LectureCast, Episode 117: Denken und Schreiben im Zeitalter von KI
27 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Im Gespräch mit PD Dr. Dagmar Schulze Heuling (HSU/Universität
der Bundeswehr) geht es um die Interdependenz von Denken und
Schreiben sowie den Wert der Anstrengung und des aktiven Ringens
um ein Produkt kreativen Schaffens. In diesem Sinne lässt sich
das Schreiben nicht an eine KI auslagern, ohne nicht auch das
Denken selbst abzugeben. Wir diskutieren, was das für die
Gestaltung akademischer Prüfungen, viel mehr aber noch für die
akademische Lehre selbst bedeutet: Welche Kompetenzen drohen
durch die Nutzung gen. KI verloren zu gehen? Wie kann eine
Orientierung an der Bloom’schen Lernzieltaxonomie diesbezüglich
helfen und welche Auswege lassen sich aus dem Dilemma finden, das
sich zwischen den Anforderungen an einen hochwertigen Lernprozess
auf der einen und dem Streben nach besten Prüfungsleistungen auf
der anderen Seite auftut. Es geht um Vertrauen in Technologie,
die Plausibilität (einfacher) Antworten und die Gefahr, die aus
einem (zu) bequemen Umgang damit resultiert.
Insgesamt also eine Episode über Denken, Lernen und Verantwortung
– jenseits von Technik-Euphorie und Kulturpessimismus.
Grundlage des Gesprächs ist die folgende Publikation:
Schulze Heuling, D., Jakobi, A.P., Schaal, G.S. & Gerlich, M.
(2025). Generative KI und (politik)wissenschaftliches Schreiben:
Herausforderung für die Lehre und darüber hinaus. Politische
Vierteljahresschrift 66, 913-940.
https://link.springer.com/article/10.1007/s11615-025-00631-9.
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