Licht aus! Licht an!
29 Minuten
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vor 4 Tagen
Der letzte macht das Licht aus! – Sagt man so. Gilt das auch für
Weihnachten 2025. Es wird abgeräumt, die Deko verstaut, der
Weihnachtsbaum entsorgt. Was bleibt? Was können wir mitnehmen?
PredigerTraugott Hopp ThemaLicht aus! Licht an! Reihe
Datum29.12.2025 Länge29:08 BibelstelleMatthäus 2, Lukas 2 und
Jesaja 7,14
Traugott Hopp, Pastor der FeG FFB Bibeltexte Matthäus 2
Jesus wurde in Bethlehem geboren, einer Stadt in Judäa. Herodes
war damals König. Da kamen einige Sterndeuter aus einem Land im
Osten nach Jerusalem und erkundigten sich: »Wo ist der
neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen
sehen und sind aus dem Osten hierhergekommen, um ihm die Ehre zu
erweisen.« Als König Herodes das hörte, war er bestürzt und mit
ihm ganz Jerusalem. Er rief die obersten Priester und die
Schriftgelehrten des jüdischen Volkes zusammen und fragte sie:
»Wo soll dieser versprochene Retter denn geboren werden?« Sie
antworteten: »In Bethlehem in Judäa. So heißt es schon im Buch
des Propheten: ›Bethlehem, du bist keineswegs die unbedeutendste
Stadt in Juda. Denn aus dir kommt der Herrscher, der mein Volk
Israel wie ein Hirte führen wird.‹ « Daraufhin ließ Herodes die
Sterndeuter heimlich zu sich kommen und fragte sie aus, wann sie
den Stern zum ersten Mal gesehen hätten. Anschließend schickte er
sie nach Bethlehem: »Erkundigt euch genau nach dem Kind«, sagte
er, »und gebt mir Nachricht, sobald ihr es gefunden habt. Ich
will dann auch hingehen und ihm die Ehre erweisen.« Nach diesem
Gespräch gingen die Sterndeuter nach Bethlehem. Derselbe Stern,
den sie schon beobachtet hatten, als er am Himmel aufging, führte
sie auch jetzt. Er blieb über dem Haus stehen, in dem das Kind
war. Als sie das sahen, kannte ihre Freude keine Grenzen. Sie
betraten das Haus, wo sie das Kind mit seiner Mutter Maria
fanden, fielen vor ihm nieder und ehrten es wie einen König. Dann
packten sie ihre Schätze aus und beschenkten das Kind mit Gold,
Weihrauch und Myrrhe. Im Traum befahl ihnen Gott, nicht mehr zu
Herodes zurückzugehen. Deshalb wählten sie für ihre Heimreise
einen anderen Weg.
Nachdem die Sterndeuter fortgezogen waren, kam ein Engel des
Herrn im Traum zu Josef und befahl ihm: »Steh schnell auf und
flieh mit dem Kind und seiner Mutter nach Ägypten! Bleibt so
lange dort, bis ich dir etwas anderes sage, denn Herodes lässt
das Kind suchen und will es umbringen.« Da brach Josef noch in
der Nacht mit Maria und dem Kind nach Ägypten auf. Dort blieben
sie mit Jesus bis zum Tod von Herodes. So erfüllte sich, was der
Herr durch seinen Propheten angekündigt hatte: »Ich habe meinen
Sohn aus Ägypten gerufen.«
Herodes war außer sich vor Zorn, als er merkte, dass die
Sterndeuter ihn getäuscht hatten. Er ließ in Bethlehem und
Umgebung alle Jungen, die zwei Jahre oder jünger waren,
umbringen. Denn nach den Angaben der Sterndeuter musste das Kind
in diesem Alter sein. Auf diese Weise erfüllte sich, was Gott
durch den Propheten Jeremia vorhergesagt hatte: »Laute Schreie
hört man in der Stadt Rama, Weinen und Klagen nehmen kein Ende.
Rahel weint um ihre Kinder, sie will sich nicht trösten lassen,
denn ihre Kinder wurden ihr genommen.«
Als Herodes gestorben war, hatte Josef in Ägypten einen Traum.
