Molinari - Vom (nutzlosen) Krieg
15 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Europa 1898. Fast vier Millionen Soldaten stehen unter Waffen —
mitten im Frieden. Die Staatskassen sind leer, die Völker
erschöpft. Und ein belgischer Ökonom stellt die entscheidende
Frage: Warum führen wir eigentlich noch Krieg?
Gustave de Molinari war kein Pazifist. Er war ein kühler Rechner.
Und seine Rechnung war eindeutig: Der Krieg lohnt sich nicht
(mehr). In einer Welt, in der Kapital und Waren über Grenzen
fließen, ruiniert jeder Konflikt auch die Unbeteiligten.
Seine Lösung? Eine Liga der Neutralen — kleine Staaten, die sich
zusammenschließen und den Großmächten die Stirn bieten. Eine
Idee, die dem Völkerbund um zwanzig Jahre vorauseilte.
Was Molinari 1898 schrieb, liest sich wie ein Kommentar zur
Gegenwart: Rüstungsspiralen, wirtschaftliche Verflechtung, die
Ohnmacht internationaler Institutionen.
In dieser Episode fragen wir: Hatte er recht?
hier geht´s zum Buch:
Gustave de Molinari – Vom Kriege: Aufstieg und Niedergangweitere
Bücher zum Thema:
Gustave de Molinari – Die Gesellschaft von morgen
Herbert Spencer - Mensch gegen Staat
Für mehr Literatur zur individuellen Freiheit und
Wirtschaftsgeschichte klicke hier (oeconimus.com)
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