Salzburg könnte beim inklusiven Unterricht Vorreiter sein

Salzburg könnte beim inklusiven Unterricht Vorreiter sein

29 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

In der Debatte um Sonderschulen beharrt die Salzburger
Landesregierung darauf, am getrennten Unterricht für Kinder mit
Förderbedarf festzuhalten. Dabei ist inklusive Bildung ein
Menschenrecht, das in der UN-Behindertenrechtskonvention
verankert ist. Mit deren Ratifizierung hat sich die Republik
verpflichtet, Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam zu
unterrichten.


Bildungslandesrätin Daniela Gutschi (ÖVP) bezeichnet die Kritik
des unabhängigen Monitoring-Ausschusses und dessen Forderung nach
einer gemeinsamen Schule für alle Kinder als „Sozialromantik“.
Tatsächlich handelt es sich dabei nicht um eine idealistische
Vision, sondern um ein völkerrechtlich verankertes Recht, das
vielen Kindern weiterhin verwehrt bleibt.


Salzburg könnte hier eine Vorreiterrolle einnehmen und inklusive
Bildung konsequent umsetzen. Anstatt teure Doppelstrukturen
aufrechtzuerhalten, sollte gezielt in die gemeinsame Schule
investiert werden – um echte Inklusion endlich Realität werden zu
lassen.


Stefanie Ruep spricht in dieser Episode
mit Behindertenanwältin Christine Steger über Sonderschulen
in Österreich.


Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Salzburg könnte beim
inklusiven Unterricht Vorreiter sein“ von Stefanie Ruep lesen.





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Redaktion: Stefanie Ruep


Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

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