Wohlbehütet

Wohlbehütet

Wohlbehütet
3 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
In früheren Jahrhunderten war es völlig unüblich, ohne
Kopfbedeckung, also ohne Schleier, Tuch oder Hut das Haus zu
verlassen. Und wer etwas auf sich hält, wie man früher sagte, tut
es auch heute noch. Eine alte Dame hier im Städtchen würde nie
ohne Hut sonntags in die Kirche kommen und auch sonst ist sie immer
mit passendem Hut zu Mantel oder Kostüm ausgestattet. Manche kennen
noch den Ausdruck "gut betucht sein". Ganz klassisch bedeutete es
tatsächlich, in besonders guter Kleidung zu sein und wenn man sich
gute Kleidung, gutes Tuch leisten konnte, hatte man genügend Geld,
war also gut betucht.Aber mit den Hüten ist es ganz anders. Wenn
man sagt: "Der ist aber gut behütet", dann ist tatsächlich nicht
gemeint, dass er besonders teure und edle Hüte trägt. Das habe ich
früher tatsächlich bei diesem Wort immer gedacht. "Bleiben Sie
behütet", das sagt immer mal am Ende eines Vortrages ein
Exerzitienmeister. Was heißt das denn dann? Im Netz habe ich
mehrere Bedeutungen gefunden: auf etwas Acht geben, es bewachen,
sichern und vor Schaden schützen. Auf jemanden Acht geben,
aufpassen, betreuen und vor Unangenehmem bewahren. Also bedeutet
dieser Wunsch des Exerzitienmeisters: Bleib bei dem Gedanken, dass
Gott dich beachtet, auf dich achtet, vor Schaden bewahrt, dich
sicher geleitet und beschützt."Wer unterm Schutz des Höchsten
steht, im Schatten des Allmächtgen geht" ist eines der vielen
Lieder, die genau das besingen und dem Singenden zusagen, dass er
daraus Mut und Zuversicht und Hoffnung schöpfen kann, weil da einer
ist, der mich behütet. Also egal ob du Tuch oder Kapuze,
Schleier oder Kopftuch, Helm oder Hut aufhast, bleib unter Gottes
Schutz wohl behütet.

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