Der wütende Optimist: Zukunftsforscher Tristan Horx über Digitalisierung & Omnikrise (#30)

Der wütende Optimist: Zukunftsforscher Tristan Horx über Digitalisierung & Omnikrise (#30)

Die Rache des Analogen: Ein Deep Dive über KI, Social-Media-Verbote, Human Upgrade & digitale Korrekturschleifen.
1 Stunde 19 Minuten
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Der Podcast, der dich inspiriert, die Digitalisierung zu meistern.

Beschreibung

vor 4 Wochen
In dieser Episode spricht Harald Grabner mit Tristan Horx, einem
der gefragtesten Zukunftsforscher Europas, über die großen Fragen
unserer Zeit – und darüber, warum die Zukunft vielleicht doch nicht
so düster ist, wie viele glauben. Tristan nennt sich selbst einen
"wütenden Optimisten" – voller Hoffnung, aber ohne Naivität. Der
1993 geborene Millennial und Co-Founder von The Future:Project
steht seit seinem 24. Lebensjahr auf internationalen Bühnen. Als
Sohn von Matthias Horx (Gründer des Zukunftsinstituts) und Oona
Horx-Strathern (Forscherin zur Kindness Economy) ist er Teil einer
Dynastie, die seit Jahrzehnten die Zukunftsdebatte im
deutschsprachigen Raum prägt. Im Gespräch geht es um die Rache des
Analogen: Skandinavien dreht die Schuldigitalisierung zurück, die
Gen Z kauft Schallplatten als Statement, Spieleabende boomen.
Tristan erklärt, warum diese Gegenbewegung keine
Rückwärtsgewandtheit ist, sondern eine notwendige Korrektur – und
warum "Digital First" niemals "Digital Only" bedeuten darf. Ein
großes Thema ist KI im Alltag: Tristan prägt den Begriff "KI ist
kein Entscheidungsträger, sondern ein Redundanzfilter". Wo macht KI
in Unternehmen und Schulen Sinn? Warum ist Handschrift neurologisch
wichtiger als Tippen? Und ist die 4-Stunden-Arbeitswoche Utopie
oder realistische Zukunft? Besonders kontrovers:
Social-Media-Verbote für unter 16-Jährige. Tristan, selbst Digital
Native, spricht sich klar dafür aus – 82% der 18- bis 24-Jährigen
in Deutschland unterstützen diese Forderung. Australien hat es
umgesetzt. Wird die EU folgen? Das Gespräch führt in die Omnikrise
– jene Zwischen-Ära, die bis zu 20 Jahre dauern kann. Tristans
Antwort: der Human Upgrade – nicht als technologische Optimierung,
sondern als innere Entwicklung durch Metakognition, emotionale
Intelligenz und Systembewusstsein. Für Unternehmen erklärt Tristan
die Digital First Agenda: Was lief in den letzten Jahren schief? Er
stellt Good Future Companies vor – Unternehmen, die zeigen, dass
Erfolg und Menschlichkeit zusammengehören. Das Konzept "Kopf, Hand,
Herz" beschreibt, wie digitale Transformation ALLE Mitarbeitenden
erreichen kann – nicht nur IT und Management Zum Abschluss wirft
Tristan einen Blick auf Beyond 2026: Werden Humanoide Alltag? Wie
wird die Generation Beta (die ersten KI-Natives) im Jahr 2045
arbeiten? Und warum ist Vintage für Gen Z ein politisches
Statement? Jetzt reinhören und erfahren, was die Zukunft für uns
bringt und was wir daraus machen können.

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