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  3. Therapie auf den Punkt Podcast
  4. Depression im Hirn: Die neuronalen Grundlagen der Depression
Wie äußert sich eine Depression im Hirn? Ich plädiere dafür, dass
wir aus biologischer Perspektive interessante Aspekte einer
Depression erkennen können, die anderen Perspektiven verborgen
bleiben. Dies bedeutet aber keineswegs, dass die Bio-Perspektive
in allen Kontexten Vorrang hätte.

Nachdem wir uns vom biologischen Reduktionismus verabschiedet
haben, wenden wir uns zwei neuen Studien zu Biotypen der
Depression zu. Es stellt sich heraus, dass wir unsere Behandlung
durch die Kenntnis von Biotypen optimieren können. Allerdings
entsprechen der Depression mehreren Biotypen und jeder Biotyp
hängt mit unterschiedlichen Diagnosen zusammen. Es ist also
kompliziert.

Wie also eine Schneise schlagen durch das undurchsichtige
Dickicht widersprüchlicher Taxonomien? Und müssen wir
menschliches Leiden überhaupt feinsäuberlich einteilen, um
Menschen zu helfen?

________________________________________

Quellen:

Studie zu kognitiven Biotypen bei Depression:
doi.org/10.1001/jamanetworkopen.2023.18411

Studie zu Behandlung mit Guanfacin:
 doi.org/10.1038/s44220-025-00510-7

Awais Aftab zu Biotypen von Depression und Angststörungen:
open.substack.com/pub/awaisaftab/p/biotypes-in-depression-and-anxiety

Tozzi et al. 2024 zu Biotypen von Depression und Angststörungen:
nature.com/articles/s41591-024-03057-9

________________________________________

Inhalt:

0:00 Epistemischer Pluralismus

8:53 Hoffen auf Reduktionismus

20:57 RIP Serotonin-Mangelhypothese

22:34 Hack et al. 2025

31:31 Tozzi et al. 2024

46:57 Biotypen transdiagnostisch

49:31 Fazit

53:01 Welche Taxonomie wählen?
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„Depression im Hirn: Die neuronalen Grundlagen der Depression“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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