Update: ICE-Einsatz in Minneapolis – erleben die USA einen neuen George-Floyd-Moment?
Ein ICE-Beamter erschießt in Minneapolis eine Autofahrerin,
Proteste folgen. Droht der nächste politische Flächenbrand? Und:
Bauernproteste gegen Freihandelsabkommen
12 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Tagen
In Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota hat ein Beamter der
US-Einwanderungsbehörde ICE eine Autofahrerin erschossen. Nach
Polizeiangaben näherte sich der Beamte dem Wagen, der den Verkehr
blockierte, zu Fuß, als das Auto anfuhr. Daraufhin schoss der
Beamte. Die 37-jährige Fahrerin starb später im Krankenhaus. Nach
dem Vorfall protestierten Hunderte Menschen am Tatort gegen
ICE-Einsätze. US-Präsident Donald Trump verteidigte den Schützen
und machte die "radikale linke Gewalt- und Hassbewegung" für die
Eskalation verantwortlich. Der demokratische Gouverneur von
Minnesota, Tim Walz, widersprach scharf und warf Trump vor, eine
Politik zu betreiben, die "Angst, Schlagzeilen und Konflikte"
erzeuge. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin und
USA-Expertin der ZEIT, schätzt im Podcast ein, ob sich der Konflikt
zwischen der Regierung von Minnesota und Trump zuspitzen könnte und
ob mit weiteren Protesten zu rechnen ist. In mehreren deutschen
Bundesländern haben Landwirte gegen das geplante
Freihandelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten Argentinien,
Brasilien, Paraguay und Uruguay protestiert. Das Abkommen wird seit
1999 verhandelt und soll Zölle auf rund 91 Prozent des Warenhandels
zwischen den beteiligten Ländern abschaffen – es wäre die größte
Freihandelszone der Welt. Warum viele Bauern in Deutschland und
auch in anderen Ländern dagegen sind, erklärt Politikredakteurin
Merlind Theile. Außerdem im Update: - In der syrischen Stadt
Aleppo sind bei erneuten Kämpfen zwischen der Übergangsregierung
und den kurdisch geführten Demokratischen Kräften Syriens (SDF)
mindestens vier Menschen getötet worden, weitere wurden
verletzt. Worum es bei dem Konflikt geht und ob sich die
Gewaltspirale noch eindämmen lässt, ordnet Anna-Theresa Bachmann,
die für die ZEIT in Syrien unterwegs ist, ein. - Wegen des
Sturmtiefs "Elli" hat der Deutsche Wetterdienst eine
Unwetterwarnung herausgegeben. Betroffen von Schnee, Eis und Glätte
sind vor allem der Norden und der Osten Deutschlands. In Hamburg,
Bremen und Teilen Niedersachsens bleiben am Freitag die Schulen
geschlossen. Die Deutsche Bahn schränkt ihren Zugverkehr
vorsorglich ein. - Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Rainer
Haseloff (CDU) hat angekündigt, sein Amt vorzeitig aufzugeben. Für
ihn soll der bisherige Wirtschaftsminister Sven Schulze übernehmen.
Er ist zugleich Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahlen, die
am 6. September stattfinden. Und sonst so? Wie gesund lebst du?
Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Moses
Fendel Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge: Rekrutierung bei
ICE: Repression als Karrierechance Abschiebungen in den
USA: "Weil wir Migranten sind" Mercosur: EU will Gelder
für Landwirte früher freigeben Mercosur-Abkommen: Warum
Frankreich das Mercosur-Abkommen blockiert Syrien: Mindestens
vier Tote bei Kämpfen in Aleppo Sturz des Assad-Regimes: Unter uns
Syrern Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Hallo, uns gibt es auch
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US-Einwanderungsbehörde ICE eine Autofahrerin erschossen. Nach
Polizeiangaben näherte sich der Beamte dem Wagen, der den Verkehr
blockierte, zu Fuß, als das Auto anfuhr. Daraufhin schoss der
Beamte. Die 37-jährige Fahrerin starb später im Krankenhaus. Nach
dem Vorfall protestierten Hunderte Menschen am Tatort gegen
ICE-Einsätze. US-Präsident Donald Trump verteidigte den Schützen
und machte die "radikale linke Gewalt- und Hassbewegung" für die
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Minnesota, Tim Walz, widersprach scharf und warf Trump vor, eine
Politik zu betreiben, die "Angst, Schlagzeilen und Konflikte"
erzeuge. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin und
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zwischen der Regierung von Minnesota und Trump zuspitzen könnte und
ob mit weiteren Protesten zu rechnen ist. In mehreren deutschen
Bundesländern haben Landwirte gegen das geplante
Freihandelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten Argentinien,
Brasilien, Paraguay und Uruguay protestiert. Das Abkommen wird seit
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zwischen den beteiligten Ländern abschaffen – es wäre die größte
Freihandelszone der Welt. Warum viele Bauern in Deutschland und
auch in anderen Ländern dagegen sind, erklärt Politikredakteurin
Merlind Theile. Außerdem im Update: - In der syrischen Stadt
Aleppo sind bei erneuten Kämpfen zwischen der Übergangsregierung
und den kurdisch geführten Demokratischen Kräften Syriens (SDF)
mindestens vier Menschen getötet worden, weitere wurden
verletzt. Worum es bei dem Konflikt geht und ob sich die
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die für die ZEIT in Syrien unterwegs ist, ein. - Wegen des
Sturmtiefs "Elli" hat der Deutsche Wetterdienst eine
Unwetterwarnung herausgegeben. Betroffen von Schnee, Eis und Glätte
sind vor allem der Norden und der Osten Deutschlands. In Hamburg,
Bremen und Teilen Niedersachsens bleiben am Freitag die Schulen
geschlossen. Die Deutsche Bahn schränkt ihren Zugverkehr
vorsorglich ein. - Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Rainer
Haseloff (CDU) hat angekündigt, sein Amt vorzeitig aufzugeben. Für
ihn soll der bisherige Wirtschaftsminister Sven Schulze übernehmen.
Er ist zugleich Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahlen, die
am 6. September stattfinden. Und sonst so? Wie gesund lebst du?
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Frankreich das Mercosur-Abkommen blockiert Syrien: Mindestens
vier Tote bei Kämpfen in Aleppo Sturz des Assad-Regimes: Unter uns
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