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Update: Eine "existenzielle Bedrohung" für das iranische Regime

Update: Eine "existenzielle Bedrohung" für das iranische Regime

Was jetzt? vor 8 Monaten
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Im Iran wurden bei den anhaltenden Protesten gegen das Regime
mindestens 538 Menschen getötet. Das schätzt die in den USA
ansässige Menschenrechtsorganisation Hrana. Unter den Toten seien
neben 490 Demonstrierenden auch 48 Sicherheitskräfte. Außerdem soll
es mehr als 10.600 Festnahmen im Zusammenhang mit den Protesten
gegeben haben. Die iranische Regierung hat das Internet und die
Telefonverbindung eingeschränkt. Ajatollah Chamenei, das
Staatsoberhaupt des Iran, bezeichnet die Demonstranten als
Terroristen. Präsident Massud Peseschkian sagt, man müsse die
Sorgen der Leute ernst nehmen. Lässt sich das iranische Regime von
den Protesten beeindrucken? Die Situation stelle eine
"existenzielle Bedrohung" für das iranische Regime dar, sagt die
Redakteurin für Außenpolitik der ZEIT, Lea Frehse. Im Podcast
ordnet sie die Ereignisse ein. In den USA haben Bundesstaatsanwälte
nach Angaben des US-Notenbankchefs Jerome Powell
strafrechtliche Ermittlungen gegen die Zentralbank Federal Reserve
(Fed) eingeleitet. Er teilte mit, das Justizministerium habe der
Fed schriftliche Vorladungen zugestellt und mit einer Anklage
gedroht. Seit Monaten übt US-Präsident Donald Trump Druck auf die
Zentralbank aus, den Leitzins zu senken. Die Ermittlungen seien ein
"Vorwand", um die Unabhängigkeit der Notenbank bei der Festlegung
der Zinspolitik zu untergraben, sagt Powell. Bei den Ermittlungen
soll es um die mehrjährige Sanierung von Gebäuden der Zentralbank
in Washington, D. C. gehen. Über die Ermittlungen spricht der
stellvertretende Politikressortleiter der ZEIT, Mark Schieritz.
Außerdem im Update: Um zu sparen, will die Bundesregierung ihre
Entwicklungszusammenarbeit künftig auf die ärmsten Länder der Welt
konzentrieren und dort dazu beitragen, Hunger und Armut zu
überwinden. Das sagte die Entwicklungsministerin Reem Alabali
Radovan von der SPD in Berlin. Und sonst so? Gibt es bald einen
niedrigeren NC in beliebten Studienfächern?   Moderation und
Produktion: Roland Jodin Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit:
Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Proteste im Iran:
Wenn das Internet abgeschaltet wird, ist die Bedrohung existenziell
Iran: Aktivisten sprechen von "Massaker" an Demonstranten im Iran
Iran: Warum im Iran wieder nach dem Schah gerufen wird Donald
Trump: Jetzt bricht er auch dieses Tabu Federal Reserve: US-Justiz
ermittelt laut Fed-Chef Powell gegen Notenbank Börsenjahr 2025: Was
Sie aus diesem Börsenjahr lernen können Hilfe für die Ärmsten:
Regierung will Entwicklungszusammenarbeit neu ausrichten Ihre
Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an
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