Episoden

ⓦ 465 Jahresprojekt „Where I live“: Warum eine einfache Frage plötzlich komplex wird - mit Jens F. Kruse
03.03.2026
1 Stunde 12 Minuten
weekly52 Blog Podcast Video & Artworkhttps://weekly52.de/weekly/465. Spenden-Link und Wunschliste Das Hosting, Webseite, Videos und Clouddienste kosten echtes Geld. Mit Spenden zeigt ihr eure Wertschätzung und haltet uns motiviert. Danke ️  ⁠⁠https://www.amazon.de/registry/wishlist/QQJ7SRSMF9R5 https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=DMS3EEKCCU3T4 Ein Jahresprojekt als gemeinsamer DenkraumIm Gespräch mit Jens F. Kruse geht es um mehr als ein fotografisches Jahresthema. Es geht um Prozesse, Verantwortung, Zweifel – und um das gemeinsame Wachsen in einer fotografischen Community. Jens leitet seit mehreren Jahren SPuM (Streetfotografie und mehr), https://www.jfkstreetphotography.com/more/jfk-membership/ eine geschlossene Gruppe von Fotograf:innen, die jährlich ein übergeordnetes Thema bearbeitet. Nach „Spiel des Lichts“ fiel die Wahl diesmal überraschend auf „Where I live“ – ein Thema, das zunächst banal wirkte, sich aber als tief, persönlich und vielschichtig entpuppte.Statt geografischer Ortsbeschreibungen entstanden Serien über Identität, Nähe, Alltag, Familie und innere Ankerpunkte. Jens betont, dass er bewusst ohne konkrete Erwartungen in die Projekte geht. Die Gruppe entwickelt ihre Arbeiten über Monate hinweg: mit Zwischenfeedbacks, Diskussionen, Motivationsphasen – und auch mit Frust. Entscheidend ist dabei nicht das einzelne Bild, sondern das serielle Denken und die Bereitschaft, die eigene Idee immer wieder zu hinterfragen.Ein zentraler Punkt ist der offene Umgang mit Kritik. Jens sieht sich nicht als „Guru“, sondern als Begleiter und Kurator. Manche Serien mussten radikal reduziert, andere neu gedacht werden. Spannend ist dabei die Erkenntnis, dass Bilder oft erst im Kontext einer Serie ihre Kraft entfalten. Ergänzt werden die Arbeiten durch persönliche Texte – teils mit Unterstützung von KI als Werkzeug, nicht als Ersatz für eigene Gedanken.Am Ende stehen eine virtuelle Ausstellung und ein Fotobuch. Doch Jens macht klar: Der wahre Wert liegt im Weg dorthin. Im langsamen Arbeiten, im Austausch, im gemeinsamen Ringen um Bedeutung. Ein Jahresprojekt wird so zu einem Spiegel: für das eigene Sehen, das eigene Leben und die Frage, was „Zuhause“ eigentlich bedeutet.Frage zum Weiterdenken: Wenn du dein eigenes „Where I live“ fotografieren müsstest – würdest du einen Ort zeigen oder ein Gefühl? Kapitelmarken und Links00:00 Intro 02:37 SPum Jahresthemen 2024 und 202506:17 Warum „Where I live“ überraschend gewählt wurde12:18 Erwartungen, Gruppendynamik, Offenheit und Motivation15:16 Der Weg ist das Ziel: Prozess statt Ergebnis18:13 Kuratieren, Reduktion und Serienlogik21:18 Teilnehmererfahrungen und Feedback via KI24:22 Dirk Hyna: Soest atmet Geschichte30:17 Veronika Kirchgatterer: Aus den Schichten heraus blickt mich das Leben an32:44 Darja Mitrovic: "Where I live" ist für mich kein Ort, sondern ein Gefühl34:56 Andrea Klein: Poetischer Einstieg und großartige Unterstützung beim Projekt42:18 Die Dynamik in der Community und der kreative Prozess46:08 Bezugsquelle https://www.jfkstreetphotography.com/more/jfk-membership/49:16 Jahresprojekte: Botschaften und persönliche Reflexionen55:50 Der kreative Prozess und die Bedeutung von Feedback58:16 Inspirationsquelle für Bücher und Texte: dummyaward.org01:04:34 Vorschläge für das Jahresprojekt 2026 u.a. Selbstportraits, Nähe und Distanz01:11:39 Dankeschöns Annual project ‘Where I live’: Why a simple question suddenly becomes complexIn this episode, Thomas and Jens F. Kruse talk about photographic year-long projects and the theme “Where I live.” What sounds simple at first turned into a deeply personal exploration within Jens’ photography community. . Keywords #communityproject #streetphotographycommunity #weekly52 #streetphotography
