Nachfreude auf Weihnachten

Nachfreude auf Weihnachten

Nachfreude auf Weihnachten
3 Minuten

Beschreibung

vor 3 Tagen
Am Sonntag endet sie offiziell, die diesjährige Weihnachtszeit. Das
Fest der Taufe Jesu ist quasi Ende und Anfang für das Feiern dieser
göttlichen Geheimnisse rund um die Menschwerdung Gottes.
Weihnachten als Gedenken an die Geburt Christi, Epiphanie als die
Deutung der Erscheinung der Herrlichkeit Gottes vor aller Welt, die
Taufe im Jordan als Startpunkt des öffentlichen Erscheinens Jesu
und mit der Ablösung Johannes des Täufers und die Hochzeit in
Kanaan als Wunder der Zuwendung Gottes zu seinen
Menschen. Dieser Tage habe ich ein schönes Wort gelesen. Es
ging um die Nachfreude des Weihnachtsfestes. Vorfreude können schon
die Kinder gut und wir fangen schon früh an mit dem Feiern. Aber
die Nachfreude? Also die Freude über all diese schönen Zeichen, die
wir in den letzten 19 Tagen erlebt haben. Bedenkenswert!In unserer
Mutterhauskirche ist nach alter franziskanischer Tradition Krippe,
Altar und Kreuz auf einer Linie angelegt: die Krippe vor dem Altar
und dahinter das Kreuz. Einen Gottesdienst vor einer schönen Krippe
zu feiern, wo auch drei prächtig gekleidete Sterndeuter zu sehen
sind, hat etwas sehr Berührendes. Das Kind in der Krippe ist
nicht nur lieblich und freundlich und herzig, es ist auch das
Versprechen dieses Gottes: ich gehe alle Eure Wege mit. Die Wege
derer, die sich und ihr Leben ihm weihen, die Wege derer, denen das
völlig egal ist, und auch die Wege derer, die zwar sein Wort im
Mund führen und sich mit der Bibel in der Hand fotografieren
lassen, denen Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit, Respekt und Liebe aber
völlig unwichtig sind. Das ist das große Wagnis dieses Gottes.
Er hat uns die Freiheit der Kinder Gottes gegeben und die Zusage,
bei uns zu bleiben in allen unseren Haupt- und Neben- und Irrwegen.
Ein ziemlich guter Grund für noch viel Nachfreude in diesen
Tagen. 

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