Die Bielefeld-Verschwörung | Von Klinkhammer & Bräutigam
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vor 2 Wochen
Kanzler Merz und seine Bielefeld-Verschwörung
Das Schicksal der Ukraine ist untrennbar mit der
Beutegier der transatlantischen Eliten verbunden
Ein Standpunkt von Friedhelm Klinkhammer und Volker
Bräutigam.
Bundeskanzler Merz, Regierungsklärung:
„Die Sicherheit Europas ist untrennbar mit dem Schicksal und
der Sicherheit der Ukraine verbunden. Untrennbar.“(1)
Donnerknack, der Fritze! Hat es mal wieder drauf. Die Tagesschau
fragte gleich gar nicht mehr, wie er denn seine schaumige „These“
begründe. Sie gab bloß etwas Speichel bei: „Es ist eine Rede mit
historischer Schwere“. Mamma mia! Als ob es dem Fritz ums
Überleben der europäischen Menschheit ginge und nicht bloß ums
Schachern mit ukrainischem und russischem Eigentum. Und als ob
Russland nicht zu Europa gehörte.
Wenn Merz plötzlich behauptete, „Bielefeld gibt es nicht“, dann
würden diese Tagesschau-Genies es ihrem TV-Publikum garantiert
genauso fromm verklickern. Glauben Sie nicht? Auch nicht, wenn
Merz es tagtäglich und selbstbewusst wiederholte? Auf eine Art,
die andere Zeitgenossen ebenfalls draufhaben und denen Sie
bereits vertrauen? Pistorius? Steinmeier?
„Bielefeld gibt es nicht. Bielefeld gibt es nicht. Bielefeld …“
Und was, wenn die Tagesschau den Quatsch nicht nur als beständig
wiederholte O-Töne brächte, sondern überdies aus eigenen Stücken
meldete? Tagein tagaus? So aber, genau so wird Massenhysterie
erzeugt:
Morgen kommt der Russe! Morgen kommt der Russe. Morgen kommt der
Russe. Morgen…
Merz ist Kanzler. Der sagt das, der weiß das. Huhuhu, wir müssen
alle störben!
Wer folgt schon noch der Logik und bedenkt, dass Putin objektiv
nicht das geringste Interesse an der Eroberung feindseliger
mitteleuropäischer Länder hat?(2) Welche Ressourcen könnten diese
Kaputten (3) ihm denn noch bieten, die sein Russland nicht in
vielmals größerer Menge selber hat? (4)
Schauen wir sie an, unsere illustre Korona von Kriegshetzern:
Merz, Macron, Starmer, von der Leyen, Kallas, Wadephul, Klingbeil
& Co.KG; scharwenzelnd umkreist vom meterweit nach Korruption
stinkenden Bettelkönig Selenskyj (5). 76 Milliarden Euro hat die
Bundesregierung nach eigenem Bekunden (6) diesem Clown
(7) seit Frühjahr 2022 schon in den Hals geschoben. Doch der
plärrt weiter
„mehr, mehr, mehr!“
Vor der westeuropäischen Öffentlichkeit spielt sich diese
EU-Truppe als Crème de la Crème aller Friedliebenden auf – und
ist doch nur ein Verein politischer Pleitiers. Großmäulig,
rücksichtlos, geschichtsblind, unbeliebt. „Koalition der
Willigen“ nennt sie sich und übernahm damit (absichtsvoll?) die
Selbstbetitelung der Völkermörder um US-Präsident George
„Dabbeljuh“ Bush; jener abstoßend verlogenen Clique, die 2003 den
weit unterlegenen Irak überfiel und ihn auf Jahre hinaus
verwüstete. (8) Bis zu einer Million Menschen, zumeist
Zivilisten, starben in jenem Krieg und an seinen terroristischen
Folgen. (9)
Heute wissen wir, dass es den „Willigen“ von damals nicht um den
Schutz vor Saddam Husseins angeblichen Massenvernichtungswaffen
ging, sondern dass der irakische Ölreichtum sie reizte. Eine
lohnende Beute: Obwohl der Irak seither zu den 5 wichtigsten
ölfördernden Ländern der Welt aufstieg (10), blieb sein
Nationaleinkommen pro Einwohner und Jahr im Armutsbereich: Gerade
einmal 5600 Dollar (Platz 116) fielen voriges Jahr für die Iraker
vom Tische der US-Besatzer ab. (11)
„Koalition der Willigen“. Damals wie heute von gleicher Amoral.
Nicht nur die Namensgleichheit legt die Frage nahe, wieviel
Verlogenheit in der Merz-Behauptung steckt, „die Sicherheit
Europas ist untrennbar mit der Sicherheit der Ukraine verbunden.“
Ach ja? Und wieviel Sicherheit genießen die Ukrainer vor dem
Ausbeuterinteresse, das die europäische und transatlantische
Kapitalisten-Elite an den reichhaltigen Bodenschätzen des Donbass
hat?
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