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Episoden
31.03.2026
22 Minuten
Viele ältere Menschen nehmen täglich mehrere Medikamente ein – oft mit erheblichen Risiken. Bereits ab vier Präparaten spricht man von Polypharmazie, und ab dem 75. Lebensjahr sind acht oder mehr Arzneimittel keine Seltenheit. Gleichzeitig steigt die Anfälligkeit für Nebenwirkungen drastisch: veränderte Stoffwechselprozesse, eingeschränkte Organfunktionen und Wechselwirkungen führen dazu, dass Medikamente im Alter anders wirken – und häufig gefährlicher sind.
In dieser Episode erfahren Sie, warum unerwünschte Arzneimittelwirkungen zu den häufigsten Ursachen für Krankenhausaufenthalte im Alter gehören und weshalb mehr als jeder achte ältere Patient Medikamente einnimmt, die eigentlich ungeeignet sind.
Ich erkläre verständlich, wie sich Wirkstoffe im alternden Körper verändern, welche Arzneimittel besonders kritisch sind und warum gerade Kombinationen ein unterschätztes Risiko darstellen. Ein Schwerpunkt liegt auf praktischen Lösungen: Wie behalten Patienten, Angehörige und Ärzte den Überblick? Welche Rolle spielen Medikationspläne wirklich – und warum funktionieren sie oft nicht?
Zentral ist die Vorstellung der FORTA-Klassifikation, eines Systems, das nicht nur ungeeignete Medikamente identifiziert, sondern gleichzeitig bessere Alternativen aufzeigt. Sie erfahren, wie Sie dieses Prinzip konkret anwenden können – auch ohne Spezialwissen.
Diese Folge richtet sich an Patienten, Angehörige und medizinische Fachkreise, die Polypharmazie verstehen, Risiken reduzieren und Therapieentscheidungen im Alter fundierter treffen wollen.
Wenn Ihnen diese Einordnung hilft:
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Zentral ist die Vorstellung der FORTA-Klassifikation, eines Systems, das nicht nur ungeeignete Medikamente identifiziert, sondern gleichzeitig bessere Alternativen aufzeigt. Sie erfahren, wie Sie dieses Prinzip konkret anwenden können – auch ohne Spezialwissen.
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24.03.2026
13 Minuten
Warum kostet das gleiche Medikament plötzlich unterschiedlich viel? Weshalb bekommen Patientinnen und Patienten in der Apotheke oft ein anderes Präparat als gewohnt? Und wie setzen sich Zuzahlung, Festbetrag und Mehrkosten eigentlich zusammen?
In dieser Episode beleuchte ich gemeinsam mit einer erfahrenen Apothekerin die komplexen Mechanismen hinter Arzneimittelpreisen in Deutschland. Wir erklären verständlich, was das „aut idem“-Kreuz bedeutet, warum Krankenkassen Rabattverträge mit Herstellern abschließen und wie es dazu kommt, dass Medikamente quer durch Europa gehandelt und als Reimporte wieder nach Deutschland zurückgeführt werden. 
Ein besonderer Fokus liegt auf der Zuzahlung: Wie berechnet sie sich konkret? Warum zahlen Patientinnen und Patienten mindestens 5 und maximal 10 Euro? Und weshalb können zusätzlich sogenannte Mehrkosten entstehen – selbst bei Kindern oder Befreiten?
Die Folge zeigt, dass hinter der scheinbar einfachen Medikamentenabgabe ein hochreguliertes System steckt, das von Preisverhandlungen, gesetzlichen Vorgaben und komplexen Abrechnungsmechanismen geprägt ist. Wer verstehen will, warum Apotheke oft nicht gleich Apotheke ist – zumindest aus Patientensicht – bekommt hier eine fundierte und praxisnahe Einordnung.
Diese Episode richtet sich an alle, die Klarheit in den „alltäglichen Wahnsinn“ der Arzneimittelversorgung bringen möchten – von Patientinnen und Patienten bis zu medizinisch Interessierten.
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Ein besonderer Fokus liegt auf der Zuzahlung: Wie berechnet sie sich konkret? Warum zahlen Patientinnen und Patienten mindestens 5 und maximal 10 Euro? Und weshalb können zusätzlich sogenannte Mehrkosten entstehen – selbst bei Kindern oder Befreiten?
Die Folge zeigt, dass hinter der scheinbar einfachen Medikamentenabgabe ein hochreguliertes System steckt, das von Preisverhandlungen, gesetzlichen Vorgaben und komplexen Abrechnungsmechanismen geprägt ist. Wer verstehen will, warum Apotheke oft nicht gleich Apotheke ist – zumindest aus Patientensicht – bekommt hier eine fundierte und praxisnahe Einordnung.
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17.03.2026
27 Minuten
Arzneimittelmissbrauch beginnt selten spektakulär – sondern leise.
In Deutschland sind rund drei Millionen Menschen von Arzneimittelmissbrauch betroffen. Dabei geht es nicht nur um Opioide oder Beruhigungsmittel, sondern auch um frei verkäufliche Medikamente wie Schmerzmittel oder abschwellende Nasensprays.
Viele unterschätzen die Risiken:
Langfristiger Schmerzmittelgebrauch kann schwere Nebenwirkungen verursachen, darunter Nierenschäden oder kardiovaskuläre Komplikationen. Nasensprays können bereits nach kurzer Anwendung zu einer Abhängigkeit führen. Auch eine „vorsorgliche“ Einnahme ohne klare medizinische Notwendigkeit ist ein mögliches Warnsignal.