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ⓦ 464 Fotos gehören auf Papier – Erfahrungen und Ratschläge vom Print-Experten Alexander Scheubly
24.02.2026
1 Stunde 11 Minuten
weekly52 Blog Podcast Video & Artwork https://weekly52.de/weekly/464 . Fotos wirken anders, wenn man sie nicht wegwischt, sondern in der Hand hält. In diesem Gespräch geht es um Papier, Wahrnehmung und darum, warum Drucken kein Luxus ist, sondern Teil des fotografischen Prozesses. Spenden-Link und Wunschliste Das Hosting, Webseite, Videos und Clouddienste kosten echtes Geld. Mit Spenden zeigt ihr eure Wertschätzung und haltet uns motiviert. Danke ️  ⁠⁠ https://www.amazon.de/registry/wishlist/QQJ7SRSMF9R5 https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=DMS3EEKCCU3T4  Kapitelmarken und Links 00:00 Alex stellt sich vor 05:01 Erfahrungen mit Fotoclubs und Communitys 11:01 Die Bedeutung des Drucks in der Fotografie 17:46 Die Wirkung von Papier und Drucktechniken 21:23 Der kreative Prozess des Druckens 24:21 Die Rolle der Tinte im Druckprozess 28:07 Druckformate und -techniken 30:52 Kalibrierung: Monitor, System, Software und Drucker 38:55 Einstieg in den Druck für Anfänger 43:11 Die Wirkung von Druckmaterialien 45:27 Lernkurve und Referenzen beim Buchdruck 54:14 Druckereinstellungen und Softwarelösungen 58:45 Künstliche Intelligenz in der Fotografie 01:04:57 Onlinekurse und Schulung: https://artidomo.academy/ 01:08:48 Abschluss und Ausblick auf zukünftige Projekte 01:10:40 Feedback und Spenden #fineartprints #printisnotdead #PrintedPhotography #weekly52 #FotoCommunity
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ⓦ 463 Wenn Fotografie in der Dunkelkammer reift mit Viktor Orgonyi von der Galerie G99 sowie Kit Young und Michael Kenna
17.02.2026
1 Stunde 6 Minuten
weekly52 Blog Podcast Video & Artworkhttps://weekly52.de/weekly/463. Spenden-Link und WunschlisteDas Hosting, Webseite, Videos und Clouddienste kosten echtes Geld. Mit Spenden zeigt ihr eure Wertschätzung und haltet uns motiviert. Danke ️  ⁠⁠ https://www.amazon.de/registry/wishlist/QQJ7SRSMF9R5 https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=DMS3EEKCCU3T4 Was bleibt von einem Foto, wenn man sich Zeit nimmt? Galerist Viktor Orgonyi spricht über analoge Prozesse, Dunkelkammer und Prints als Kunstobjekte. Ein Gespräch über Stille, Geduld und Haltung.Viktor Orgonyi betreibt mit der Galerie G99 https://www.g99gallery.com/ in Wien einen Ort für künstlerische Fotografie, der bewusst entschleunigt ist: geöffnet nur samstags, kuratiert mit klarer Haltung. Im Gespräch mit Thomas spricht er über analoge Fotografie als zeitgemäßen Prozess, über Dunkelkammerarbeit, Geduld und das Printen als zentrales künstlerisches Element.Anhand von Kit Young https://www.kityoung.co.uk/ und Michael Kenna https://www.michaelkenna.com/ zeigt sich, wie unterschiedlich fotografische Wege sein können – vom intuitiven Entwickeln im Labor bis zur meditativen Langzeitbelichtung. Für Orgonyi zählt nicht der technische Vergleich zwischen analog und digital, sondern der Ausdruck und das fertige Objekt an der Wand.Die Galerie versteht sich als Begegnungsraum: Künstler sind vor Ort, Gespräche erwünscht, Workshops Teil des Konzepts. Fotografie wird hier nicht konsumiert, sondern erlebt. Galerie G99 - Gentzgasse 99 - 1180 Wien/Vienna · Austria Kapitelmarken und Links 00:00 Viktor Orgonyi von der Galerie G99 https://www.g99gallery.com/ 02:06 Foto Wien & Rolle der Galerien 04:21 Analoge Fotografie heute und morgen 07:07 Warum eine eigene Galerie? 