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  3. film.macht.kritisch. - Der Podcast über das *andere* Kino Podcast

Episoden

13 Minuten
Veränderung beginnt mit Haltung. Also bei uns selbst.

Warum brauchen wir überhaupt eine diskriminierungs- und machtkritische Filmkultur? Und was bedeutet es, die eigenen Privilegien, Entscheidungen und Arbeitsweisen zu hinterfragen?

In dieser Folge geht es um Haltung, Macht und Verantwortung im Film – und darum, dass Haltung keine Einschränkung künstlerischer Freiheit bedeutet, sondern neue Perspektiven und Möglichkeiten eröffnet.

Doch Haltung allein reicht nicht. Wir brauchen auch Wissen darüber, wie Macht, Diskriminierung, Bilder und Narrative funktionieren. Und wenn wir uns beides erarbeitet haben, Haltung und Wissen, entwickeln wir kritische Filmkompetenz.

Genau hier setzt FILM/POWER! an. Folge dem Link unten für weitere Infos!

FILM/POWER! Akademie & Community für kritische Filmkompetenz Vielfalt im Film – Studie
46 Minuten
In Episode #21 of film.macht.kritisch., I speak with Sámi artist Sara Margrethe Oskal about authenticity, indigenous storytelling, and the making of her debut feature Eallogierdu – THE TUNDRA WITHIN ME (2023) .

SHORT BIO Sara Margrethe Oskal is a Sámi filmmaker, author, performer, actor, and joiker from Guovdageaidnu (Kautokeino), Norway. She worked for ten years as a reindeer herder on the Sápmi tundra before turning to theatre, performing arts, and cinema, and later earned a PhD in Performing Arts at the Oslo National Academy of Arts. Her debut feature Eallogierdu – THE TUNDRA WITHIN ME premiered at the Toronto International Film Festival in 2023 and won the TILDA Award for Best Film by a Female Director at the Braunschweig International Film Festival in 2024. Sara currently stars in the TV series Heajastallan – A Sámi Wedding (2026, NRK) and in the opera Ovllá at the Oulu Sinfonia (Finland). She is developing her next feature, A House in the Arctic.

Eallogierdu – THE TUNDRA WITHIN ME In her debut feature film, Sara Margrethe Oskal explores Sámi identity, intergenerational dynamics, and the delicate balance between tradition and modernity. The story follows Lena, a Sámi artist who has lived for many years in Oslo and returns to her hometown in the Sápmi tundra. She navigates family, gender roles, community, and personal choices, and through her romantic relationship with the reindeer herder Máhtte, both discover a new sense of belonging and connection to their roots. 

The artworks attributed to Lena are created by Sámi artist Máret Ánne Sara, whose pieces appear throughout the film, enriching its visual and cultural landscape.

 

CAST & CREW

Director / Writer: Sara Margrethe Oskal

Cinematography: Anders Hoft

Editor: Anna Løvlund

Sound: Håkon Lammetun

Producer: Mona Johanne Hoel

Production Company: Freedom From Fear

Distributor: MoreThan Films

Cast: Risten Anine Gaup, Nils Ailu Kemi, Elias Ánte Pilutaq Gaup Lennert, Berit Anne O. Kemi

EPISODE #21 THEMES

Authenticity and honesty in filmmaking and indigenous storytelling

Sámi culture, joik, and its role in music, memory, and resistance

Gender, generational change, and community dynamics

Emotional and metaphorical storytelling in THE TUNDRA WITHIN ME

Contemporary challenges in Sámi life

Representation of Sámi culture in film, theatre, and television

LINKS

Follow Sara Margrethe Oskal on Instagram

Watch the official trailer for The Tundra Within Me

Braunschweig International Film Festival 2024 – Highlights

Heajastallan – A Sámi Wedding (TV series) on IMDb 

Ovllá – Sámi opera at Oulu Sinfonia, Finland

 
55 Minuten
In Episode #20 von film.macht.kritisch. spreche ich mit Massiamy Diaby über ihre Arbeit als Schauspielerin und Filmemacherin

KURZBIO Massiamy Diaby ist freischaffende Künstlerin und lebt in Berlin. Geboren in Frankfurt, aufgewachsen auf Poel, in Berlin und Accra, schloss sie 2020 ihr Schauspielstudium an der Folkwang Universität der Künste ab. Von 2019 bis 2022 war sie Ensemblemitglied am Residenztheater München. Sie entwickelt Theaterperformances, realisiert Filme, schreibt Gedichte und studiert seit 2024 im Master Kunst im Kontext an der Universität der Künste Berlin.

FILME UND SERIEN In der Serie Ku’Damm 77 (seit 27. Dezember 2025 in der ZDF-Mediathek) spielt sie Linda Müller, eine junge Schwarze Dokumentarfilmerin der 70er Jahre, die Rassismus und gesellschaftliche wie familiäre Machtstrukturen sichtbar macht - und ihre eigene Handlungsmacht entwickelt.

