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03.03.2026
1 Stunde 12 Minuten
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Ein Jahresprojekt als gemeinsamer DenkraumIm Gespräch mit Jens F.
Kruse geht es um mehr als ein fotografisches Jahresthema. Es geht
um Prozesse, Verantwortung, Zweifel – und um das gemeinsame
Wachsen in einer fotografischen Community. Jens leitet seit
mehreren Jahren SPuM (Streetfotografie und mehr),
https://www.jfkstreetphotography.com/more/jfk-membership/ eine
geschlossene Gruppe von Fotograf:innen, die jährlich ein
übergeordnetes Thema bearbeitet. Nach „Spiel des Lichts“ fiel die
Wahl diesmal überraschend auf „Where I live“ – ein Thema, das
zunächst banal wirkte, sich aber als tief, persönlich und
vielschichtig entpuppte.Statt geografischer Ortsbeschreibungen
entstanden Serien über Identität, Nähe, Alltag, Familie und
innere Ankerpunkte. Jens betont, dass er bewusst ohne konkrete
Erwartungen in die Projekte geht. Die Gruppe entwickelt ihre
Arbeiten über Monate hinweg: mit Zwischenfeedbacks, Diskussionen,
Motivationsphasen – und auch mit Frust. Entscheidend ist dabei
nicht das einzelne Bild, sondern das serielle Denken und die
Bereitschaft, die eigene Idee immer wieder zu hinterfragen.Ein
zentraler Punkt ist der offene Umgang mit Kritik. Jens sieht sich
nicht als „Guru“, sondern als Begleiter und Kurator. Manche
Serien mussten radikal reduziert, andere neu gedacht werden.
Spannend ist dabei die Erkenntnis, dass Bilder oft erst im
Kontext einer Serie ihre Kraft entfalten. Ergänzt werden die
Arbeiten durch persönliche Texte – teils mit Unterstützung von KI
als Werkzeug, nicht als Ersatz für eigene Gedanken.Am Ende stehen
eine virtuelle Ausstellung und ein Fotobuch. Doch Jens macht
klar: Der wahre Wert liegt im Weg dorthin. Im langsamen Arbeiten,
im Austausch, im gemeinsamen Ringen um Bedeutung. Ein
Jahresprojekt wird so zu einem Spiegel: für das eigene Sehen, das
eigene Leben und die Frage, was „Zuhause“ eigentlich
bedeutet.Frage zum Weiterdenken: Wenn du dein eigenes „Where I
live“ fotografieren müsstest – würdest du einen Ort zeigen oder
ein Gefühl? Kapitelmarken und Links00:00 Intro 02:37 SPum
Jahresthemen 2024 und 202506:17 Warum „Where I live“ überraschend
gewählt wurde12:18 Erwartungen, Gruppendynamik, Offenheit und
Motivation15:16 Der Weg ist das Ziel: Prozess statt Ergebnis18:13
Kuratieren, Reduktion und Serienlogik21:18 Teilnehmererfahrungen
und Feedback via KI24:22 Dirk Hyna: Soest atmet Geschichte30:17
Veronika Kirchgatterer: Aus den Schichten heraus blickt mich das
Leben an32:44 Darja Mitrovic: "Where I live" ist für mich kein
Ort, sondern ein Gefühl34:56 Andrea Klein: Poetischer Einstieg
und großartige Unterstützung beim Projekt42:18 Die Dynamik in der
Community und der kreative Prozess46:08 Bezugsquelle
https://www.jfkstreetphotography.com/more/jfk-membership/49:16
Jahresprojekte: Botschaften und persönliche Reflexionen55:50 Der
kreative Prozess und die Bedeutung von Feedback58:16
Inspirationsquelle für Bücher und Texte: dummyaward.org01:04:34
Vorschläge für das Jahresprojekt 2026 u.a. Selbstportraits, Nähe
und Distanz01:11:39 Dankeschöns Annual project ‘Where I
live’: Why a simple question suddenly becomes complexIn this
episode, Thomas and Jens F. Kruse talk about photographic
year-long projects and the theme “Where I live.” What sounds
simple at first turned into a deeply personal exploration within
Jens’ photography community. . Keywords #communityproject
#streetphotographycommunity #weekly52 #streetphotography
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24.02.2026
1 Stunde 11 Minuten
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Fotos wirken anders, wenn man sie nicht wegwischt, sondern in der
Hand hält. In diesem Gespräch geht es um Papier, Wahrnehmung und
darum, warum Drucken kein Luxus ist, sondern Teil des
fotografischen Prozesses.
