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06.06.2026
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Manche Fotos sind nicht perfekt. Aber sie erzählen alles.
Mit der neuen weekly52-Folge aus der Rubrik moment gibt es diesmal eine besondere Premiere: Zum ersten Mal stammt die Geschichte direkt von einem weekly52-Hörer. Ein herzliches Dankeschön an Udo Jürgensen für die Zusendung dieses berührenden Fotos und der persönlichen Sprachnachricht. Genau solche ehrlichen, echten Geschichten machen moment aus und davon darf es gerne mehr geben.
https://www.instagram.com/udojuergensen/
Was ist moment? moment ist meine Kolumne (max. 5 Minuten) als Teil von weekly52. Jede Folge ist ein kleiner Impuls mitten im Alltag. Kein großes Konzept, keine Expertenrunde – sondern ein einziger, ehrlicher Gedanke. Ungefiltert, kurz, direkt. moment richtet sich an alle, die im Alltagslärm manchmal das Gefühl haben: Da war gerade was. Aber was? Es ist eine Einladung, genau diesen Momenten mehr Raum zu geben. Du hast auch so einen Moment? Mach mit ️ Sprich uns eine Sprachnachricht oder ️ schick deinen Gedanken als Text. Was bewegt dich gerade? Dein Moment ist willkommen.
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02.06.2026
1 Stunde 19 Minuten
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Kurzfassung
Stefan Kreienbrock spricht über sein neues Magazin "In Between Moments", das die beiden bisherigen Projekte "Le Magazine" und "Meet the Street" zusammenführt. Dabei treffen Schwarz-Weiß und Farbe, Ruhe und Straße, dokumentarische Fotografie und emotionale Bildsprache aufeinander.
Im Mittelpunkt der Folge steht der Begriff „Moment“. Stefan und Thomas sprechen darüber, warum uns stille Augenblicke oft stärker berühren als perfekte Bilder und weshalb Fotografie heute auch ein Weg sein kann, bewusster wahrzunehmen. Besonders spannend sind Stefans Geschichten über zufällige Entdeckungen — etwa Fußspuren im Sand oder kleine Alltagsdetails, aus denen plötzlich ganze Bildideen entstehen.
Außerdem geht es um die Bedeutung von Printmagazinen in einer schnellen digitalen Welt, um kreative Prozesse, Entschleunigung und darum, warum echte Geschichten wichtiger werden als perfekte Inhalte. Welche kleinen Momente im Alltag nehmt ihr wirklich bewusst wahr?
Kapitelmarken und Links
00:00 Le Magazine und Meet the Street: Auswahlprozesse, Layout und kuratorische Entscheidungen 05:30 Fusion der Magazine zu "In between Moments" 13:05 Die ganze Arbeit hinter den Kulissen: Druck, Organisation und Versand 15:23 Warum Menschen wieder Print erleben möchten 19:09 Was bedeutet alles ein „Moment“? 21:55 Glücksmomente in der Fotografie: Zufall und Fußspuren 28:06 Analoge Fotografie und Unperfektion 29:23 Erinnerungen, Fotoalben und gemeinsames Erleben 30:58 Covergestaltung und die neue Magazin-Ausrichtung 36:14 Dankeschöns für Lektorin Traute Lutz 40:11 Kreativität zwischen Alltag und Überforderung 42:26 Geschichten hinter scheinbar kleinen Dingen 48:55 Welche Bilder bleiben emotional hängen? 52:29 Achtsamkeit durch Fotografie entdecken 55:03 Der Weg zur Street-Fotografie 57:46 Issue 1 erscheint am 1.7.2026 mit Paul Brouns - Architecture as a Musical Score 01:04:02 Social Media und Community-Integration 01:08:26 Spenden für Kinderkrebsprojekt fruchtalarm.de 01:12:02 Engagement für soziale Zwecke und lokale Initiativen 01:14:04 Kameralose Fotografie mit Aindreas Scholz 01:18:42 Feedback und Spenden an weekly52
Summary:
In this weekly52 podcast episode, Stefan Kreienbrock talks about his new magazine In Between Moments, which combines his previous projects Le Magazine and Meet the Street Magazin. The new concept brings together black-and-white and color photography, quiet observation and street documentary storytelling.