Massiamy Diabys Kurzfilm Poeler Luft (Regie & Drehbuch) wurde unter anderem beim Afrika Film Festival Köln und beim AfryKamera Festival in Warschau gezeigt. Der Film thematisiert Schwarze Perspektiven in Ostdeutschland sowie Fragen von Rassismus, Klasse und Privilegien.

️ THEMEN DER EPISODE #20

Vorbereitung auf die Rolle der Linda Müller in Ku’Damm 77

Recherche zu Schwarzen deutschen Lebensrealitäten und Biografien der 1970er Jahre

Schwarze Perspektiven, Handlungsmacht und Empowerment im Film

Entstehung und thematische Schwerpunkte von Poeler Luft

Zwischenmenschliche Dynamiken von Rassismus, Macht und Privilegien

Theater vs. Kamera, Schauspielpraxis und eigene künstlerische Wege

LINKS

Massiamy Diaby bei Agentur Scenario

Instagram: @massiamy_diaby

Ku’Damm 77 – ZDF-Mediathek

Website von Ika Hügel-Marshall

LESETIPPS / QUELLEN

Hügel-Marshall, Ika (2013): Daheim unterwegs. Ein deutsches Leben. Münster: Unrast Verlag.

hooks, bell (1992): Black Looks: Race and Representation. Boston: South End Press – Essay: „The Oppositional Gaze“.
15 Minuten
Following up on Episode #9, which introduced the 6 Key Elements of Curatorial Justice, this episode moves from theory into action. We explore what it means to take curatorial responsibility seriously — centering context, authorship, ethical representation, and political clarity, rather than relying on supposedly “universal” or “neutral” perspectives.

To bring these ideas to life, I reflect on five international short films from the first film.macht.kritisch. Screenings:

Eid (12 min | Canada / Palestine | 2024 | Rame Ibrahim)

Forest Echoes (19 min | Canada | 2024 | Eva Grant)

Cow Heavy and Floral (15 min | USA | 2024 | Richa Rudola)

Nightbirds (14 min | Philippines | 2024 | Maria Estela Paiso & Ashok Vish)

Holy Curse (16 min | India | 2024 | Snigdha Kapoor)

These works illuminate how borders and burials, motherhood, myth and agency, care and Indigenous environmental resistance, non-binary/trans identities, and cultural specificity become sites of curatorial responsibility.

If you want to see these films in dialogue, join us on February 1, 2026, at 8 PM for the launch of film.macht.kritisch. Screenings: Bodies, Borders, Resistance at BIWOC* Rising — tickets available on Eventbrite.

Special thanks to Egyptian filmmaker and producer Nada Riyadh for inspiring deeper exploration of curatorial justice in this series. This episode also includes a brief excerpt from a panel I already included in #9, “Unpacking Sovereignty and Curatorial Justice: The Filmmaker’s Perspective”, moderated by Rico Johnson-Sinclair (Cannes Docs – Marché du Film 2023, curated by DAE).

 
13 Minuten
Dramaturgie ist nie neutral. Sie formt den Blick, entscheidet, welche Figuren Tiefe bekommen und welche Bedeutungen eine Geschichte setzt. Deshalb fordere ich: Mehr Haltung in der Dramaturgie! 

Auslöser der Folge ist ein Vorfall mit einem Kollegen, der sagte, er würde „auch Goebbels genauso beraten wie jeden anderen“. Warum das kein Zeichen von Professionalität ist, sondern die Verwechslung von Handwerk mit Wertefreiheit – und was verantwortungsvolle Dramaturgie wirklich leistet.

Ich entzaubere drei Mythen:

„Ich berate nur wie, nicht was erzählt wird.“

„Das Publikum will das so.“

„Haltung bedroht die künstlerische Freiheit.“

Mit Beispielen aus der Praxis (u. a. Almanya – Willkommen in Deutschland, Schwarze Früchte, Uncivilized) zeige ich, wie Handwerk + Haltung in der dramaturgischen Beratung Präzision, Spannung und Resonanz erhöhen – ohne die üblichen, diskriminierenden Abkürzungen. Diese Folge ist für alle, die Filme und Serien verantwortungsvoll stark machen wollen!

 
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Über diesen Podcast

Willkommen bei film.macht.kritisch. — dem Podcast über das *andere* Kino. Hier geht es um ein bewusst antidiskriminierendes, intersektional feministisches, queeres und dekoloniales Kino und eine Filmkultur, die den Status Quo herausfordert. film.macht.kritisch. bietet einen Diskursraum für alle an, die sich für ein diverses, solidarisches und gerechtes Kino interessieren und in diesem Kontext aktiv sind/werden wollen. Weitere Informationen über mich und meine Arbeit findest du auf https://linktr.ee/cananturan und auf @canan_turan_film
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