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Kapitelmarken und Links
00:00 Alex stellt sich vor
05:01 Erfahrungen mit Fotoclubs und Communitys
11:01 Die Bedeutung des Drucks in der Fotografie
17:46 Die Wirkung von Papier und Drucktechniken
21:23 Der kreative Prozess des Druckens
24:21 Die Rolle der Tinte im Druckprozess
28:07 Druckformate und -techniken
30:52 Kalibrierung: Monitor, System, Software und Drucker
38:55 Einstieg in den Druck für Anfänger
43:11 Die Wirkung von Druckmaterialien
45:27 Lernkurve und Referenzen beim Buchdruck
54:14 Druckereinstellungen und Softwarelösungen
58:45 Künstliche Intelligenz in der Fotografie
01:04:57 Onlinekurse und Schulung: https://artidomo.academy/
01:08:48 Abschluss und Ausblick auf zukünftige Projekte
01:10:40 Feedback und Spenden
#fineartprints #printisnotdead #PrintedPhotography #weekly52
#FotoCommunity
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17.02.2026
1 Stunde 6 Minuten
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Was bleibt von einem Foto, wenn man sich Zeit nimmt? Galerist
Viktor Orgonyi spricht über analoge Prozesse, Dunkelkammer und
Prints als Kunstobjekte. Ein Gespräch über Stille, Geduld und
Haltung.Viktor Orgonyi betreibt mit der Galerie G99
https://www.g99gallery.com/ in Wien einen Ort für künstlerische
Fotografie, der bewusst entschleunigt ist: geöffnet nur samstags,
kuratiert mit klarer Haltung. Im Gespräch mit Thomas spricht er
über analoge Fotografie als zeitgemäßen Prozess, über
Dunkelkammerarbeit, Geduld und das Printen als zentrales
künstlerisches Element.Anhand von Kit Young
https://www.kityoung.co.uk/ und Michael Kenna
https://www.michaelkenna.com/ zeigt sich, wie unterschiedlich
fotografische Wege sein können – vom intuitiven Entwickeln im
Labor bis zur meditativen Langzeitbelichtung. Für Orgonyi zählt
nicht der technische Vergleich zwischen analog und digital,
sondern der Ausdruck und das fertige Objekt an der Wand.Die
Galerie versteht sich als Begegnungsraum: Künstler sind vor Ort,
Gespräche erwünscht, Workshops Teil des Konzepts. Fotografie wird
hier nicht konsumiert, sondern erlebt.
Galerie G99 - Gentzgasse 99 - 1180 Wien/Vienna · Austria
Kapitelmarken und Links
00:00 Viktor Orgonyi von der Galerie G99
https://www.g99gallery.com/
02:06 Foto Wien & Rolle der Galerien
04:21 Analoge Fotografie heute und morgen
07:07 Warum eine eigene Galerie?
10:30 Print-Kurse mit Platinum/Palladium, Wet Plate,
Silver Gelatin Printing oder Cyanotypie
16:40 Kit Young – Das Bild entsteht in der
Dunkelkammer
22:14 Poems of Paris and Scotland
26:42 Entwicklungsprozess in der Dunkelkammer
31:41 Michael Kenna – Minimalismus und die Kunst des
Wartens
39:15 Die Stille des Wassers
43:37 Kuratorische Haltung & Print als Kunstobjekt
47:16 Marktmechanismen, Preise und
Erwartungen
51:29 Ankündigung: Martin Waldbauer - Lith-Printing
ab April 2026
55:16 Talentförderung
58:16 Wien als Fotostadt
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07.02.2026
1 Stunde 13 Minuten
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Im Gespräch mit Frank Fischer (FF-Fotoschule und OM-System
Ambassador) geht es um alte Kameras, neue Trends und die Frage,
was Fotografie heute wirklich braucht. Analogfotografie ist kein
Rückschritt, sondern für viele eine bewusste Entscheidung für
Langsamkeit und Emotion. Frank beschreibt, warum Analog für ihn
eher Spiel als Dauerlösung ist – und warum junge Menschen
trotzdem begeistert Film nutzen.
Am Ende bleibt die Frage: Brauchen wir wirklich
immer mehr Technik – oder manchmal einfach weniger, um wieder
mehr zu sehen?