At the heart of the conversation is the idea of the “moment.” Thomas and Stefan reflect on why quiet images often touch us more deeply than technically perfect photographs and how photography can help us slow down and pay closer attention to everyday life. Stefan shares inspiring stories about accidental discoveries, from footprints in the sand to overlooked details that suddenly become complete visual concepts.
The episode also explores the value of print magazines in a fast digital world, the importance of slowing down and why authentic stories matter more than polished perfection.Which small moments in everyday life do you truly notice and remember?
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Außerdem geht es um die Bedeutung von Printmagazinen in einer schnellen digitalen Welt, um kreative Prozesse, Entschleunigung und darum, warum echte Geschichten wichtiger werden als perfekte Inhalte. Welche kleinen Momente im Alltag nehmt ihr wirklich bewusst wahr?
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Summary:
In this weekly52 podcast episode, Stefan Kreienbrock talks about his new magazine In Between Moments, which combines his previous projects Le Magazine and Meet the Street Magazin. The new concept brings together black-and-white and color photography, quiet observation and street documentary storytelling.
At the heart of the conversation is the idea of the “moment.” Thomas and Stefan reflect on why quiet images often touch us more deeply than technically perfect photographs and how photography can help us slow down and pay closer attention to everyday life. Stefan shares inspiring stories about accidental discoveries, from footprints in the sand to overlooked details that suddenly become complete visual concepts.
The episode also explores the value of print magazines in a fast digital world, the importance of slowing down and why authentic stories matter more than polished perfection.Which small moments in everyday life do you truly notice and remember?
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30.05.2026
2 Minuten
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Manchmal sind es die kleinen Veränderungen im Alltag, die den Blick auf das Wesentliche verändern. In diesem berührenden Erfahrungsbericht erzählt Dominika Pancewicz davon, warum ihre Familie bewusst auf ein zweites Auto verzichtet – und wie daraus unerwartet wertvolle Momente entstehen. Statt Hektik und Effizienz stehen plötzlich Wahrnehmung, Bewegung und gemeinsame Zeit im Mittelpunkt.
Auf dem Weg zur Kita erlebt sie mit ihrer Tochter einen scheinbar unspektakulären Frühlingsmorgen: Vogelgezwitscher, blühende Blumen, frische Luft. Doch genau in diesem Moment passiert etwas Besonderes. Als ihre Tochter begeistert auf die Blumen am Wegesrand aufmerksam macht, entsteht eine stille Verbindung zwischen beiden – ein gemeinsames Staunen über die kleinen Dinge des Lebens.
Die Geschichte erinnert daran, wie schnell Erwachsene verlernen, bewusst hinzusehen, während Kinder die Welt noch mit echter Neugier entdecken. Gleichzeitig stellt sie eine wichtige Frage: Bedeutet schneller wirklich besser? Oder verlieren wir im ständigen Optimieren oft genau das, was uns eigentlich wichtig ist?
Ein warmherziger Impuls über Achtsamkeit, Entschleunigung und die Kraft gemeinsamer Augenblicke – mitten im ganz normalen Alltag.
Was ist moment?
moment ist mein kurzes (max. 3 Minuten) Audio- und Videoformat als Teil von weekly52. Jede Folge ist ein Implus mitten im Alltag. Kein großes Konzept, keine Expertenrunde – sondern ein einziger, ehrlicher Gedanke. Ungefiltert, kurz, direkt.
moment richtet sich an alle, die im Alltagslärm manchmal das Gefühl haben: Da war gerade was. Aber was? Es ist eine Einladung, genau diesen Momenten mehr Raum zu geben.
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Auf dem Weg zur Kita erlebt sie mit ihrer Tochter einen scheinbar unspektakulären Frühlingsmorgen: Vogelgezwitscher, blühende Blumen, frische Luft. Doch genau in diesem Moment passiert etwas Besonderes. Als ihre Tochter begeistert auf die Blumen am Wegesrand aufmerksam macht, entsteht eine stille Verbindung zwischen beiden – ein gemeinsames Staunen über die kleinen Dinge des Lebens.
Die Geschichte erinnert daran, wie schnell Erwachsene verlernen, bewusst hinzusehen, während Kinder die Welt noch mit echter Neugier entdecken. Gleichzeitig stellt sie eine wichtige Frage: Bedeutet schneller wirklich besser? Oder verlieren wir im ständigen Optimieren oft genau das, was uns eigentlich wichtig ist?
