#20: „Wir waren da, wir sind immer noch da” - Massiamy Diaby über Ku’Damm 77 und Poeler Luft

#20: „Wir waren da, wir sind immer noch da” - Massiamy Diaby über Ku’Damm 77 und Poeler Luft

55 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

In Episode #20 von film.macht.kritisch. spreche ich mit Massiamy
Diaby über ihre Arbeit als Schauspielerin und Filmemacherin


KURZBIO Massiamy Diaby ist freischaffende Künstlerin und lebt in
Berlin. Geboren in Frankfurt, aufgewachsen auf Poel, in Berlin
und Accra, schloss sie 2020 ihr Schauspielstudium an der Folkwang
Universität der Künste ab. Von 2019 bis 2022 war sie
Ensemblemitglied am Residenztheater München. Sie entwickelt
Theaterperformances, realisiert Filme, schreibt Gedichte und
studiert seit 2024 im Master Kunst im Kontext an der Universität
der Künste Berlin.


FILME UND SERIEN In der Serie Ku’Damm 77 (seit 27. Dezember 2025
in der ZDF-Mediathek) spielt sie Linda Müller, eine junge
Schwarze Dokumentarfilmerin der 70er Jahre, die Rassismus und
gesellschaftliche wie familiäre Machtstrukturen sichtbar macht -
und ihre eigene Handlungsmacht entwickelt.


Massiamy Diabys Kurzfilm Poeler Luft (Regie & Drehbuch) wurde
unter anderem beim Afrika Film Festival Köln und beim AfryKamera
Festival in Warschau gezeigt. Der Film thematisiert Schwarze
Perspektiven in Ostdeutschland sowie Fragen von Rassismus, Klasse
und Privilegien.


️ THEMEN DER EPISODE #20


Vorbereitung auf die Rolle der Linda Müller in Ku’Damm 77

Recherche zu Schwarzen deutschen Lebensrealitäten und
Biografien der 1970er Jahre

Schwarze Perspektiven, Handlungsmacht und Empowerment im Film

Entstehung und thematische Schwerpunkte von Poeler Luft

Zwischenmenschliche Dynamiken von Rassismus, Macht und
Privilegien

Theater vs. Kamera, Schauspielpraxis und eigene künstlerische
Wege



LINKS


Massiamy Diaby bei Agentur Scenario

Instagram: @massiamy_diaby

Ku’Damm 77 – ZDF-Mediathek

Website von Ika Hügel-Marshall



LESETIPPS / QUELLEN


Hügel-Marshall, Ika (2013): Daheim unterwegs. Ein deutsches
Leben. Münster: Unrast Verlag.

hooks, bell (1992): Black Looks: Race and Representation.
Boston: South End Press – Essay: „The Oppositional Gaze“.

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