10:30 Print-Kurse mit Platinum/Palladium, Wet Plate, Silver Gelatin Printing oder Cyanotypie  16:40 Kit Young – Das Bild entsteht in der Dunkelkammer 22:14 Poems of Paris and Scotland 26:42 Entwicklungsprozess in der Dunkelkammer 31:41 Michael Kenna – Minimalismus und die Kunst des Wartens 39:15 Die Stille des Wassers 43:37 Kuratorische Haltung & Print als Kunstobjekt 47:16 Marktmechanismen, Preise und Erwartungen 51:29 Ankündigung: Martin Waldbauer - Lith-Printing ab April 2026 55:16 Talentförderung  58:16 Wien als Fotostadt
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ⓦ 462 Faszination alter Kameras: Zwischen Analog-Nostalgie und digitaler Realität mit Frank Fischer
07.02.2026
1 Stunde 13 Minuten
weekly52 Blog Podcast Video & Artwork https://weekly52.de/weekly/462 . Spenden-Link und Wunschliste Das Hosting, Webseite, Videos und Clouddienste kosten echtes Geld. Mit Spenden zeigt ihr eure Wertschätzung und haltet uns motiviert. Danke ️  ⁠⁠ https://www.amazon.de/registry/wishlist/QQJ7SRSMF9R5 https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=DMS3EEKCCU3T4  Im Gespräch mit Frank Fischer (FF-Fotoschule und OM-System Ambassador) geht es um alte Kameras, neue Trends und die Frage, was Fotografie heute wirklich braucht. Analogfotografie ist kein Rückschritt, sondern für viele eine bewusste Entscheidung für Langsamkeit und Emotion. Frank beschreibt, warum Analog für ihn eher Spiel als Dauerlösung ist – und warum junge Menschen trotzdem begeistert Film nutzen.  Am Ende bleibt die Frage: Brauchen wir wirklich immer mehr Technik – oder manchmal einfach weniger, um wieder mehr zu sehen? ️ Zeitstempel und Kapitel 00:00 Konvolut alter Olympus Kameras 04:25 Die Renaissance der analogen Fotografie 10:57 Tipps zum Kauf von analogen Kameras 14:13 Historie der Leica IIIb Jahrgang 1929 17:55 Olympus 35 RC, Trip 35, PEN-F 22:59 Olympus, Yoshishisa Maitani und Innovationsgeist 28:02 Olympus Camedia E100RS, C-2100 Ultra Zoom, OM-D 10 32:00 Marktentwicklungen und die Zukunft der Fotografie 36:11 Analoges Fotografieren im Digitalzeitalter 39:02 Olympus Live Composite 40:52 Fusion von Kamera und Smartphone 45:57 Schulungen und Workshops für Fotografie 50:21 Investitionen in Fotografie-Equipment 53:11 iPhone 17 Pro Max in Cosmic Orange 59:06 Was machst du mit dem Film und den analogen Fotos? 01:03:15 Nostalgie und der Look von analogen Bildern 01:06:48 Die Suche nach der perfekten Kamera 01:12:26 Feedback und Dankeschöns
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ⓦ 461 Zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden - Urban Ghosts by Stefan Czurda
03.02.2026
1 Stunde 6 Minuten