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26.05.2026
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Wolfgang Bliem und ich sprechen über die faszinierende Retrospektive von Daido Moriyama im FOTO ARSENAL WIEN und dessen radikalen Einfluss auf die Straßenfotografie. Moriyamas Stil ist roh, kontrastreich, unscharf und oft bewusst unperfekt — ein direkter Gegenentwurf zu technischer Präzision und klassischer Bildkomposition.
Im Zentrum steht seine Philosophie: Fotografieren als unmittelbarer Akt des Wahrnehmens, nicht als kontrollierter Prozess. Statt auf das perfekte Einzelbild setzt Moriyama auf Masse, Serien und spontane Beobachtung. Seine Arbeit fordert dazu auf, Regeln loszulassen und Fotografie als persönlichen, fast obsessiven Ausdruck zu begreifen.
Das Gespräch beleuchtet nicht nur Moriyamas Werk, sondern regt auch dazu an, den eigenen fotografischen Blick zu hinterfragen. Wie viel Perfektion braucht Kreativität wirklich? Und was entsteht, wenn man Kontrolle gegen Experimentierfreude eintauscht?
Daido Moriyama Foto Challenge
In der aktuellen weekly52-Folge sprechen Wolfgang und ich ab Minute 44 plötzlich einen Satz aus, aus dem jetzt mehr werden soll: „Das machen wir!“ Gemeinsam mit allen weekly52-Hörer:innen und Followern möchten wir die Daido Moriyama Foto Challenge starten — inspiriert vom radikalen Stil von Daido Moriyama und seiner kompromisslosen Street Photography. Die Idee: Einfach rausgehen. Spontan fotografieren. ️ Weniger Perfektion, mehr Gefühl. Mehr Wahrnehmung, weniger Kontrolle. Ob analog, digital oder Smartphone — erlaubt ist alles. Uns interessiert nicht das perfekte Bild, sondern euer Blick auf den Moment. Bis zum 14.06.2026 könnt ihr euch melden, wenn ihr Interesse habt mitzumachen. Wenn ein paar Kreative zusammenkommen, planen wir für den Herbst 2026 eine besondere weekly52-Podcastfolge — gerne mit Gästen, euren Erfahrungen, Bildern und Geschichten zur Challenge. Schreib uns per Kommentar, DM oder Mail, wenn du dabei sein möchtest.
Kapitelmarken und Links
00:00 FOTO ARSENAL WIEN: DAIDO MORIYAMA RETROSPECTIVE 04:07 Moriyamas unverkennbarer Stil: Schnappschuss statt Perfektion 08:17 Kritik an Dokumentarfotografie und Objektivität 12:05 Serien, Sozialkritik und fotografische Botschaften 17:07 Einfluss auf moderne Street Photography 21:40 Die Kraft von Serien statt Einzelbildern 24:51 Experimente mit analoge Kameras 30:59 Moriyamas Philosophie: Schießen, schießen, schießen 36:04 Farewell Photography und kreative Selbstzerstörung 39:33 Digitalfotografie und späte Weiterentwicklung 41:21 Einflussreiche Fotografen und Inspiration 42:30 Provokation statt Dokumentation 44:25 Wahrnehmung und das Sehen lernen 47:42 Wiener Würstelbuden 49:36 Ausstellungskritik & kuratorische Wirkung 51:33 Publikationen von Martin Parr 54:21 Urheberrecht und die Objektivität der Fotografie 56:02 Foto-Challenge und die neue moment Kolumne 59:50 Feedback und Spenden willkommen
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Fotografie, #streetphotography Photography, #DaidoMoriyama Kreativität, Inspiration, Schwarzweißfotografie, Analoge Fotografie, Wahrnehmung, Bildsprache, Kunst, Podcast, Serienfotografie, Kontrast, Korn, Perspektive, #Storytelling Visual Thinking, Künstlerische Freiheit, Mindset
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Wolfgang Bliem und ich sprechen über die faszinierende Retrospektive von Daido Moriyama im FOTO ARSENAL WIEN und dessen radikalen Einfluss auf die Straßenfotografie. Moriyamas Stil ist roh, kontrastreich, unscharf und oft bewusst unperfekt — ein direkter Gegenentwurf zu technischer Präzision und klassischer Bildkomposition.
Im Zentrum steht seine Philosophie: Fotografieren als unmittelbarer Akt des Wahrnehmens, nicht als kontrollierter Prozess. Statt auf das perfekte Einzelbild setzt Moriyama auf Masse, Serien und spontane Beobachtung. Seine Arbeit fordert dazu auf, Regeln loszulassen und Fotografie als persönlichen, fast obsessiven Ausdruck zu begreifen.
