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14 Minuten
„Ich kann jederzeit aufhören.“ Warum fällt es dann so schwer, die Zigarette wegzulassen? Nikotin macht abhängig. Dazu kommen Gewohnheiten: die Zigarette zum Kaffee, in Gesellschaft oder bei Stress. Wer diese Verbindung versteht, kann besser nachvollziehen, warum gute Vorsätze häufig nicht reichen.

In dieser Interviewfolge spreche ich mit Chefärztin Dr. med. Francesca Borlak darüber, wie Nikotinabhängigkeit entsteht, welche gesundheitlichen Folgen das Rauchen hat und was beim Ausstieg helfen kann. Wir ordnen ein, was Nikotinpflaster, Medikamente und Beratung leisten können – und warum Unterstützung auf die einzelne Person abgestimmt sein sollte.

Auch E-Zigaretten sind Thema: Sie können beim Rauchstopp helfen, sind aber nicht risikofrei. Und wer keine Tabakzigaretten mehr raucht, ist dadurch nicht automatisch frei von Nikotinabhängigkeit.

Warum sind Jugendliche besonders gefährdet? Welche Rolle spielen psychische Belastungen? Und wie lässt sich verhindern, dass die Abhängigkeit überhaupt entsteht? Wir sprechen über frühe Aufklärung, persönliche Unterstützung und politische Maßnahmen zur Prävention.

Eine Folge für Menschen, die rauchen, für Angehörige und für alle, die Nikotinabhängigkeit besser verstehen möchten.

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Für Fragen, Anregungen und Themenwünsche gibt es zwei Wege:

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Entweder über die Diskussionsgruppen – wahlweise per WhatsApp (https://tinyurl.com/3739vkdt) oder auf Wire (identische Inhalte, stärker datenschutzorientiert; Nutzername @hhhwschmidt, kurze Nachricht genügt zur Aufnahme).
17 Minuten
359 Tote durch Rauchen jeden Tag in Deutschland. Das ist, als würde jeden Tag ein Jumbojet mit Rauchertoten abstürzen.

Der volkswirtschaftliche Schaden wird auf rund 97 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Die etwa 15,6 Milliarden Euro Tabaksteuereinnahmen gleichen diesen Schaden nicht aus. 

Doch was steckt hinter diesen Zahlen – und was bedeutet Rauchen für Ihren Körper? Rauchen schadet der Lunge – aber auch dem Herzen, den Blutgefäßen und sogar der Potenz. Wie gefährlich sind schon wenige Zigaretten am Tag? Welche Rolle spielt dabei das Nikotin, welche der Tabakrauch? Was verändert sich, wenn Sie auf eine E-Zigarette oder ein Nikotinpflaster wechseln – und welche Risiken haben diese Alternativen?

Warum fällt das Aufhören so schwer, und welche Hilfen können den Ausstieg erleichtern? Warum können manche Medikamente nach einem Rauchstopp stärker wirken? Und für wen kommt eine Früherkennung von Lungenkrebs infrage? 

Quellen zur Folge:

WHO Europe. Effects of tobacco on health. 2025. Quelle öffnen

[2] Nature Reviews Cardiology. Review zu kardiovaskulären Risiken von Tabak und Nikotinprodukten. 2026. Quelle öffnen

[3] CDC. Health Effects of Cigarettes Cancer. 2024. Quelle öffnen

[4] CDC. Benefits of Quitting Smoking. 15.05.2024. Quelle öffnen

[5] PLOS Medicine. Quelle öffnen

[6] EMA. Champix Vareniclin. Produktinformation 2025. Quelle öffnen

[7] WHO clinical treatment guideline for tobacco cessation in adults. Quelle öffnen

[8] Cochrane 2018. Quelle öffnen

[9] Cochrane 2026. Quelle öffnen

[10] Nature Medicine. Electronic cigarette use after smoking cessation and lung cancer risk. Quelle öffnen

[11] Cochrane 2023. Quelle öffnen

[12] CDC. How to Quit Smoking. Quelle öffnen

[13] Clozapine and Smoking. Quelle öffnen

[14] Gemeinsamer Bundesausschuss. Lungenkrebs Früherkennung für Raucherinnen und Raucher. Quelle öffnen

[15] WHO FCTC. Price and tax measures to reduce the demand for tobacco. Quelle öffnen

[16] CDC. Erektionsstörungen. Quelle öffnen

[17] Entzug und erlernte Auslöser. Quelle öffnen

[18] Nationales Lungenkarzinom Screening in Österreich. Quelle öffnen

[19] Wiener Gesundheitsverbund. Quelle öffnen

[20] Krebsliga Schweiz. Früherkennung. Quelle öffnen

[21] Universitätsspital Zürich. Pilotstudie. Quelle öffnen

[22] IQWiG. Lungenkrebsscreening mittels Low Dose CT. Quelle öffnen

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11 Minuten
Warum können Menschen mit Alkoholabhängigkeit nicht einfach aufhören – selbst wenn sie es sich fest vornehmen? In dieser Interviewfolge von „Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker“ geht es um Rückfälle, die Behandlung von Alkoholsucht und Hilfe für Angehörige.

