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14.01.2026
5 Minuten
Zimmerpflanzen haben bei guter Pflege und geeignetem Standort
genügend Abwehrkräfte gegen Pilz- und Schädlingsbefall. Doch wenn
der Standort nicht optimal ist, werden die Schäden spätestens im
Januar offensichtlich. Lichtmangel: · Junge Triebe sind sehr dünn,
lang und auffallend heller als die übrigen Blätter und Stängel z.B.
beim Zyperngras und knicken. Was tun? · Die Zimmerpflanze heller
stellen und immer wieder auf Schädlingsbefall kontrollieren, denn
die dünnen Triebe werden gerne von Blattläusen befallen. · Erst
Ende Februar die Triebe zurückschneiden, dann kommen junge,
kräftige Triebe nach. Kälte und Zugluft: · Birkenfeige lässt viele,
oft noch grüne Blätter fallen. Es können Blattflecken auftreten.
Was tun? · Zimmerpflanze an einen vor Zugluft geschützten Ort
stellen. «Kalte Füsse»: · Vergilbende, rötlich werdende Blätter,
Triebe fallen um, schlaffer Eindruck, weil die Wurzeln faulen Was
tun? · Bei geringem Befall sofort Abhilfe schaffen und Standort
wechseln, neu eintopfen, dabei faulende Wurzeln zurückschneiden. ·
Ansonsten leider ab in die Grünabfuhr. Achtung: Manchmal ist auch
alles in Ordnung, einige Blätter sind natürlicherweise abgestorben
und die Pflanze ist kerngesund. In diesem Fall vergilbte, gefleckte
oder vertrocknete Blätter abschneiden.
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13.01.2026
4 Minuten
In der freien Natur sorgt der Regen für die Reinigung der Blätter,
doch im Wohnzimmer regnet es nicht. So bleiben Staub oder
Kalkablagerungen vom Sprühen mit hartem Wasser auf den Blättern
liegen und schränken die Photosynthese ein. Die Folge: Die
Zimmerpflanzen verkümmern, sind glanzlos. Was tun? Zimmerpflanzen
mit glatten, glänzenden Blättern wie zum Beispiel der Baumfreund:
Topf mit Plastiksack einpacken und dort, wo die Triebe aus der Erde
wachsen, zuschnüren, Pflanze in die die Dusche stellen und mit
lauwarmem Wasser abspülen. Zimmerpflanzen mit grossen, glatten
Blättern wie zum Beispiel das Fensterblatt oder lang gewachsene
Kletterpflanzen wie zum Beispiel der Baumfreund: Blätter mit einem
feuchten Tuch abwischen. Wenn die Zimmerpflanzen von Schädlingen
wie Blatt- und Schildläuse befallen sind, werden mit einer sanften
Dusche die meisten der Tiere weggespült und klebrige, verunreinigte
Blätter werden wieder sauber. Vorsicht bei Zimmerpflanzen mit
samtigen, weichen Blättern wie z.B. das Usambaraveilchen und das
Zimmer- Alpenveilchen: Hier ist das Duschen nicht geeignet, aber es
hilft das Abstauben mit einem feinen Pinsel.
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12.01.2026
4 Minuten
Im Winter leiden Zimmerpflanzen durch trockene Luft und
Lichtmangel. Schädlinge vermehren sich unbemerkt und schwächen die
Pflanzen. Im Januar ist darum der perfekte Moment, um Zimmer- und
Kübelpflanzen zu hegen und zu pflegen, bevor im Frühjahr die
Wachstumsphase beginnt. Die Temperatur in Wohnzimmern ist
normalerweise auf 20° bis 22° eingestellt. Da die geheizte Luft
trocken ist, leiden Zimmerpflanzen oft. Die Blätter werden an den
Spitzen braun, junge Blätter und Blütenknospen fallen ab. Und auch
beim Lüften mit kalter und trockener Luft sinkt die
Luftfeuchtigkeit. Was tun? · Für höhere Luftfeuchtigkeit sorgen,
evtl. Luftbefeuchter aufstellen (ideale Luftfeuchtigkeit circa
50%). · Auf Zugluft empfindliche Pflanzen wie die Birgenfeige
(Ficus benjamina) oder die Efeutute (Epipremnum) an einen
geschützten, hellen Ort stellen. · Pflanzen täglich mit
Wassersprayer besprühen (kalkarmes Wasser verwenden!). Zu hartes
Leitungswasser (über 15° fH) abkochen, so dass sich Kalk auf dem
Topfboden absetzt. Oder Filterkartuschen oder gesammeltes
Regenwasser verwenden. · Öfter durchdringend giessen. · Bei völlig
eingetrockneter Erde oder blühenden Orchideen 1 Mal wöchentlich ein
Wasserbad gönnen: Schüssel mit zimmerwarmem, weichem Wasser halb
füllen, Pflanze mit Topf für eine Stunde hineinstellen.