Das Gespräch beleuchtet nicht nur Moriyamas Werk, sondern regt auch dazu an, den eigenen fotografischen Blick zu hinterfragen. Wie viel Perfektion braucht Kreativität wirklich? Und was entsteht, wenn man Kontrolle gegen Experimentierfreude eintauscht?
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00:00 FOTO ARSENAL WIEN: DAIDO MORIYAMA RETROSPECTIVE 04:07 Moriyamas unverkennbarer Stil: Schnappschuss statt Perfektion 08:17 Kritik an Dokumentarfotografie und Objektivität 12:05 Serien, Sozialkritik und fotografische Botschaften 17:07 Einfluss auf moderne Street Photography 21:40 Die Kraft von Serien statt Einzelbildern 24:51 Experimente mit analoge Kameras 30:59 Moriyamas Philosophie: Schießen, schießen, schießen 36:04 Farewell Photography und kreative Selbstzerstörung 39:33 Digitalfotografie und späte Weiterentwicklung 41:21 Einflussreiche Fotografen und Inspiration 42:30 Provokation statt Dokumentation 44:25 Wahrnehmung und das Sehen lernen 47:42 Wiener Würstelbuden 49:36 Ausstellungskritik & kuratorische Wirkung 51:33 Publikationen von Martin Parr 54:21 Urheberrecht und die Objektivität der Fotografie 56:02 Foto-Challenge und die neue moment Kolumne 59:50 Feedback und Spenden willkommen
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19.05.2026
1 Stunde 20 Minuten
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️ Kurz & Knapp
Der Film ist nicht tot
Technik ist nie neutral
Bewahren statt nur produzieren
Deep Dive
Jan Erik Ruelfs von Foto Brell aus Bonn https://fotobrell.com/ erzählt aus einer Welt, in der Fotografie immer auch Betrieb, Material und Erinnerung bedeutet. Er beschreibt, wie er in einem Familienunternehmen aufgewachsen ist, das seit Jahrzehnten Labor, Laden und Studio verbindet, und wie daraus kein einzelner Beruf, sondern ein ganzes Feld geworden ist. Besonders eindrücklich ist seine Haltung zur analogen Fotografie: Sie ist für ihn kein nostalgischer Sonderweg, sondern eine bewusste Form des Sehens und Handelns.
Spannend ist auch der technische Blick hinter die Kulissen. Dominika Pancewicz und ich erfahren, warum bestimmte Scans schneller oder langsamer sind, weshalb Planfilm anders behandelt werden muss und warum alte Maschinen heute fast nur noch durch Pflege und Ersatzteillager überleben. Gleichzeitig wird klar, dass sich die Branche verändert hat: weniger Masse, mehr Spezialisierung, mehr Handarbeit, mehr Verantwortung.
Am schönsten wird die Folge dort, wo Technik wieder menschlich wird. Jan spricht über Familie, Lieblingskameras, seine Tochter, den Stammtisch in Bonn und die Freude am Austausch mit anderen Fotobegeisterten. Daraus entsteht ein Bild von Fotografie als Gemeinschaft, als Chronik und als etwas, das nicht laut sein muss, um wichtig zu sein.
️ Zeitstempel und Kapitel
00:00 Aufwachsen im Familienlabor 05:06 Hinter den Kulissen im Fotolabor: Filmentwicklung, Scans und Auflösungen 13:26 Es gibt nur gebrauchte Entwicklungsmaschinen 18:51 Im Fotolabor: Ich sehe nur die Belichtung 23:42 Tipps für analoge Fotografie und gebrauchten Kameras 31:02 Besonderheiten bei alten Filmen und deren Entwicklung 35:18 Scans, Abzüge und Negative 37:10 Langzeitspeicherung und Datensicherheit von Negativen 39:20 Wettbewerb im Fotolobor-Markt 42:36 Mal eben eine Entwicklermaschine im Vorbeifahren gekauft 47:38 Stammtisch im Profoto Studio Brell in Bonn 48:48 Privat nur Rolleiflex, Hasselblad und Minolta X700 54:48 Historie von Foto Brell 59:27 Lieblingsfilme: Porta 400 color und Fujifilm Acros sw 01:03:47 Tipp: Belichtung mit Lichtwerten (EV) meistern 01:08:39 Nachbearbeitung und Bildbearbeitung 01:11:22 Tipps für Kamera An- und Verkauf 01:15:21 Schöner Ausflug nach Bonn 01:16:58 Ausstellungstipp: Museum für Kunst und Gewebe in Hamburg - Hans Hansen 01:19:51 Feedback und Spende
When images are allowed to stay
This episode is about the heart of analog photography: attention, material, patience, and a very deliberate relationship with images. Jan Erik Ruelfs takes us behind the scenes of a lab that does more than develop film — it preserves technical knowledge, maintenance, and a whole culture of making pictures. Very quickly, it becomes clear that film is not just a “look,” but a chain of processes, decisions, and questions about how much control we want to keep while shooting.
