Depression im Hirn: Die neuronalen Grundlagen der Depression
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Beschreibung
vor 1 Woche
Wie äußert sich eine Depression im Hirn? Ich plädiere dafür, dass
wir aus biologischer Perspektive interessante Aspekte einer
Depression erkennen können, die anderen Perspektiven verborgen
bleiben. Dies bedeutet aber keineswegs, dass die Bio-Perspektive
in allen Kontexten Vorrang hätte.
Nachdem wir uns vom biologischen Reduktionismus verabschiedet
haben, wenden wir uns zwei neuen Studien zu Biotypen der
Depression zu. Es stellt sich heraus, dass wir unsere Behandlung
durch die Kenntnis von Biotypen optimieren können. Allerdings
entsprechen der Depression mehreren Biotypen und jeder Biotyp
hängt mit unterschiedlichen Diagnosen zusammen. Es ist also
kompliziert.
Wie also eine Schneise schlagen durch das undurchsichtige
Dickicht widersprüchlicher Taxonomien? Und müssen wir
menschliches Leiden überhaupt feinsäuberlich einteilen, um
Menschen zu helfen?
________________________________________
Quellen:
Studie zu kognitiven Biotypen bei Depression:
doi.org/10.1001/jamanetworkopen.2023.18411
Studie zu Behandlung mit Guanfacin:
doi.org/10.1038/s44220-025-00510-7
Awais Aftab zu Biotypen von Depression und Angststörungen:
open.substack.com/pub/awaisaftab/p/biotypes-in-depression-and-anxiety
Tozzi et al. 2024 zu Biotypen von Depression und Angststörungen:
nature.com/articles/s41591-024-03057-9
________________________________________
Inhalt:
0:00 Epistemischer Pluralismus
8:53 Hoffen auf Reduktionismus
20:57 RIP Serotonin-Mangelhypothese
22:34 Hack et al. 2025
31:31 Tozzi et al. 2024
46:57 Biotypen transdiagnostisch
49:31 Fazit
53:01 Welche Taxonomie wählen?
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