️ Zeitstempel und Kapitel
00:00 Konvolut alter Olympus Kameras
04:25 Die Renaissance der analogen
Fotografie
10:57 Tipps zum Kauf von analogen Kameras
14:13 Historie der Leica IIIb Jahrgang 1929
17:55 Olympus 35 RC, Trip 35, PEN-F
22:59 Olympus, Yoshishisa Maitani und
Innovationsgeist
28:02 Olympus Camedia E100RS, C-2100 Ultra Zoom, OM-D 10
32:00 Marktentwicklungen und die Zukunft der Fotografie
36:11 Analoges Fotografieren im Digitalzeitalter
39:02 Olympus Live Composite
40:52 Fusion von Kamera und Smartphone
45:57 Schulungen und Workshops für Fotografie
50:21 Investitionen in Fotografie-Equipment
53:11 iPhone 17 Pro Max in Cosmic Orange
59:06 Was machst du mit dem Film und den analogen Fotos?
01:03:15 Nostalgie und der Look von analogen
Bildern
01:06:48 Die Suche nach der perfekten Kamera
01:12:26 Feedback und Dankeschöns
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03.02.2026
1 Stunde 6 Minuten
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00:00 Streetfotograf Stefan Czurda aus Wien
01:58 Urban Ghosts & Street Melancholy
04:44 Vorbilder und Neuanfang mit einer Leica
07:57 Bewegungsunschärfe und ihre Bedeutung
11:00 Emotionen und persönliche Ausdrucksformen
13:57 Das Bild mit dem Mann im Hut
17:01 Die Vergänglichkeit von Momenten
20:02 Technik und Herangehensweise in der Fotografie
22:44 Die Kunst der Unvorhersehbarkeit in der Fotografie
29:28 Her Journey - Vier Jahreszeiten mit
Marjetta
37:04 Emotionen und Melancholie in der
Fotografie
45:58 Farben und Emotionen in der Fotografie
48:13 Analoge vs. Digitale Fotografie
50:23 Bilder aus der Kamera vs. KI
53:32 Coaching und konzeptionelle Fotografie
59:09 Zukünftige Projekte und Serien
01:03:40 Ankündigung: Der Charme alter Kameras mit Frank
Fischer
01:05:27 Danke für eure Unterstützung
Stefan Czurda fotografiert Menschen, die fast verschwinden – und
gerade dadurch sichtbar werden. In seinen Streetfotografien nutzt
er Bewegungsunschärfe nicht als Effekt, sondern als Ausdruck
innerer Zustände. Seine Serien „Urban Ghosts“ und „Street
Melancholy“ zeigen flüchtige, melancholische Momente im urbanen
Raum: anonym, reduziert, emotional.
Czurdas Ansatz ist klar konzeptionell. Er arbeitet nah an seinen
Motiven, in Bewegung, mit viel Ausschuss – und noch mehr Geduld.
Ihn interessieren nicht laute Szenen, sondern kurze Augenblicke
der Nachdenklichkeit, die wir im Alltag meist übersehen.
Mit der Serie „Her Journey“ erweitert er seine Arbeit um eine
inszenierte, saisonale Erzählung – eine visuelle Reise durch vier
Jahreszeiten. Fotografie versteht Czurda als Prozess, als Suche
nach einer Bildsprache, die zur eigenen Persönlichkeit passt.
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Summary: Between visibility and disappearance
Stefan Czurda’s street photography focuses on people who almost
disappear. Using motion blur as a conscious stylistic choice, his
images feel ghostly, quiet, and deeply emotional. In series like
Urban Ghosts and Street Melancholy, he captures fleeting moments
of introspection in the urban flow.
Rather than chasing spectacle, Czurda looks for subtle emotional
states—brief seconds of stillness in a fast-moving world. His
work is highly conceptual and series-based, emphasizing
development over instant results.
With Her Journey, he expands his approach into a seasonal,
semi-staged narrative, blending intuition with structure. For
Czurda, photography is a long-term process—one that mirrors
personality, emotion, and inner rhythm.
Keywords
Streetfotografie, Bewegungsunschärfe, Melancholie, Urban Ghosts,
Fotografie als Prozess, Bildsprache, Emotion, Wahrnehmung,
Serienarbeit, Kreativität, Empathie, Fotokunst, Wien,
Persönlichkeit, Slow Looking, Wien
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Über diesen Podcast
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