EU-HTA: Entscheidet jetzt die EU, welche Arzneimittel in Deutschland erstattet werden?
28 Minuten
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Beschreibung
vor 6 Tagen
2025 starteten die ersten europäischen Nutzenbewertungen (EU-HTA).
Das deutsche IQWiG hat als größte Health Technology
Assessment-Organisation eine wichtige Rolle in diesem Verfahren.
IQWiG-Chef Thomas Kaiser erklärt in der neuen Podcast-Folge, warum
HTA-Bewertungen auf europäischer Ebene wichtig sind und welche
Bedeutung sie für die Nutzenbewertung auf nationaler Ebene haben.
Was im Bereich der Zulassung von neuen Arzneimitteln schon Standard
ist, wird ab diesem Jahr auch für die anschließende Nutzenbewertung
von Medikamenten und anderen medizinischen Verfahren zunehmend
durchgeführt werden: Die gemeinsame Bewertung auf europäischer
Ebene, kurz EU-HTA oder European Health Technology Assessment, auch
Joint Clinical Assessments, JCA, genannt. Im Januar 2025 fiel der
Startschuss mit den Bewertungen für onkologische Wirkstoffe und
Arzneimittel für neuartige Therapien (ATMPs). 2028 kommen
Arzneimittel für Seltene Erkrankungen hinzu und ab 2030 sollen alle
neu zugelassenen Arzneimittel auf europäischer Ebene gemeinsam
bewertet werden. Ab 2026 werden auch ausgewählte Medizinprodukte
mit hohem Risiko europaweit bewertet werden. Das Institut für
Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist in
der EU die größte der nationalen HTA-Organisationen und spielt
daher in den Prozessen eine wichtige Rolle. IQWiG-Chef Thomas
Kaiser erklärt in der aktuellen Folge des IGeL-Podcast das Vorgehen
bei den EU-HTAs, welche besondere Rolle das IQWiG dabei spielt und
was dies für die nationalen Entscheidungsebenen und die Festsetzung
der Preise und die Erstattung durch die Krankenkassen bedeutet.
Experte in dieser Folge: Dr. Thomas Kaiser, Institutsleiter Link:
Thema im Fokus: Europäische Nutzenbewertung, auf der Webseite des
IQWiG
https://www.iqwig.de/presse/im-fokus/europaeische-nutzenbewertung/
Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“
ist der Jingle des IGeL-Podcast.
Das deutsche IQWiG hat als größte Health Technology
Assessment-Organisation eine wichtige Rolle in diesem Verfahren.
IQWiG-Chef Thomas Kaiser erklärt in der neuen Podcast-Folge, warum
HTA-Bewertungen auf europäischer Ebene wichtig sind und welche
Bedeutung sie für die Nutzenbewertung auf nationaler Ebene haben.
Was im Bereich der Zulassung von neuen Arzneimitteln schon Standard
ist, wird ab diesem Jahr auch für die anschließende Nutzenbewertung
von Medikamenten und anderen medizinischen Verfahren zunehmend
durchgeführt werden: Die gemeinsame Bewertung auf europäischer
Ebene, kurz EU-HTA oder European Health Technology Assessment, auch
Joint Clinical Assessments, JCA, genannt. Im Januar 2025 fiel der
Startschuss mit den Bewertungen für onkologische Wirkstoffe und
Arzneimittel für neuartige Therapien (ATMPs). 2028 kommen
Arzneimittel für Seltene Erkrankungen hinzu und ab 2030 sollen alle
neu zugelassenen Arzneimittel auf europäischer Ebene gemeinsam
bewertet werden. Ab 2026 werden auch ausgewählte Medizinprodukte
mit hohem Risiko europaweit bewertet werden. Das Institut für
Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist in
der EU die größte der nationalen HTA-Organisationen und spielt
daher in den Prozessen eine wichtige Rolle. IQWiG-Chef Thomas
Kaiser erklärt in der aktuellen Folge des IGeL-Podcast das Vorgehen
bei den EU-HTAs, welche besondere Rolle das IQWiG dabei spielt und
was dies für die nationalen Entscheidungsebenen und die Festsetzung
der Preise und die Erstattung durch die Krankenkassen bedeutet.
Experte in dieser Folge: Dr. Thomas Kaiser, Institutsleiter Link:
Thema im Fokus: Europäische Nutzenbewertung, auf der Webseite des
IQWiG
https://www.iqwig.de/presse/im-fokus/europaeische-nutzenbewertung/
Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“
ist der Jingle des IGeL-Podcast.
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