Demokratisierung der Deutschen: eine Erfolgsgeschichte?
34 Minuten
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Beschreibung
vor 4 Tagen
Die deutsche Erinnerungskultur und die Aufarbeitung des
Nationalsozialismus gelten weltweit als vorbildlich. Aber war die
Demokratisierung der Deutschen nach 1945 wirklich eine lupenreine
Erfolgsgeschichte? Die Historikerin und Antisemitismusforscherin
Stefanie Schüler-Springorum erzählt in ihrem neuen Buch
"Unerwünscht" (S. Fischer) die Nachkriegsgeschichte aus der
bisher unterbelichteten Perspektive der Opfer und Verfolgten der
Nazis und rüttelt so am Selbstbild Deutschlands als Weltmeister
der Vergangenheitsbewältigung. Wir sprechen mit ihr bei WAGNIS
WISSEN über Kontinuitäten von Rassismus, Antisemitismus und
Nationalismus seit 1945 und gehen der Frage nach, wie neu
gegenwärtige Formen von Ausgrenzung und Diskriminierung wirklich
sind.
Stefanie Schüler-Springorum ist Historikerin und seit 2011
Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU
Berlin, seit 2012 Ko-Direktorin des Selma-Stern-Zentrums Jüdische
Studien Berlin-Brandenburg und seit 2020 Leiterin des Berliner
Standorts des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher
Zusammenhalt. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind deutsche und jüdische
Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert, Geschlechtergeschichte und
spanische Geschichte. Bei De Gruyter Brill sind von und mit ihr
unter anderem diese Titel zum Thema erschienen: Antisemitismus
und Rassismus (V&R), Handbuch Jüdische Studien (Böhlau).
Bei S. Fischer Verlage: Unerwünscht. Die westdeutsche Demokratie
und die Verfolgten des NS-Regimes
Foto: G. Faller-Walzer
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