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Beschreibung
vor 3 Monaten
„Kennt ihr das? Ihr führt ein Gespräch, denkt, ihr seid total auf
einer Wellenlänge – und am Ende stellt sich heraus: Ihr habt in
zwei völlig verschiedenen Filmen mitgespielt.“
In der Jubiläumsfolge von Moiny räumt Robin mit
einem der hartnäckigsten Mythen über Neurodivergenz auf: Dem
angeblichen Empathie-Defizit. Basierend auf Damian Miltons
Theorie des „Double Empathy Problems“ zeigt er,
dass Kommunikationsschwierigkeiten keine Einbahnstraße sind,
sondern ein gegenseitiges Übersetzungsproblem zwischen
verschiedenen „biologischen Betriebssystemen“.
In dieser Folge spricht Robin über:
Das Double Empathy Problem: Warum wir nicht
„kaputt“ sind, sondern warum Missverständnisse oft erst im
Austausch zwischen neurotypischen und neurodivergenten Welten
entstehen.
Die soziologische Brille: Was das „Soziale
Modell von Behinderung“ uns darüber lehrt, wer in unserer
Gesellschaft den Kommunikations-Goldstandard festlegt.
Neuroinklusive Sprache & der
Curb-Cut-Effekt: Warum klare, präzise Kommunikation
kein „Extra“ für ADHSler ist, sondern wie abgesenkte Bordsteine
die Barrieren für alle Gehirne abbaut.
Praxis-Tools für den Alltag: Wie Techniken wie
BLUF (Bottom-Line-Up-Front), Explizite
Erwartungsklärung und Looping dabei
helfen, den „Scope“ (Umfang) eines Gesprächs endlich greifbar
zu machen.
Egal ob im Job oder in der Beziehung: Diese Folge liefert euch
das Wörterbuch, um vom „Rätselraten zwischen den Zeilen“ hin zu
einer wertschätzenden und effizienten Kommunikation zu finden.
Spoiler: Es braucht keine rhetorischen Fragen,
sondern einen klaren „Call to Action“!
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