GESUNDER SCHLAF: Was hilft wirklich – und was nicht?
9 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Schlafstörungen, Einschlafprobleme, nächtliches Aufwachen oder
chronische Müdigkeit betreffen viele Menschen. In dieser Folge
von „Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker“ erklärt Prof. Dr. med.
Harald Schmidt, was gesunder Schlaf wirklich braucht, was
nachweislich hilft – und welche verbreiteten Annahmen eher Mythen
sind.
Während häufig über Ernährung oder Übergewicht gesprochen wird,
ist dauerhafter Schlafmangel vermutlich eines der größten
unterschätzten Gesundheitsprobleme. Viele Menschen fühlen sich
tagsüber müde, erschöpft oder weniger leistungsfähig, ohne den
Schlaf als zentrale Ursache zu erkennen.
Etwa jeder fünfte Erwachsene und rund 30 Prozent aller Kinder
leiden unter Schlafstörungen. Typische Probleme sind langes
Einschlafen, unruhiger Schlaf mit häufigem Erwachen oder frühes
Aufwachen ohne wieder einschlafen zu können. Die benötigte
Schlafdauer hängt vom Alter ab: Kinder schlafen meist etwa neun
Stunden, Erwachsene rund sieben Stunden, ältere Menschen oft
weniger. Entscheidend ist dabei nicht nur die Dauer, sondern vor
allem die Qualität des Schlafs.
Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass Schlaf vor Mitternacht
grundsätzlich gesünder sei. Für die Erholung sind vor allem die
ersten drei bis vier Stunden Schlaf entscheidend. Gelegentlich
wenig zu schlafen ist meist unproblematisch – kritisch wird es,
wenn schlechter Schlaf zur Regel wird.
Auch wenn die biologischen Funktionen des Schlafs noch nicht
vollständig geklärt sind, ist gut belegt, dass chronische
Schlafstörungen das Risiko für Übergewicht, Diabetes und
neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer erhöhen können.
Häufige Ursachen für schlechten Schlaf sind Stress und Grübeln,
Alkohol, bestimmte Medikamente, Schmerzen, nächtlicher Harndrang,
Hitzewallungen, Schlafapnoe, Schichtarbeit sowie eine ungünstige
Schlafumgebung mit Lärm, Licht oder falscher Raumtemperatur. Auch
die Nutzung von Smartphone, Tablet oder Computer am Abend kann
den Schlaf deutlich beeinträchtigen.
Um den eigenen Schlaf besser einordnen zu können, kann eine
Analyse hilfreich sein. Schlaf-Tracking-Apps wie Sleep Cycle
können Schlafdauer und Schlafmuster sichtbar machen und dabei
helfen, persönliche Einflussfaktoren zu erkennen.
Diese Episode legt die Grundlage für weitere Folgen zu
Schlafhygiene sowie zu medikamentösen und nicht-medikamentösen
Behandlungsmöglichkeiten bei Schlafstörungen.
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