HelpFix – ein Roboter als Blindenhund

HelpFix – ein Roboter als Blindenhund

26 Minuten
Podcast
Podcaster

Beschreibung

vor 2 Wochen

Sonderfolge von Retina View zum Internationalen Tag
desBlindenführhundes (29. Januar)


 Zum Internationalen Tag des Blindenführhundes am 29. Januar
erscheint eine Sonderfolge des Podcasts Retina View –
Perspektiven aus der Forschung.


Im Mittelpunkt steht diesmal nicht die klassische medizinische
Netzhautforschung, sondern ein technisches Assistenzsystem, das
einen entscheidenden Einfluss auf Mobilität, Orientierung und
Lebensqualität von Menschen mit Sehverlust haben kann: HelpFix,
ein elektronischer Blindenhund.


Warum eine Sonderfolge?


Bisher widmet sich jede Episode von Retina View einem Aspekt der
Netzhautforschung. Junge Nachwuchstalente, etablierte
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, renommierte
Forschungspreisträger und weitere Expertinnen und Experten geben
Einblicke – von den Grundlagen der Netzhautbiologie bis hin zu
klinischen Studien, die langfristig den Weg zu neuen Therapien
ebnen könnten.


Diese Folge erweitert bewusst den Blick:


Auch wenn es hier nicht um medizinische Therapieansätze geht,
steht dennoch Forschung im Fokus – nämlich die Entwicklung eines
nicht zu unterschätzenden Hilfsmittels, das ganz konkret darüber
entscheidet, wie selbstständig und mobil Menschen mit Sehverlust
ihren Alltag gestalten können.


Das Projekt HelpFix


Im Interview sprechen Lucas Daiker, Marko Goergens und Christian
Malschofsky, Studenten der Hochschule Kaiserslautern.


Mit ihrem Projekt HelpFix gewann das Team in Zusammenarbeit mit 2
Studierenden der Hochschule ENSISA Mulhouse beim
Drei-Länder-Mechatronik-Wettbewerb Trinatronics 2024/25 den
ersten Platz.


Ausgangspunkt war eine bekannte Herausforderung:


Blindenführhunde sind für viele blinde Menschen unverzichtbare
Begleiter – sie bieten Sicherheit, Orientierung und Vertrauen.
Gleichzeitig sind sie sehr selten, teuer in der Ausbildung und
nicht für jede Lebenssituation verfügbar. HelpFix versteht sich
daher nicht als Ersatz, sondern als ergänzende technische
Assistenz.


Der Prototyp soll:


über natürliche Sprache mit seinem Nutzerkommunizieren,

selbstständig Wege planen,

hochpräzise navigieren und

Hindernisse dynamisch erkennen und umgehen.



Besonders spannend sind räumlich begrenzte Einsatzszenarien, etwa
auf Universitätsgeländen, in Kliniken oder Behörden, wo ein
elektronischer Assistent zusätzlich erweiterte Funktionen
übernehmen könnte – zum Beispiel das gezielte Auffinden
bestimmter Gebäude, Eingänge oder Räume.


Blick nach vorn


Die Nachwuchsforscher erwägen, HelpFix weiterzuentwickeln – bis
hin zur Gründung eines Start-ups. Gleichzeitig sprechen sie offen
über die Realität junger Forschung:


Neben Studium und mit stark begrenztem Budget sind die
notwendigen Weiterentwicklungen derzeit nur schwer
voranzubringen.


Wer mehr über HelpFix erfahren oder das Projekt unterstützen
möchte, kann sich gerne an das Podcastteam von Retina View wenden
podcast@retinaplus.de. Wir stellenden Kontakt zum Entwicklerteam
her und fördern den weiteren Austausch.


Diese Sonderfolge zeigt:


Forschung bedeutet nicht nur Medizin – sondern auch Technik, die
das Leben mit Sehverlust in der Zukunft nachhaltig verbessern
kann.


Mehr Informationen zu unserer Arbeit: www.retinaplus.de


Ihre Meinung ist wichtig
Teilen Sie uns Ihre Themenwünsche und Ideen mit unter
podcast@retinaplus.de oder per WhatsApp 0156 796 456 19
Retina View lebt von vielfältigen Perspektiven – auch von Ihrer.“


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