Darin erschien ihm wieder ein Engel des Herrn und befahl ihm:
»Steh auf und kehre mit dem Kind und seiner Mutter heim nach
Israel! Die Leute, die das Kind umbringen wollten, sind
tot.« Josef gehorchte und ging mit Maria und dem Kind nach Israel
zurück. Unterwegs aber erfuhr er, dass Archelaus, der Sohn von
Herodes, nun König von Judäa geworden war. Da bekam Josef Angst,
dorthin zu gehen. Nachdem Gott noch einmal im Traum zu ihm
gesprochen hatte, zog er in das Gebiet von Galiläa. So kamen sie
in die Stadt Nazareth und ließen sich dort nieder. Auf diese
Weise sollte sich erfüllen, was Gott durch die Propheten
angekündigt hatte: »Man wird ihn den Nazarener nennen.«
Lukas 2
In dieser Zeit befahl Kaiser Augustus, alle Bewohner des
Römischen Reiches in Steuerlisten einzutragen. Eine solche
Volkszählung hatte es noch nie gegeben. Sie wurde durchgeführt,
als Quirinius Statthalter in Syrien war. Jeder musste in seine
Heimatstadt gehen, um sich dort eintragen zu lassen. So reiste
Josef von Nazareth in Galiläa nach Bethlehem in Judäa, der
Geburtsstadt von König David. Denn er war ein Nachkomme von David
und stammte aus Bethlehem. Josef musste sich dort einschreiben
lassen, zusammen mit seiner Verlobten Maria, die ein Kind
erwartete. In Bethlehem kam für Maria die Stunde der Geburt. Sie
brachte ihr erstes Kind, einen Sohn, zur Welt. Sie wickelte ihn
in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe im Stall, denn im
Gasthaus hatten sie keinen Platz bekommen.
In dieser Nacht bewachten draußen auf den Feldern vor Bethlehem
einige Hirten ihre Herden. Plötzlich trat ein Engel des Herrn zu
ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie. Die Hirten
erschraken sehr, aber der Engel sagte: »Fürchtet euch nicht! Ich
verkünde euch eine Botschaft, die das ganze Volk mit großer
Freude erfüllen wird: Heute ist für euch in der Stadt, in der
schon David geboren wurde, der versprochene Retter zur Welt
gekommen. Es ist Christus, der Herr. Und daran werdet ihr ihn
erkennen: Das Kind liegt, in Windeln gewickelt, in einer
Futterkrippe!« Auf einmal waren sie von unzähligen Engeln
umgeben, die Gott lobten: »Ehre sei Gott im Himmel! Denn er
bringt der Welt Frieden und wendet sich den Menschen in Liebe
zu.« Nachdem die Engel in den Himmel zurückgekehrt waren,
beschlossen die Hirten: »Kommt, wir gehen nach Bethlehem. Wir
wollen sehen, was dort geschehen ist und was der Herr uns
verkünden ließ.« Sie machten sich sofort auf den Weg und fanden
Maria und Josef und das Kind, das in der Futterkrippe lag. Als
sie es sahen, erzählten die Hirten, was ihnen der Engel über das
Kind gesagt hatte. Und alle, die ihren Bericht hörten, waren
darüber sehr erstaunt. Maria aber merkte sich jedes Wort und
dachte immer wieder darüber nach. Schließlich kehrten die Hirten
zu ihren Herden zurück. Sie lobten Gott und dankten ihm für das,
was sie gehört und gesehen hatten. Es war alles so gewesen, wie
der Engel es ihnen gesagt hatte.
