Doch kein Regimewechsel in Iran: Was bleibt nach den Protesten?

Doch kein Regimewechsel in Iran: Was bleibt nach den Protesten?

18 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
Ende Dezember erfasste eine neue Protestwelle den Iran. Ausgelöst
durch die schwere Wirtschaftskrise, breiteten sich die
Demonstrationen rasch über das ganze Land aus. Parolen gegen den
obersten Revolutionsführer, massive Gewalt durch Sicherheitskräfte
und tausende Tote prägten die Tage. Kurzzeitig schien ein Umbruch
möglich, auch weil US-Präsident Donald Trump Unterstützung
andeutete. Doch eine militärische Intervention blieb aus, die
Proteste wurden brutal niedergeschlagen. Die Lage in Iran ist
unübersichtlich. Nur eines wird deutlich: der Regime-Sturz scheint
weiterhin auszubleiben. In dieser Episode ordnen wir ein, warum das
Momentum der Proteste verpuffte, wie gross die Rolle von Angst und
Repression ist, die Neusortierung des Regimes und weshalb Hilfe von
aussen ausblieb. Heutiger Gast: Daniel Böhm, Nahostkorrespondent
Host: Marlen Oehler Daniels Artikel zur Situation in Iran könnt Ihr
[hier](https://www.nzz.ch/international/krieg-am-golf-abgewendet-trump-reagiert-mit-sanktionen-statt-militaerschlag-ld.1920573)
nachlesen. Warum ein Regime-Sturz aktuell unrealistisch ist,
darüber schrieb auch meine Kollegin [Anne
Allmeling](https://www.nzz.ch/meinung/iran-warum-ein-schneller-regimewechsel-unrealistisch-ist-ld.1920383).

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