Appenzeller Sennenhund: Ein Stück Schweizer Identität bewahren
Mit seiner Posthorn-Rute und der charakteristischen weissen Blesse
im Gesicht ist er unverwechselbar: der Appenzeller Sennenhund.
Aber: Diese lebhafte Schweizer Hunderasse ist gefährdet. Der
«Bläss» steht als einzige Schweizer Hunderasse auf der Roten ...
5 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Tagen
Mit seiner Posthorn-Rute und der charakteristischen weissen Blesse
im Gesicht ist er unverwechselbar: der Appenzeller Sennenhund.
Aber: Diese lebhafte Schweizer Hunderasse ist gefährdet. Der
«Bläss» steht als einzige Schweizer Hunderasse auf der Roten Liste,
denn die Zuchtbasis ist schmal geworden. Seinen Ursprung hat der
«Bläss» im wenig erstaunlich Appenzellerland. Dort ist seine
Existenz seit 1853 dokumentiert. Vor 100 Jahren galt er als fast
ausgestorben. Heute wird er wieder als gefährdet eingestuft. Darum
hat in Pro Specie Rara auf die Rote Liste genommen. Der «Bläss» ist
ein Teil unseres Kulturerbes. Er bildet eine genetische Reserve und
ist gehört zur Schweizer Identität und Tradition. Die Gründe für
den ständig kleiner werdenden Bestand an Appenzeller Sennenhunden
sind vielfältig: · Verlorene Aufgabe: Moderne Landwirtschaft
braucht keine Treibhunde mehr. · Schmale Zuchtbasis: Fast alle
Hunde sind verwandt, was das Risiko von Inzucht und
Gesundheitsproblemen erhöht. · Schlechtes Image: Der Ruf als
«giftiger Kläffer» hält viele Interessenten ab, obwohl dies bei
guter Erziehung unbegründet ist. · Geringe Verbreitung: Selten
ausserhalb des Appenzellerlands, Mischlinge sind häufiger als
reinrassige Tiere. Der Appenzeller Sennenhund ist robust und
vielseitig: Er ist wetterfest und genügsam, was ihn ideal macht für
das Schweizer Bergklima. Ursprünglich als Treib-, Hüte- und
Wachhund eingesetzt, ist er heute auch Rettungs-, Therapie- oder
Blindenhund oder im Hundesport aktiv. Bei richtigem Umgang und mit
entsprechender Kenntnis des Halters oder der Halterin ist der
Appenzeller Sennenhund auch ein hervorragender Familienhund. Die
Rasse braucht aktive Halter, viel Bewegung und Aufgaben. Sie ist
nicht für Anfänger oder Stadtwohnungen geeignet. Ideal ist ein Haus
mit Garten in ländlicher Umgebung und eine sportliche Familie. Zum
Erhalt der Rasse beitragen kann, wer entsprechende Tiere hält.
Dabei sollte auf verantwortungsvollen Kauf gesetzt werden.
Beschaffen Sie Hunde nur von seriösen Züchtern und Züchterinnen
z.B. über den Club für Appenzeller Sennenhunde. Achten Sie auch auf
Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere. Sie können auch
Botschafter oder Botschafterin sein: Klären Sie andere über den
wahren Charakter des Appenzeller Sennenhundes auf und entkräften
Sie Vorurteile.
im Gesicht ist er unverwechselbar: der Appenzeller Sennenhund.
Aber: Diese lebhafte Schweizer Hunderasse ist gefährdet. Der
«Bläss» steht als einzige Schweizer Hunderasse auf der Roten Liste,
denn die Zuchtbasis ist schmal geworden. Seinen Ursprung hat der
«Bläss» im wenig erstaunlich Appenzellerland. Dort ist seine
Existenz seit 1853 dokumentiert. Vor 100 Jahren galt er als fast
ausgestorben. Heute wird er wieder als gefährdet eingestuft. Darum
hat in Pro Specie Rara auf die Rote Liste genommen. Der «Bläss» ist
ein Teil unseres Kulturerbes. Er bildet eine genetische Reserve und
ist gehört zur Schweizer Identität und Tradition. Die Gründe für
den ständig kleiner werdenden Bestand an Appenzeller Sennenhunden
sind vielfältig: · Verlorene Aufgabe: Moderne Landwirtschaft
braucht keine Treibhunde mehr. · Schmale Zuchtbasis: Fast alle
Hunde sind verwandt, was das Risiko von Inzucht und
Gesundheitsproblemen erhöht. · Schlechtes Image: Der Ruf als
«giftiger Kläffer» hält viele Interessenten ab, obwohl dies bei
guter Erziehung unbegründet ist. · Geringe Verbreitung: Selten
ausserhalb des Appenzellerlands, Mischlinge sind häufiger als
reinrassige Tiere. Der Appenzeller Sennenhund ist robust und
vielseitig: Er ist wetterfest und genügsam, was ihn ideal macht für
das Schweizer Bergklima. Ursprünglich als Treib-, Hüte- und
Wachhund eingesetzt, ist er heute auch Rettungs-, Therapie- oder
Blindenhund oder im Hundesport aktiv. Bei richtigem Umgang und mit
entsprechender Kenntnis des Halters oder der Halterin ist der
Appenzeller Sennenhund auch ein hervorragender Familienhund. Die
Rasse braucht aktive Halter, viel Bewegung und Aufgaben. Sie ist
nicht für Anfänger oder Stadtwohnungen geeignet. Ideal ist ein Haus
mit Garten in ländlicher Umgebung und eine sportliche Familie. Zum
Erhalt der Rasse beitragen kann, wer entsprechende Tiere hält.
Dabei sollte auf verantwortungsvollen Kauf gesetzt werden.
Beschaffen Sie Hunde nur von seriösen Züchtern und Züchterinnen
z.B. über den Club für Appenzeller Sennenhunde. Achten Sie auch auf
Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere. Sie können auch
Botschafter oder Botschafterin sein: Klären Sie andere über den
wahren Charakter des Appenzeller Sennenhundes auf und entkräften
Sie Vorurteile.
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