Wasserstoff im ÖPNV: Die Wuppertaler Stadtwerke als Pioniere der Sektorenkopplung

Wasserstoff im ÖPNV: Die Wuppertaler Stadtwerke als Pioniere der Sektorenkopplung

Wie lokale Wasserstoffwirtschaft Reichweite sichert und Berge bezwingt
20 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
In dieser Folge von „Im Fokus“ besucht Podcasthost Stefan Lennardt
die Wuppertaler Stadtwerke (WSW), um ein wegweisendes Projekt der
Mobilitätswende zu erkunden. Im Zentrum dieser Folge steht der
Einsatz von Wasserstoffbussen zur Realisierung der Sektorenkopplung
sowie der Aufbau einer lokalen Wasserstoffwirtschaft im
öffentlichen Nahverkehr. Die Gäste sind Dipl.-Ing. Andreas Meyer,
Leiter Fahrzeugtechnik der Wuppertaler Stadtwerke und Christian
Kindinger, Leitung Technik Verkehr bei der WSW mobil GmbH, die von
der Transformation ihrer Busflotte auf mittlerweile 52
Wasserstofffahrzeuge berichten. Sie erläutern, weshalb diese
Technologie angesichts der anspruchsvollen Topografie Wuppertals
mit Höhenunterschieden von über 150 Metern und einer benötigten
Reichweite von 350 Kilometern pro Tag die ideale Lösung für die
Stadt darstellt. Zudem geben die Experten Einblicke in die lokale
Wasserstoffproduktion am Müllheizkraftwerk, die Herausforderungen
durch die im Vergleich zum Diesel etwa doppelt so hohen
Anschaffungskosten sowie die wirtschaftlichen Vorteile, die der
Quotenhandel für den Betrieb bietet. Das gesamte System fungiert
als regionaler Energiekreislauf: Der Abfall der Stadt wird im
Kraftwerk in Treibstoff verwandelt, der die Busse emissionsfrei
über die steilen Hänge Wuppertals befördert. Haben Sie Fragen,
Feedback oder Themenvorschläge? Kontaktieren Sie uns per E-Mail
unter redaktion@zfk.de oder über unsere
[LinkedIn-Seite](https://www.linkedin.com/company/zfk---zeitung-f%C3%BCr-kommunale-wirtschaft/).
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