Folge 6 | Hangover nach der Brettspiel-Orgie: Überkonsum, Sammlungsschmerz und das gute Weniger.

Folge 6 | Hangover nach der Brettspiel-Orgie: Überkonsum, Sammlungsschmerz und das gute Weniger.

1 Stunde 48 Minuten

Beschreibung

vor 5 Tagen

Mehr ist mehr. Haltung auch. Zwei Stunden ehrlicher
Jahresrückblick.





Ein weiteres Jahr Brettspiel-Exzess liegt hinter uns – und nun?
Inga und Philipp nehmen den Jahreswechsel zum Anlass für einen
schonungslos ehrlichen Kater-Talk. Nach fünf Jahren Dauerkonsum,
Hype Cycles und FOMO ist die Party vorbei und der Hangover setzt
ein. Was bleibt, wenn der Rausch der Neuheiten verflogen ist?


Diese Folge ist kein klassischer Rückblick mit Top-Listen. Es ist
eine tiefgehende Bestandsaufnahme dessen, was unser Hobby
eigentlich ausmacht – und wo es uns erschöpft. Zwischen
Spotify-Statistiken und persönlicher Reflexiondiskutieren die
beiden, warum das Brettspielhobby für viele gleichzeitig Safe
Space, Überforderung und Chance zur Neuorientierung ist.





In dieser Folge erwartet euch:



Der Hype-Hangover & Konsumkritik: Wir
sprechen über die Befreiung, die darin liegt, Sammlungen
radikal zu verkleinern und sich vom Diktat der Neuheiten zu
lösen. Ist der "Pile of Shame" nur ein Statussymbol des
Kapitalismus im Spieleregal? Wir plädieren für das "gute
Weniger" und die Qualität von echten Begegnungen statt
Quantität im Regal. Dabei teilen wir persönliche Highlights und
echte Community-Momente.


Motivation & Werte: Wie motiviert uns
unser Hobby – und wann schlägt Leidenschaft in Erschöpfung um?
Wir reflektieren darüber, wie sich unsere Haltung zu Spielen,
aber auch zur eigenen Verantwortung, im Lauf der Jahre
verändert hat. Im Zentrum steht dabei die Frage, welche Werte
im Hobby und in der Gesellschaft für uns zählen.


Komfortzonen als politischer Akt: Warum ziehen
wir uns in vertraute Spiele und Gruppen zurück? Wir plädieren
für Komfortzonen als notwendigen Schutzmechanismus. Es geht um
emotionale Sicherheit, den Stress durch komplexe Regeln und
warum Überforderung nichts mit persönlichem Versagen zu tun
hat.


Gatekeeping & Haltung: Wir diskutieren
subtile Ausschlussmechanismen in der Szene, das Wechselspiel
von Privilegien und moralischen Entscheidungen und warum
„unpolitisch sein“ keine Option ist. Themen wie Gatekeeping,
Umgang mit problematischen Persönlichkeiten und die
Verantwortung von Content Creators am Beispiel kontroverser
Spiele – von Harry Potter Codenames bis Phil Eklund – stehen im
Mittelpunkt.


Diversität und Inklusion: Offen sprechen wir
über die Herausforderungen, sichere und inklusive Räume im
Brettspiel-Hobby zu schaffen. Wer kann sich in der Community
sicher fühlen – und wer muss sich seinen Platz erst erkämpfen?
Von FLINTA*-Treffen bis Safe Spaces hinterfragen wir
Gewohnheiten und laden dazu ein, gemeinsam an einer
vielfältigeren Szene zu arbeiten.


Community statt Konsum: Der Blick nach vorn
ist kämpferisch und dankbar zugleich. Wir träumen von einer
Szene, in der das Miteinander und echte Diskurse im Mittelpunkt
stehen. Von Charity-Flohmärkten, persönlicher Freundschaft und
dem Podcast als offener Plattform für eure Stimmen.



Am Ende wird es explizit emotional: Ein Plädoyer für
Freundschaft, die über das Spielbrett hinausgeht, und die
Erkenntnis, dass Reflexion und politisches Bewusstsein das Hobby
nicht kaputt machen – sondern es erst relevant machen.


Hört rein für zwei Stunden Tacheles, Selbstkritik und die Suche
nach dem Sinn zwischen Pappe und Plastik.





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