ⓦ 151 Ich bin ein hochsensibler Misanthrop: Wenn die Welt zu laut wird - zwischen Reizüberflutung und feinem Gespür - digital remastered

ⓦ 151 Ich bin ein hochsensibler Misanthrop: Wenn die Welt zu laut wird - zwischen Reizüberflutung und feinem Gespür - digital remastered

32 Minuten

Beschreibung

vor 4 Tagen

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https://weekly52.de/weekly/151





Alle ZEIT OHNE ENDE Episoden sind nicht mehr bei Apple verfügbar.
Daher ergänze ich die 150 Folgen, die ich zusammen mit Thomas
Leuthard von 2019 bis 2022 veröffentlicht habe. Und diese Folge
habe ich sogar digital remastered.





Lärm macht mich wahnsinnig:


Heute wird es ganz persönlich, ich schildere, wie zu viele
Reize, insbesondere Lärm mich wahnsinnig macht.
Ich sehne mich nach Stille. Besonders
feinsinnige oder hochsensible Menschen haben ein großes Bedürfnis
nach Ruhe, Rückzug und Stille. Thomas erzählt, dass er mit der
Zeit immer mehr zum Einzelgänger mit misanthropischen
oder aspergischen Zügen wird. Wenn andere von unseren
„Begabungen" wissen, fällt der Umgang sicher leichter. 


Zwischen Reizüberflutung und feinem Gespür


In diesem Gespräch geht es um Hochsensibilität, Feinsinnigkeit
und die Frage, wie wir heute mit Lärm, Menschen und Erwartungen
umgehen. Ausgangspunkt ist die Erfahrung, dass Geräusche
plötzlich nicht nur nerven, sondern körperlich schmerzen können:
laute Kneipen, Menschenmengen, unerwartetes Klatschen. Was früher
ging, wird heute zur Belastung.


Rückzug als Qualität, nicht als Schwäche


Beide Gesprächspartner beschreiben ein wachsendes Bedürfnis nach
Ruhe, Stille und Selbstbestimmung. Noise-Cancelling-Kopfhörer,
bewusste Tageszeiten und Rückzugsorte werden zu Werkzeugen, um
sich in einer lauten Welt zu schützen. Dabei wird klar: Es geht
nicht um Krankheit, sondern um eine Persönlichkeitsausprägung.


Feine Antennen für Stimmungen und Details


Hochsensibilität zeigt sich nicht nur akustisch. Sie äußert sich
auch im feinen Gespür für Stimmungen, unausgesprochene Spannungen
in Räumen oder kleine Veränderungen bei Menschen. Diese
„Antennen“ können bereichern – etwa in kreativen Prozessen,
Fotografie oder intensiven Gesprächen – sind aber auch
anstrengend.


Fokus, Tiefe und selektive Beziehungen


Ein zentrales Thema ist die Fähigkeit zur extremen Konzentration
auf Lieblingsthemen. Stundenlanges Arbeiten ohne Ermüdung steht
im Kontrast zu geringer Toleranz für Smalltalk oder
oberflächliche Kontakte. Freundschaften werden selektiver,
themenbezogener – nicht aus Arroganz, sondern aus dem Wunsch nach
Sinn und Tiefe.


Stille als rares Gut


Besonders eindrücklich ist die Schilderung einer „Oase der Ruhe“
mitten im Trubel Berlins. Ein Raum, der zeigt, wie stark Stille
wirkt – und wie selten sie geworden ist. Die Folge endet mit der
Erkenntnis: Wer weiß, wie er tickt, kann besser für sich sorgen
und muss sich nicht erklären.


Frage zum Weiterdenken: Was würde sich in deinem
Alltag verändern, wenn du deine Sensibilität nicht als Makel,
sondern als Stärke begreifen würdest?





️ Zeitstempel und Kapitel




00:00 – Einstieg: Hochsensibilität & Lärm




01:30 – Geräusche als körperliche Belastung




03:30 – Rückzug, Ruhe und Selbstbestimmung




05:50 – Noise Cancelling & Schutzräume




07:30 – Feine Antennen für Stimmungen




10:00 – Fokus, Asperger-Nähe & Konzentration




14:30 – Kreativität und Wahrnehmung




17:00 – Freundschaften, Bubbles & Lebensphasen




22:30 – Beziehungen, Erwartungen & Kommunikation




29:30 – Oase der Ruhe & Mangel an Stille




31:30 – Schlussgedanken & Abschied





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