Update: Die Bundeswehr in Grönland – Strategie oder Symbolik?

Update: Die Bundeswehr in Grönland – Strategie oder Symbolik?

Die Bundeswehr schickt 13 Soldaten nach Grönland. Was steckt hinter der Mission? Und: Bundessozialministerin Stefanie Hubig will gegen sexualisierte KI-Bilder vorgehen.
10 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
Die Bundeswehr hat erstmals Soldaten nach Grönland entsandt.
Offiziell spricht das Verteidigungsministerium von einer
"Erkundung" auf Einladung Dänemarks, um mögliche militärische
Beiträge zur Unterstützung Dänemarks auszuloten. Insgesamt 13
Bundeswehrangehörige sollen gemeinsam mit Soldaten weiterer
europäischer Staaten an dem Einsatz teilnehmen. Auch Schweden,
Norwegen und Frankreich hatten angekündigt, auf Anfrage Dänemarks
Soldaten nach Grönland zu schicken. Hintergrund ist der wiederholt
bekräftigte Anspruch von US-Präsident Donald Trump, die Kontrolle
über die arktische Insel zu übernehmen – notfalls auch ohne
Zustimmung Dänemarks. Warum Deutschland Bundeswehrsoldaten nach
Grönland schickt und welche Bedeutung dieser Einsatz hat, ordnet
Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT,
im Podcast ein. Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) fordert ein
härteres Vorgehen gegen das Erstellen und Verbreiten von
sexualisierten KI‑Bildern. Anlass dafür sind unter anderem solche
Fotos, die die KI Grok auf Elon Musks Plattform X erzeugt
hat. Mit Grok lassen sich innerhalb von Sekunden sogenannte
Deep-Nudes realer Frauen und Mädchen erstellen und über die
Plattform X verbreiten. Die EU-Kommission forderte X bereits zum
Handeln auf, mehrere Staaten sperrten den Zugang zu Grok, und im
US-Bundesstaat Kalifornien laufen Ermittlungen gegen xAI, den
Betreiber von Grok. Außerdem im Update: - Die deutsche Wirtschaft
ist nach zwei Rezessionsjahren in Folge im vergangenen Jahr
erstmals wieder gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt
mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025 leicht um 0,2
Prozent im Vergleich zum Vorjahr. - Im Bundestag kam es zu einer
Debatte über die geplante Grundsicherung. Bundessozialministerin
Bärbel Bas (SPD) verteidigte den Gesetzesentwurf der Regierung. Sie
betonte, dass Menschen, die mitwirken können, dies auch tun
müssten, andernfalls drohten schnellere Sanktionen. Zugleich
stellte sie klar, dass Unterstützung weiterhin allen zugutekommen
werde, die Hilfe benötigen. Die Grünen und die Linken kritisierten
die Reform scharf. Und sonst so? Happy Birthday, Wikipedia!  
Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Hannah
Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.  Weitere
Links zur Folge: Konflikt um Grönland: Deutschland und Frankreich
schicken Soldaten nach Grönland Bundeswehr in Grönland: 13 Soldaten
auf heikler Mission Grönlandkonflikt: Der Feind im Bündnis
Deepfakes: Stefanie Hubig will verstärkt gegen sexualisierte
KI-Bilder vorgehen Missbrauch von KI: Groteske Geschmacklosigkeit
Konjunktur: Deutsche Wirtschaft 2025 leicht gewachsen Debatte im
Bundestag: Geplante Grundsicherung sorgt für Streit im Bundestag
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