Beschreibung

vor 22 Stunden
Wieso macht der Teufel ausgerechnet in Bellinzona Autostopp? Wie
kann man als politisch engagierter, mitfühlender Mensch das Böse
ertragen, das uns auf Schritt und Tritt begegnet? Wie können Träume
helfen, unsere eigene Welt nicht zu vergessen? Zum Jahreswechsel
spricht der Schriftsteller und «Allgemeinpraktiker» Franz Hohler
über seine religiösen Prägungen und über Figuren in seinen
Erzählungen: «Gott und der Teufel gehören zum Mobiliar der Welt»,
sagt er. Geschichten seien immer Gegenwelten und können dabei
helfen, «Inseln des Guten» zu schaffen. Wer keine eigene Welt
mitbringen könne, werde erschlagen von der realen Welt. Im Podcast
trägt er unveröffentlichte Gedichte vor, das «Gebet der
Ungläubigen» und ein Neujahrsgedicht, und liest kurze Geschichten
wie «Die Taube» und «Die Konferenz». Ausserdem erzählt er vom
Cellospielen und der Kraft der Kunst, von Nonnen, die rund um die
Uhr beten, und von Humor als Trauerarbeit.

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