellungen von den Leistungen der
gesetzlichen Krankenkassen. Sie unterstellen, dass GKV-Leistungen
lediglich Mindestanforderungen genügen, während
Selbstzahlerleistungen laut IGeL-Report 2024 häufig als „wichtig
für den Erhalt der Gesundheit“ verstanden werden.

Hinzu kommt, dass IGeL mitunter als medizinisch „notwendige
Leistungen“ verkauft werden, die die Krankenkassen nicht
übernehmen. IGeL-Leistungen werden oft als der „Mercedes“ unter
den Gesundheitsleistungen wahrgenommen, das GKV-Angebot eher als
„Golf-Klasse“. Warum das nicht zutrifft und Kassenleistungen auch
der „Mercedes“ sein können, erklärt Dr. Martin Krasney,
Vorstandsmitglied des GKV-Spitzenverbands in der neuen Folge des
IGeL-Podcast. Dabei erläutert der Jurist unter anderem, was das
„Wirtschaftlichkeitsgebot“ für GKV-Leistungen wirklich
bedeutet.

GKV-Mitglied Anja Schiller teilt ihr persönliches Erlebnis in
einer Hautarztpraxis, in der ihr die Kassenleistung zum
Hautkrebsscreening lediglich abschätzig angeboten wurde, was sie
durchaus kritisch sieht.

Zu Gast in dieser Folge:

Dr. Martin Krasney, Mitglied des Vorstandes,
GKV-Spitzenverband 

Anja Schiller, selbstständig, GKV-Mitglied 

Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“
ist der Jingle des IGeL-Podcast. 
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„IGeL versus GKV-Leistungen: Warum Kassenleistungen oft unterschätzt werden“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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