Typische Warnzeichen für Medikamentenabhängigkeit sind:
– Dosiserhöhungen ohne ärztliche Rücksprache
– eine Wirkung, die immer kürzer anhält
– Einnahme trotz fehlender Wirkung
– regelmäßige vorsorgliche Anwendung
In dieser Episode geht es darum, wie man Arzneimittelmissbrauch erkennt, welche Risiken auch bei rezeptfreien Medikamenten bestehen – und wie ein verantwortungsvoller Umgang mit Arzneimitteln wieder möglich wird.
Medikamente sind wirksam.
Und genau deshalb brauchen sie Maß und Aufmerksamkeit.
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Viele unterschätzen die Risiken:
Langfristiger Schmerzmittelgebrauch kann schwere Nebenwirkungen verursachen, darunter Nierenschäden oder kardiovaskuläre Komplikationen. Nasensprays können bereits nach kurzer Anwendung zu einer Abhängigkeit führen. Auch eine „vorsorgliche“ Einnahme ohne klare medizinische Notwendigkeit ist ein mögliches Warnsignal.
Typische Warnzeichen für Medikamentenabhängigkeit sind:
– Dosiserhöhungen ohne ärztliche Rücksprache
– eine Wirkung, die immer kürzer anhält
– Einnahme trotz fehlender Wirkung
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10.03.2026
21 Minuten
Reicht der klassische LDL-Cholesterinwert aus, um Ihr Herz-Kreislauf-Risiko zuverlässig einzuschätzen? Oder brauchen wir in manchen Situationen eine genauere Messgröße?
In dieser Episode erklärt Prof. Dr. med. Harald Schmidt, was LDL-Cholesterin tatsächlich misst – und warum es nicht immer die Anzahl der atherogenen Partikel widerspiegelt. Im Mittelpunkt steht Apolipoprotein B (ApoB), ein Marker, der die Zahl potenziell schädlicher Lipoproteinpartikel erfasst.
Themen dieser Folge:
– Unterschied zwischen Cholesterinmenge und Partikelanzahl
– Warum LDL und ApoB meist, aber nicht immer übereinstimmen
– Situationen mit Diskrepanz: Diabetes, Übergewicht, erhöhte Triglyceride
– Neue Studien zur Risikovorhersage
– Für wen ApoB sinnvoll sein kann – und für wen nicht
ApoB ersetzt den LDL-Wert nicht grundsätzlich. Es ergänzt ihn dort, wo die klassische Risikoeinschätzung unsicher ist.
Mehr Präzision bedeutet nicht automatisch mehr Medikamente – sondern gezieltere Entscheidungen.
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Fragen, Anregungen oder Themenwünsche?
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– Unterschied zwischen Cholesterinmenge und Partikelanzahl
– Warum LDL und ApoB meist, aber nicht immer übereinstimmen
– Situationen mit Diskrepanz: Diabetes, Übergewicht, erhöhte Triglyceride
– Neue Studien zur Risikovorhersage
– Für wen ApoB sinnvoll sein kann – und für wen nicht
ApoB ersetzt den LDL-Wert nicht grundsätzlich. Es ergänzt ihn dort, wo die klassische Risikoeinschätzung unsicher ist.
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03.03.2026
15 Minuten
Cholesterin gilt als zentraler Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch was wissen wir heute tatsächlich gesichert – und wo halten sich Mythen?
In dieser Episode erklärt Prof. Dr. med. Harald Schmidt, was Cholesterin ist, wie LDL- und HDL-Cholesterin einzuordnen sind und warum die einfache Unterscheidung in „gutes“ und „schlechtes“ Cholesterin medizinisch zu kurz greift.
Themen dieser Folge:
– LDL-Cholesterin als kausaler Risikofaktor
– Warum Lipidprofile heute meist nicht nüchtern bestimmt werden müssen
– Ernährung, Eier, Fleisch und Beobachtungsstudien
– Korrelation versus Ursache-Wirkungs-Beziehung
– Gewichtsverlust und unterschiedliche Diätformen
– Hochverarbeitete Lebensmittel und Fettersatzstoffe
Im zweiten Teil geht es um die medikamentöse Cholesterinsenkung:
– Statine und ihre Wirkung
– Primär- und Sekundärprävention
– LDL-Zielwerte bei unterschiedlichem Risiko
– Ezetimib und PCSK9-Inhibitoren
– Entzündung, Triglyceride und neue Studien wie CANTOS und REDUCE-IT
Diese Episode richtet sich an alle, die Cholesterin fundiert verstehen möchten – jenseits von Ernährungsmythen und vereinfachenden Schlagworten.
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– LDL-Cholesterin als kausaler Risikofaktor
– Warum Lipidprofile heute meist nicht nüchtern bestimmt werden müssen
– Ernährung, Eier, Fleisch und Beobachtungsstudien
– Korrelation versus Ursache-Wirkungs-Beziehung
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– Hochverarbeitete Lebensmittel und Fettersatzstoffe
Im zweiten Teil geht es um die medikamentöse Cholesterinsenkung:
– Statine und ihre Wirkung
– Primär- und Sekundärprävention
– LDL-Zielwerte bei unterschiedlichem Risiko
– Ezetimib und PCSK9-Inhibitoren
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Über diesen Podcast
Helfen Anti-Aging-Wundermittel wirklich? Was taugen
TikTok-Gesundheitstipps? In „Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker“
erklärt Prof. Harald H.H.W. Schmidt evidenzbasierte Medizin,
aktuelle Forschung und neue Therapien – verständlich, unabhängig
und wissenschaftlich fundiert. Hier geht es um Prävention,
Arzneimittel, Nebenwirkungen, Ernährung, Bewegung und echte
Gesundheitstipps ohne Mythen. Für alle, die Fakten statt Hypes
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