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Beschreibung
vor 5 Monaten
Der undotierte Preis DER FAUST würdigt in acht Kategorien, sowie
mit einem Preis für das Lebenswerk, Kulturschaffende, deren
herausragende Leistungen wegweisend für das deutsche Theater sind.
Vergeben wird die Auszeichnung von der Kulturstiftung der Länder,
der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und dem Deutschen
Bühnenverein. Die Neuproduktion „Sleepless“ von Dennis Krauß
feierte am 17.04.2024 im Opernhaus Chemnitz seine Premiere.
Grundlage ist der Erzählband „Trilogie“ des norwegischen Autors Jon
Fosse, 2023 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Eine kluge
mutige Arbeit, die publikumswirksam ihren eigenen Weg sucht und
selten in der Interpretation von zeitgenössischen Opern zu erleben
ist, so die Jury-Begründung in der Kategorie Regie Musiktheater.
Derzeit arbeitet Dennis Krauß an der Neuproduktionen von „Don
Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart am Theater Chemnitz. Die
Premiere ist am 30. Januar. Kein moralisches Lehrstück, heißt es in
der Ankündigung, sondern ein faszinierender Balanceakt zwischen
Komödie und Tragödie, Chaos und Ordnung, Freiheit und Zwang,
zwischen der grotesken Komik des Maskenballs und der tödlichen
Ernsthaftigkeit des Abgrunds, der in der universellen Frage mündet:
Wie viel Individualität kann eine Gesellschaft ertragen, bevor sie
ins Wanken gerät? In Berlin wurde Dennis Krauß 1991 geboren. An der
Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin studierte er Regie und
arbeitete anschließend als Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner.
Dennis Krauß war Assistent am Schauspiel Frankfurt, dem Berliner
Ensemble und später als langjähriger Mitarbeiter von Regisseur und
Bühnenbildner Ulrich Rasche an international renommierten Theater-
und Opernhäusern wie dem Residenztheater München, dem Burgtheater
Wien, der Staatsoper Stuttgart, dem Grad Théatre de Genève und den
Salzburger Festspielen tätig. Mit der Inszenierung von „Tristan und
Isolde für Kinder“ im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2021 und neu
inzensiert für das Tokyo Spring Festival 2024 erlangte Dennies
Krauß erste überregionale Aufmerksamkeit. Mit Benjamin Brittens „A
Midsummer Night`s Dream“ debütierte er 2022 als Regisseur und
Bühnenbildner am Theater Aachen. Es folgten Engagements an den
Theatern Krefeld-Mönchengladbach, Chemnitz und Regensburg. Zuletzt
eröffnete Dennis Krauß mit „Der fliegende Holländer“ am Theater
Osnabrück die aktuelle Spielzeit.
Moderation: Ellen Schweda
Redaktion: Angelika Zapf
mit einem Preis für das Lebenswerk, Kulturschaffende, deren
herausragende Leistungen wegweisend für das deutsche Theater sind.
Vergeben wird die Auszeichnung von der Kulturstiftung der Länder,
der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und dem Deutschen
Bühnenverein. Die Neuproduktion „Sleepless“ von Dennis Krauß
feierte am 17.04.2024 im Opernhaus Chemnitz seine Premiere.
Grundlage ist der Erzählband „Trilogie“ des norwegischen Autors Jon
Fosse, 2023 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Eine kluge
mutige Arbeit, die publikumswirksam ihren eigenen Weg sucht und
selten in der Interpretation von zeitgenössischen Opern zu erleben
ist, so die Jury-Begründung in der Kategorie Regie Musiktheater.
Derzeit arbeitet Dennis Krauß an der Neuproduktionen von „Don
Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart am Theater Chemnitz. Die
Premiere ist am 30. Januar. Kein moralisches Lehrstück, heißt es in
der Ankündigung, sondern ein faszinierender Balanceakt zwischen
Komödie und Tragödie, Chaos und Ordnung, Freiheit und Zwang,
zwischen der grotesken Komik des Maskenballs und der tödlichen
Ernsthaftigkeit des Abgrunds, der in der universellen Frage mündet:
Wie viel Individualität kann eine Gesellschaft ertragen, bevor sie
ins Wanken gerät? In Berlin wurde Dennis Krauß 1991 geboren. An der
Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin studierte er Regie und
arbeitete anschließend als Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner.
Dennis Krauß war Assistent am Schauspiel Frankfurt, dem Berliner
Ensemble und später als langjähriger Mitarbeiter von Regisseur und
Bühnenbildner Ulrich Rasche an international renommierten Theater-
und Opernhäusern wie dem Residenztheater München, dem Burgtheater
Wien, der Staatsoper Stuttgart, dem Grad Théatre de Genève und den
Salzburger Festspielen tätig. Mit der Inszenierung von „Tristan und
Isolde für Kinder“ im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2021 und neu
inzensiert für das Tokyo Spring Festival 2024 erlangte Dennies
Krauß erste überregionale Aufmerksamkeit. Mit Benjamin Brittens „A
Midsummer Night`s Dream“ debütierte er 2022 als Regisseur und
Bühnenbildner am Theater Aachen. Es folgten Engagements an den
Theatern Krefeld-Mönchengladbach, Chemnitz und Regensburg. Zuletzt
eröffnete Dennis Krauß mit „Der fliegende Holländer“ am Theater
Osnabrück die aktuelle Spielzeit.
Moderation: Ellen Schweda
Redaktion: Angelika Zapf
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