Harald Schmidt im Gespräch mit Dr. med. Francesca Borlak, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Chefärztin an der LVR-Klinik, Bonn:

Welche Rolle spielen Veränderungen im Gehirn, Stress und starkes Verlangen nach Alkohol?

Warum ist ein Entzug häufig erst ein Teil der Behandlung?

Und wie können Angehörige unterstützen, ohne ihre eigene Gesundheit aus dem Blick zu verlieren?

Die dritte Folge der Suchtserie beleuchtet den Weg von der Entzugsbehandlung über weiterführende Therapie bis zur langfristigen Begleitung. Im Gespräch geht es um die Rolle von Hausarztpraxen, Suchtberatungsstellen und Selbsthilfegruppen – ebenso wie um Scham, Vorurteile und gesellschaftliche Verharmlosung.

Für alle, die Alkoholabhängigkeit besser verstehen möchten, und für Angehörige, die zwischen Sorge, Wut und Hilflosigkeit nach Orientierung suchen.

Hören Sie die ganze Folge und folgen Sie dem Podcast für die weiteren Folgen und Gespräche zum Thema Sucht. Welche Frage ist für Sie offen geblieben? Schreiben Sie einen Kommentar oder nutzen Sie die Kontaktmöglichkeiten.

Weiterführende Informationen:

Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen – Versorgungssystem

Deutsche Rentenversicherung – Nachsorge bei Abhängigkeitserkrankungen

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21 Minuten
121 Tote durch Alkohol – jeden Tag in Deutschland. So viele Menschen wie in einem durchschnittlich besetzten ICE-Zug. Rund 44.000 im Jahr. Der volkswirtschaftliche Schaden wird auf etwa 57 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Dem stehen knapp drei Milliarden Euro alkoholbezogene Steuereinnahmen gegenüber. Sie gleichen diesen Schaden bei Weitem nicht aus.

Und trotzdem hält sich die Vorstellung: Ein Gläschen Rotwein sei gut fürs Herz. Aber wie belastbar ist das? Gibt es eine risikofreie Menge? Und macht es einen Unterschied, ob Sie Bier, Wein oder Schnaps trinken?

Wir schauen darauf, was Alkohol mit Ihrer Leber, Ihrem Herzen und Ihrem Krebsrisiko macht. Warum der Schnaps nach dem Essen keine Verdauungshilfe ist. Welche Probleme zusammen mit Medikamenten entstehen können – und warum Alkohol in der Schwangerschaft besonders gefährlich ist.

Wann wird aus Genuss eine Abhängigkeit? Und warum bekommen so viele Betroffene keine Hilfe, obwohl es Behandlungsmöglichkeiten gibt?

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13 Minuten
„Jeder ist doch ein bisschen süchtig.“ Ein Satz, der schnell gesagt ist. Aber was unterscheidet eine Gewohnheit von einer Suchterkrankung – und warum ist die Aufforderung „Hör doch einfach auf“ so wenig hilfreich?

Zum Auftakt der Sucht-Serie von „Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker“ spreche ich mit Dr. med. Francesca Borlak, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Chefärztin Chefärztin der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen und Psychotherapie, LVR-Klinik, Bonn (https://klinik-bonn.lvr.de).

Im Mittelpunkt stehen die Fragen:

Ab wann wird Konsum zu einer Erkrankung?

Warum greift die Vorstellung von Sucht als Willensschwäche zu kurz?

Wie lassen sich Rückfälle verstehen, ohne Betroffene zu verurteilen?

Warum reichen Einsicht und der Wunsch aufzuhören oft nicht aus?

·       Welche frühen Warnzeichen sollten wir ernst nehmen?

Ein Gespräch über Sucht, Scham und gesellschaftliche Vorurteile. Wir wollen verstehen, statt vorschnell zu urteilen – und ein Fundament legen, um unterschiedliche Suchterkrankungen besser einordnen zu können.

In dieser Serie wechseln sich Interviews mit Dr. Borlak und Solo-Folgen ab. In der nächsten Folge geht es um Alkohol.

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Über diesen Podcast

Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker ist der evidenzbasierte Gesundheits-Podcast von Prof. Harald H.H.W. Schmidt. Verständlich und wissenschaftlich fundiert erklärt er aktuelle Erkenntnisse aus Medizin und Pharmazie. Ergänzende Hintergrundinformationen, Literatur, Studien und aktuelle Kurzinfos gibt es im kostenlosen Newsletter: https://arztundapotheker.beehiiv.com/subscribe
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