Würden Sie fürs eigene Land in den Krieg ziehen?

Würden Sie fürs eigene Land in den Krieg ziehen?

Europa und die Schweiz rüsten auf. Doch es fehlen Soldaten. Wer geht kämpfen, wenn es hart auf hart kommt? Braucht es wieder eine Wehrplicht? Eine Gewissensprüfung? Und darf der Staat überhaupt zum Töten zwingen? Ein Streitgespräch über Sicherheit, Kr ...
60 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
Europa und die Schweiz rüsten auf. Doch es fehlen Soldaten. Wer
geht kämpfen, wenn es hart auf hart kommt? Braucht es wieder eine
Wehrplicht? Eine Gewissensprüfung? Und darf der Staat überhaupt zum
Töten zwingen? Ein Streitgespräch über Sicherheit, Krieg und
Frieden. Aufrüstung kostet nicht nur. Jemand muss all die Waffen
auch bedienen können. Wer stellt sich also an die Grenze, wenn
Russland angreift? «Ich sicher nicht», sagt Ole Nymoen. Sein Buch
«Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde. Gegen die
Kriegstüchtigkeit» sorgte unlängst für rote Köpfe und hitzige
Debatten. So wie er argumentieren viele junge Menschen. Auch in der
Schweiz ist die Bereitschaft, Wehrdienst zu leisten, gesunken.
Ausgerechnet jetzt, da auf dem europäischen Kontinent seit fast
vier Jahren Krieg geführt wird. Deshalb soll der Zivildienst nun
unattraktiver und eventuell die Gewissensprüfung wieder eingeführt
werden. Wer also ist bereit zu kämpfen? Und ist es moralisch
vertretbar, Menschen zum Töten zu zwingen? Darüber spricht Yves
Bossart mit der Philosophin Katja Gentinetta, dem Militärexperten
Georg Häsler und mit dem deutschen Autor und Podcaster Ole Nymoen.

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