Volk ohne Hoffnung? Kurden unter Druck
54 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Monat
In Kobane leiden die Menschen. Erste Hilfslieferungen kommen an,
die kurdische Stadt in Syrien wird aber weiterhin belagert. Die
Waffenruhe zwischen den syrischen Regierungstruppen und den
kurdischen Milizen soll Zeit geben, eine Lösung für die Zukunft der
Kurden in Syrien zu finden. Die Kurden wollen ihre politische
Identität und auch ihre Autonomie behalten. In Syrien ist eine
föderale Struktur aber stark umstritten, gerade die
arabischstämmige Bevölkerung in den kurdischen Gebieten ist
dagegen. Und auch von außen erhöht sich der Druck: die Türkei und
Israel bevorzugen einen zentralen Staat. Die USA unterstützen die
kurdischen Milizen nicht mehr. In der Türkei hat sich die kurdische
Arbeiterpartei PKK vor etwa einem Jahr aufgelöst. Die Kämpfer und
Kämpferinnen haben sich in den Nordirak zurückgezogen, hoffen aber
auf einen erfolgreichen Friedensprozess. In der Autonomieregion
Kurdistan im Irak verwalten sich die Kurden selbst, sind aber auch
von politischen Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheit
betroffen. Und auch bei uns in Deutschland fühlt sich die Mehrheit
der Kurden und Kurdinnen diskriminiert. Gibt es keine Hoffnung für
sie auf Anerkennung, politische Teilhabe und kulturelle Freiheit?
Darüber sprechen wir unter anderen mit Anita Starosta von Medico
International, der Ethnologin Lale Yalçin-Heckmann und mit Kamal
Sido von der Gesellschaft für bedrohte Völker. Podcast-Tipp:
Deutschlandfunk Kultur - Weltzeit Kurden in der Türkei -
Arbeiterpartei PKK fordert Frieden und Freiheit Seit 2024 läuft der
neue Friedensprozess zwischen der Türkei und der verbotenen
Arbeiterpartei Kurdistan. PKK-Gründer Öcalan hat zu Gewaltverzicht
aufgerufen. Nun ist Ankara am Zug. Es geht um Demokratie,
kulturelle Identität und mehr Freiheiten.
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:7056bb17d5c30508/
die kurdische Stadt in Syrien wird aber weiterhin belagert. Die
Waffenruhe zwischen den syrischen Regierungstruppen und den
kurdischen Milizen soll Zeit geben, eine Lösung für die Zukunft der
Kurden in Syrien zu finden. Die Kurden wollen ihre politische
Identität und auch ihre Autonomie behalten. In Syrien ist eine
föderale Struktur aber stark umstritten, gerade die
arabischstämmige Bevölkerung in den kurdischen Gebieten ist
dagegen. Und auch von außen erhöht sich der Druck: die Türkei und
Israel bevorzugen einen zentralen Staat. Die USA unterstützen die
kurdischen Milizen nicht mehr. In der Türkei hat sich die kurdische
Arbeiterpartei PKK vor etwa einem Jahr aufgelöst. Die Kämpfer und
Kämpferinnen haben sich in den Nordirak zurückgezogen, hoffen aber
auf einen erfolgreichen Friedensprozess. In der Autonomieregion
Kurdistan im Irak verwalten sich die Kurden selbst, sind aber auch
von politischen Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheit
betroffen. Und auch bei uns in Deutschland fühlt sich die Mehrheit
der Kurden und Kurdinnen diskriminiert. Gibt es keine Hoffnung für
sie auf Anerkennung, politische Teilhabe und kulturelle Freiheit?
Darüber sprechen wir unter anderen mit Anita Starosta von Medico
International, der Ethnologin Lale Yalçin-Heckmann und mit Kamal
Sido von der Gesellschaft für bedrohte Völker. Podcast-Tipp:
Deutschlandfunk Kultur - Weltzeit Kurden in der Türkei -
Arbeiterpartei PKK fordert Frieden und Freiheit Seit 2024 läuft der
neue Friedensprozess zwischen der Türkei und der verbotenen
Arbeiterpartei Kurdistan. PKK-Gründer Öcalan hat zu Gewaltverzicht
aufgerufen. Nun ist Ankara am Zug. Es geht um Demokratie,
kulturelle Identität und mehr Freiheiten.
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:7056bb17d5c30508/
Weitere Episoden
55 Minuten
vor 3 Tagen
55 Minuten
vor 4 Tagen
55 Minuten
vor 5 Tagen
55 Minuten
vor 6 Tagen
53 Minuten
vor 1 Woche
In Podcasts werben
Abonnenten
Wiesbaden
Stolberg
Kommentare (0)