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09.01.2026
10 Minuten
Schreckliche Bilder, traurige Menschen, fehlende Worte. Wie erkläre
ich Kindern und Jugendlichen eine Katastrophe wie Crans-Montana -
Tod und Trauer? Die Brandkatstrophe von Crans-Montana lässt viele
Menschen sprachlos zurück. Für eine Erklärung fehlen die richtigen
Worte. Auch Kinder und Jugendliche suchen Worte und Erklärungen.
Viele verdrängen die aktuelle Situation. Irgendwann kommen dann
doch Fragen nach dem Warum und Wieso auf. Wie soll man auf Fragen
der Kinder reagieren und wie spreche ich mit Kindern über eine
Katastrophe wie Crans-Montana und den Tod? Stina Schwarzenbach ist
reformierte Pfarrerin in Winterthur. Urs Braun ist
Notfallpsychologe und Präsident des Vereins Notfallpsychologie.
Beide geben Auskunft.
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08.01.2026
5 Minuten
Er ist das einzige noch existierende Pferd, das seinen Ursprung
direkt in der Schweiz hat: der Freiberger aus dem Jura. Früher zog
er Pflüge und Kanonen, heute kämpft er um seine Existenz und um
seinen Platz als Freizeitpartner. Robust, gutmütig, vielseitig ist
die letzte Schweizer Pferderasse. Alle 18 anderen sind im 20.
Jahrhundert verschwunden. Doch der «Fribi» steht vor
Herausforderungen: sinkende Bestände, Inzuchtprobleme und die
Frage, wie viel Fremdblut eine Rasse verträgt. Entstanden ist die
Freibergerrasse seit Ende des 19. Jahrhunderts im Jura aus
einheimischen Stuten und Anglo-Normannen. Das Herdebuch wurde ab
1921 geführt, seit 1997 ist es geschlossen. Unterschieden wird
zwischen «Urfreibergern» (0% Fremdblut, selten),
«Basis-Freibergern» (unter 2% Fremdblut, von Pro Specie Rara
gefördert) und «normalen Freibergern» (bis über 50% Fremdblut). Die
Bemühungen um die Erhaltung der Rasse bewegen sich im Spannungsfeld
zwischen genetischer Vielfalt und Rasseidentität. Die Urfreiberger
sind von Inzucht bedroht, während Hochblut-Freiberger ihren
Charakter verlieren könnten. Der Freiberger ist trittsicher auf
Geröllhalden und Bergpfaden und hervorragende Gewichtsträger. Durch
die Mechanisierung der Landwirtschaft verlor er aber seine
Hauptaufgabe. Und auch die Armee setzt nur noch wenige Pferde ein.
Der Freiberger gilt als das nervenstärkste Pferd der Welt, er ist
genügsam und frühreif. Er ist extrem vielseitig einsetzbar bei der
Arbeit, zum Reiten und Fahren, für Therapie und Freizeit. Darum ist
er ideal für Familien und Anfänger. Unterstützen kann man, indem
man bei der Wahl von Reitställen oder für Familienausflüge auf den
Einsatz von Freibergern achtet. Waldbesitzer können ihren Forst
bodenschonend mit Freibergern bewirtschaften lassen
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Über diesen Podcast
Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt
Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.
Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues
auszuprobieren.
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