Essay: Wenn’s dir irgendwie nicht gut geht: Vom Nebel zur Klarheit in 4 Schritten (12:50 Min)
13 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Kennst du das: Du merkst nur vage „mir geht’s irgendwie nicht
gut“, aber es ist schwer zu greifen, was eigentlich los ist? In
dieser Essay-Folge geht es darum, wie du aus einem abstrakten
Zustand (Nebel) etwas Konkretes machst: ein Gefühl, ein
Körperempfinden, einen inneren Satz – und damit liebevolle
Achtsamkeit und Selbstakzeptanz möglich werden.
In dieser Folge:
Warum „mir geht’s irgndwie nicht gut“ oft zu abstrakt ist, um
dich wirklich zu entlasten
Vom Etikett zur Begegnung: wie Konkretheit Selbstkontakt
schafft
Beispiel aus dem Alltag: Überforderung, Genervtsein & der
Satz „Ich muss alles allein schaffen“
Die 4 Fragen, die dich zurück zu dir führen
(alltagstauglich)
Kursstart „Dein Herz ist dein Superheld 2.0“ (ab
3. Februar)
https://www.annafienbork.de/dein-herz-ist-dein-superheld-2
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eine Freundin weiterleiten.
***
Es gibt Tage, da fühlt sich innen alles „wabrig“ an: nicht klar
benennbar, eher schwer oder allgemein unter Strom. Und genau hier
setzt liebevolle Achtsamkeit an: nicht gegen dich arbeiten,
sondern mit dir. Denn oft wird es leichter, wenn
aus dem Nebel etwas Konkretes wird – etwas, dem du begegnen
kannst.
Das Abstrakte ist wie Nebel.
Das Konkrete ist der Moment, in dem du dich wieder orientieren
kannst.
„Mir geht’s irgendwie nicht gut“ ist wahr und gleichzeitig nur
ein Etikett. Sobald du genauer wirst (Gefühl, Körper, innerer
Satz), entsteht Beziehung: Ah, da bist du. Ich sehe
dich.
Und genau diese innere Beziehung ist oft schon regulierend.
Wenn Kolleg:innen krank sind, du Aufgaben übernimmst und
innerlich „Zähne zusammenbeißen“ läuft, bis du merkst: Es
wird zu viel.
Oder: Statt „überfordert“ ist da eher „genervt“ – und
darunter ein Satz wie: „Schon wieder muss ich mich anpassen.“
Und manchmal zeigt sich darunter ein Anteil, der
Aufmerksamkeit braucht – oder ein müder Teil, der sich nach
Rücksicht sehnt.
Wenn du merkst „mir geht’s irgendwie nicht gut“, nimm dir (wenn
möglich) einen kleinen Moment und geh Schritt für Schritt:
Welches Gefühl ist da? (Traurigkeit, Druck,
Ärger, Leere …)
Wo spürst du es im Körper? (Brust, Kehle, Bauch,
Spannung …)
Welcher Satz läuft im Hintergrund? („Ich muss
das alleine schaffen“, „immer bleibt es an mir hängen“ …)
Wenn es ein innerer Anteil wäre: Wie alt wirkt
er – und was bräuchte er jetzt?
(Stell dir vor, dein Herz hätte Ohren. Hör hin.)
Mini-Shortcut (30 Sekunden):
Hand aufs Herz. Drei bewusste Atemzüge. Und innerlich:
„Ah, da bist du. Ich sehe und spüre dich.“
***
Passende Links:
Manchmal tut es einfach gut, diese Achtsamkeit und die annehmende
Hinwendung zu sich selbst in einer kleinen Gruppe zu lernen und
üben:
Am 3. Februar startet mein Live-Online-Kurs „Dein Herz
ist dein Superheld 2.0“
In 6 Zoom-Treffen in einer Kleingruppe lernst du, die Intuition
deines Herzens als liebevolle Führung zu nutzen – besonders dann,
wenn es innen neblig wird.
https://www.annafienbork.de/dein-herz-ist-dein-superheld-2
Mehr über mich: annafienbork.de
Wenn du den hier eingesprochenen Essay gern in Ruhe
nachlesen magst:
annafienbork.de/blog/vom-nebel-zu-klarheit
***
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Dieser Podcast ersetzt keine medizinische oder
psychotherapeutische Behandlung. Wenn du dich in einer akuten
Krise befindest, hol dir bitte Unterstützung vor Ort.
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