The most compelling parts are the insights into daily lab work: from receiving film to development and scanning, from sheet film to black-and-white, from old camera faults to the long-term life of negatives. At the same time, the conversation stays personal and warm when it turns to family, favorite cameras, the Bonn meetup, and the joy of meeting other photo enthusiasts. The result is an episode that informs without rushing and invites us to look more carefully at our own images. What would you preserve in your photographs if they were truly meant for the future?
35mm, Analog, Fotolabor, Archiv, Handwerk, Erinnerung, Darkroom, Scanning, Familiengeschichte, #analogphotography , #filmphotography , #filmisnotdead #weekly52
https://weekly52.de/weekly/476
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Der Film ist nicht tot
Technik ist nie neutral
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Jan Erik Ruelfs von Foto Brell aus Bonn https://fotobrell.com/ erzählt aus einer Welt, in der Fotografie immer auch Betrieb, Material und Erinnerung bedeutet. Er beschreibt, wie er in einem Familienunternehmen aufgewachsen ist, das seit Jahrzehnten Labor, Laden und Studio verbindet, und wie daraus kein einzelner Beruf, sondern ein ganzes Feld geworden ist. Besonders eindrücklich ist seine Haltung zur analogen Fotografie: Sie ist für ihn kein nostalgischer Sonderweg, sondern eine bewusste Form des Sehens und Handelns.
Spannend ist auch der technische Blick hinter die Kulissen. Dominika Pancewicz und ich erfahren, warum bestimmte Scans schneller oder langsamer sind, weshalb Planfilm anders behandelt werden muss und warum alte Maschinen heute fast nur noch durch Pflege und Ersatzteillager überleben. Gleichzeitig wird klar, dass sich die Branche verändert hat: weniger Masse, mehr Spezialisierung, mehr Handarbeit, mehr Verantwortung.
Am schönsten wird die Folge dort, wo Technik wieder menschlich wird. Jan spricht über Familie, Lieblingskameras, seine Tochter, den Stammtisch in Bonn und die Freude am Austausch mit anderen Fotobegeisterten. Daraus entsteht ein Bild von Fotografie als Gemeinschaft, als Chronik und als etwas, das nicht laut sein muss, um wichtig zu sein.
️ Zeitstempel und Kapitel
00:00 Aufwachsen im Familienlabor 05:06 Hinter den Kulissen im Fotolabor: Filmentwicklung, Scans und Auflösungen 13:26 Es gibt nur gebrauchte Entwicklungsmaschinen 18:51 Im Fotolabor: Ich sehe nur die Belichtung 23:42 Tipps für analoge Fotografie und gebrauchten Kameras 31:02 Besonderheiten bei alten Filmen und deren Entwicklung 35:18 Scans, Abzüge und Negative 37:10 Langzeitspeicherung und Datensicherheit von Negativen 39:20 Wettbewerb im Fotolobor-Markt 42:36 Mal eben eine Entwicklermaschine im Vorbeifahren gekauft 47:38 Stammtisch im Profoto Studio Brell in Bonn 48:48 Privat nur Rolleiflex, Hasselblad und Minolta X700 54:48 Historie von Foto Brell 59:27 Lieblingsfilme: Porta 400 color und Fujifilm Acros sw 01:03:47 Tipp: Belichtung mit Lichtwerten (EV) meistern 01:08:39 Nachbearbeitung und Bildbearbeitung 01:11:22 Tipps für Kamera An- und Verkauf 01:15:21 Schöner Ausflug nach Bonn 01:16:58 Ausstellungstipp: Museum für Kunst und Gewebe in Hamburg - Hans Hansen 01:19:51 Feedback und Spende
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