Am achten Tag nach der Geburt wurde das Kind beschnitten, wie es
üblich war. Es erhielt den Namen Jesus; den hatte der Engel
genannt, noch ehe Maria das Kind empfangen hatte. Als die Zeit
vorüber war, in der laut dem Gesetz von Mose eine Frau nach der
Geburt als unrein gilt, brachten Josef und Maria das Kind nach
Jerusalem, um es dem Herrn zu weihen. Denn im Gesetz des Herrn
heißt es: »Jeder älteste Sohn und jedes erstgeborene männliche
Tier sollen dem Herrn gehören.« Gleichzeitig brachten sie auch
das vorgeschriebene Reinigungsopfer für Maria dar: Man musste
zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben opfern. Damals wohnte in
Jerusalem ein Mann namens Simeon. Er lebte nach Gottes Willen,
hatte Ehrfurcht vor ihm und wartete voller Sehnsucht auf den
Retter Israels. Der Heilige Geist ruhte auf Simeon, und durch ihn
wusste er, dass er nicht sterben würde, bevor er den Christus,
den vom Herrn gesandten Retter, gesehen hätte. Vom Heiligen Geist
geführt, war er an diesem Tag in den Tempel gegangen. Als Maria
und Josef ihr Kind hereinbrachten, um es – wie im Gesetz
vorgeschrieben – Gott zu weihen, nahm Simeon Jesus in seine Arme
und lobte Gott: »Herr, du hast dein Wort gehalten, jetzt kann
ich, dein Diener, in Frieden sterben. Ich habe es mit eigenen
Augen gesehen: Du hast uns Rettung gebracht, die ganze Welt wird
es erfahren. Dein Licht erleuchtet alle Völker, und deinem Volk
Israel bringt es Größe und Herrlichkeit.« Maria und Josef
wunderten sich über seine Worte. Simeon segnete sie und sagte
dann zu Maria: »Gott hat dieses Kind dazu bestimmt, die
Israeliten vor die Entscheidung zu stellen: ob sie zu Fall kommen
oder gerettet werden. Durch ihn setzt Gott ein Zeichen, gegen das
sich viele auflehnen werden. So zeigt er, was in ihrem Innern vor
sich geht. Der Schmerz darüber wird dir wie ein Schwert durchs
Herz dringen.« An diesem Tag hielt sich auch die alte Prophetin
Hanna im Tempel auf, eine Tochter von Phanuël aus dem Stamm
Asser. Sie war nur sieben Jahre verheiratet gewesen, seit langer
Zeit Witwe und nun eine alte Frau von 84 Jahren. Hanna brachte
ihre ganze Zeit im Tempel zu. Um Gott zu dienen, betete und
fastete sie Tag und Nacht. Während Simeon noch mit Maria und
Josef sprach, trat sie hinzu und begann ebenfalls, Gott zu loben.
Allen, die auf die Rettung Jerusalems warteten, erzählte sie von
diesem Kind. Nachdem Josef und Maria alle Vorschriften erfüllt
hatten, die das Gesetz des Herrn fordert, kehrten sie nach
Nazareth in Galiläa zurück. Das Kind wuchs gesund heran, erfüllt
mit göttlicher Weisheit, und Gottes Segen ruhte sichtbar auf ihm.
Jahr für Jahr besuchten Josef und Maria das Passahfest in
Jerusalem. Als Jesus zwölf Jahre alt war, gingen sie wie gewohnt
dorthin und nahmen ihn mit. Nach den Festtagen machten sich die
Eltern wieder auf den Heimweg. Jesus aber blieb in Jerusalem,
ohne dass sie es bemerkten. Denn sie dachten, er sei mit anderen
Reisenden unterwegs. Nachdem sie einen Tagesmarsch weit gekommen
waren, begannen sie, bei ihren Verwandten und Freunden nach ihm
zu suchen. Als sie ihn aber dort nicht fanden, kehrten sie
besorgt um und suchten ihn überall in Jerusalem. Endlich, nach
drei Tagen, entdeckten sie Jesus im Tempel. Er saß mitten unter
den Gesetzeslehrern, hörte ihnen aufmerksam zu und stellte
Fragen. Alle wunderten sich über sein Verständnis und seine
Antworten. Die Eltern waren fassungslos, als sie ihn dort fanden.
»Kind«, fragte ihn Maria, »wie konntest du uns nur so etwas
antun? Dein Vater und ich haben dich überall verzweifelt
gesucht!« »Warum habt ihr mich gesucht?«, erwiderte Jesus. »Habt
ihr denn nicht gewusst, dass ich im Haus meines Vaters sein
muss?« Doch sie begriffen nicht, was er damit meinte. Dann kehrte
Jesus mit seinen Eltern nach Nazareth zurück, und er war ihnen
gehorsam. Seine Mutter aber dachte immer wieder über das nach,
was geschehen war. So wuchs Jesus heran, und seine Weisheit nahm
zu. Je älter er wurde, desto mehr Ansehen fand er bei Gott und
bei den Menschen.
Jesaja 7,14
Jetzt gibt euch der Herr von sich aus ein Zeichen: Die junge Frau
wird schwanger werden und einen Sohn bekommen. Immanuel (›Gott
ist mit uns‹) wird sie ihn nennen.
Dies Predigt ist bis zum 25.03.2026 online verfügbar.
Der Beitrag Licht aus! Licht an! erschien zuerst auf FeG
Fürstenfeldbruck.
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