weekly52 Blog Podcast Video & Artwork https://weekly52.de/weekly/461 . Spenden-Link und Wunschliste Das Hosting, Webseite, Videos und Clouddienste kosten echtes Geld. Mit Spenden zeigt ihr eure Wertschätzung und haltet uns motiviert. Danke ️  ⁠⁠ https://www.amazon.de/registry/wishlist/QQJ7SRSMF9R5 https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=DMS3EEKCCU3T4  Kapitelmarken und Links 00:00 Streetfotograf Stefan Czurda aus Wien 01:58 Urban Ghosts & Street Melancholy 04:44 Vorbilder und Neuanfang mit einer Leica 07:57 Bewegungsunschärfe und ihre Bedeutung 11:00 Emotionen und persönliche Ausdrucksformen 13:57 Das Bild mit dem Mann im Hut 17:01 Die Vergänglichkeit von Momenten 20:02 Technik und Herangehensweise in der Fotografie 22:44 Die Kunst der Unvorhersehbarkeit in der Fotografie 29:28 Her Journey - Vier Jahreszeiten mit Marjetta 37:04 Emotionen und Melancholie in der Fotografie 45:58 Farben und Emotionen in der Fotografie 48:13 Analoge vs. Digitale Fotografie 50:23 Bilder aus der Kamera vs. KI 53:32 Coaching und konzeptionelle Fotografie 59:09 Zukünftige Projekte und Serien 01:03:40 Ankündigung: Der Charme alter Kameras mit Frank Fischer 01:05:27 Danke für eure Unterstützung Stefan Czurda fotografiert Menschen, die fast verschwinden – und gerade dadurch sichtbar werden. In seinen Streetfotografien nutzt er Bewegungsunschärfe nicht als Effekt, sondern als Ausdruck innerer Zustände. Seine Serien „Urban Ghosts“ und „Street Melancholy“ zeigen flüchtige, melancholische Momente im urbanen Raum: anonym, reduziert, emotional. Czurdas Ansatz ist klar konzeptionell. Er arbeitet nah an seinen Motiven, in Bewegung, mit viel Ausschuss – und noch mehr Geduld. Ihn interessieren nicht laute Szenen, sondern kurze Augenblicke der Nachdenklichkeit, die wir im Alltag meist übersehen. Mit der Serie „Her Journey“ erweitert er seine Arbeit um eine inszenierte, saisonale Erzählung – eine visuelle Reise durch vier Jahreszeiten. Fotografie versteht Czurda als Prozess, als Suche nach einer Bildsprache, die zur eigenen Persönlichkeit passt. weekly52 Blog Podcast Video & Artwork ⁠https://weekly52.de⁠  https://bsky.app/profile/weekly52.bsky.social https://www.instagram.com/weekly52.de/ ⁠https://www.youtube.com/@weekly52 ⁠https://www.facebook.com/thomas.fuengerlings⁠ https://open.spotify.com/show/5dcxplgYqorBM19rDGr2xm https://podcasts.apple.com/de/podcast/weekly52/id1602894305 weekly52 Signup Newsletter ⁠https://dashboard.mailerlite.com/forms/434333/87863711890408956/share⁠ . Summary: Between visibility and disappearance Stefan Czurda’s street photography focuses on people who almost disappear. Using motion blur as a conscious stylistic choice, his images feel ghostly, quiet, and deeply emotional. In series like Urban Ghosts and Street Melancholy, he captures fleeting moments of introspection in the urban flow. Rather than chasing spectacle, Czurda looks for subtle emotional states—brief seconds of stillness in a fast-moving world. His work is highly conceptual and series-based, emphasizing development over instant results. With Her Journey, he expands his approach into a seasonal, semi-staged narrative, blending intuition with structure. For Czurda, photography is a long-term process—one that mirrors personality, emotion, and inner rhythm. Keywords Streetfotografie, Bewegungsunschärfe, Melancholie, Urban Ghosts, Fotografie als Prozess, Bildsprache, Emotion, Wahrnehmung, Serienarbeit, Kreativität, Empathie, Fotokunst, Wien, Persönlichkeit, Slow Looking, Wien
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Du liebst Fotografie, Kunst, Musik & gute Gespräche? Dann hör mal rein bei Weekly52 – dem Podcast von Thomas Füngerlings. Wöchentlich neue Impulse & Interviews! 💡🎧 weekly52.de

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