Wirtschaftsnews vom 13. Januar 2026

Wirtschaftsnews vom 13. Januar 2026

Wirtschaftsnews

Beschreibung

vor 1 Monat

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael
Weyland     
Thema heute:     Schutz für die Familie: Vergleich
von Risikolebensversicherungen senkt Kosten um bis zu zwei
Drittel   


 


Wer Kinder hat, einen Baukredit abbezahlt oder
Alleinverdiener in der Familie ist, für den ist eine
Risikolebensversicherung in der Regel sinnvoll. Sie sichert die
Hinterbliebenen im Todesfall finanziell ab – etwa, um Kredite
abzulösen oder das fehlende Einkommen auszugleichen.


Ein Vergleich lohnt sich: Selbst für gewöhnliche Fälle
unterschieden sich die Beiträge bei den getesteten Versicherern
in der Finanztip-Analyse um über 6.000 Euro über die gesamte
Laufzeit.


„Die Unterschiede sind enorm – wer beim falschen Anbieter
abschließt, zahlt nach unserer Analyse bis zu dreimal mehr als
beim günstigsten Anbieter“, sagt man bei Finanztip. Die Kosten
einer Risikolebensversicherung sind von der Versicherungssumme
sowie den individuellen Risikomerkmalen abhängig und daher von
Fall zu Fall unterschiedlich.   


Große Preisunterschiede – Basistarif reicht meist
aus


Finanztip hat das kürzlich für verschiedene Musterkunden
berechnet: Ein 40-jähriger Programmierer, der eine
Versicherungssumme von 300.000 Euro über 20 Jahre Laufzeit
vereinbart, zahlt beim teuersten Anbieter insgesamt 6.115 Euro
mehr als beim günstigsten. Der Jahresbeitrag liegt je nach
Versicherer zwischen rund 232 und 537 Euro.
  


Ein anderer Fall: Eine 35-jährige, rauchende Bankkauffrau,
die 300.000 Euro absichert, kann durch einen
Versicherungsvergleich rund 5.820 Euro über 15 Jahre
Vertragslaufzeit sparen.


Beim günstigsten Anbieter beträgt ihr Jahresbeitrag rund
197 Euro, während sie beim teuersten Versicherer knapp 585 Euro
zahlen würde.    


„Zusätzliche Bausteine oder hochpreisige Premiumtarife
verteuern den Schutz nur, ohne einen relevanten Mehrwert zu
bieten“, erklärt man bei Finanztip. Generell reiche der
Basistarif völlig aus. Für gesunde Menschen ist der Abschluss bei
den meisten Anbietern zudem bequem online möglich. Im
Finanztip-Test haben die Huk24 und die WGV am besten
abgeschnitten. Wer Vorerkrankungen hat, sollte hingegen vorab
eine sogenannte Risikovoranfrage über einen unabhängigen Makler
oder Honorarberater stellen.  


Über-Kreuz-Verträge: Steuern sparen und doppelt
absichern


Paare mit Kindern sollten zwei einzelne Verträge über Kreuz
abschließen. Dabei ist Partner A der Vertragsinhaber, der das
Geld erhält, wenn Partner B als versicherte Person stirbt – und
umgekehrt.


 


 


Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden
unter:
https://www.was-audio.de/aanews/News20260113_kvp.mp3

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