Josef, Gott und „das Loch“
35 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Er steht zu seinem Gott – und richtet sich nach ihm. Trotzdem –
oder gerade deshalb? – erlebt er einen beruflichen
und gesellschaftlichen Absturz. Und dann? – Wie gehen
wir mit Krisen um, die Gott uns zumutet,
trotz unseres Vertrauens in ihn?! Lernen wir von Josef! (1.Mose
39). Dritte Teil unserer Reihe über das Leben von Josef ben
Jakob.
PredigerTraugott Hopp ThemaJosef, Gott und „das Loch“ ReiheDas
Leben des Josef Ben Jakob Datum01.02.2026 Länge34:51
Bibelstelle1. Mose 39,13 – 40,23
Traugott Hopp, Pastor der FeG FFB Bibeltext
Potifars Frau schrie auf, rief nach ihren Dienern und zeigte
ihnen Josefs Gewand. »Seht«, rief sie, »mein Mann hat uns einen
Hebräer ins Haus gebracht, der jetzt mit uns umspringt, wie er
will! Er wollte mich vergewaltigen, aber ich habe laut
geschrien. Da lief er schnell davon, doch dieses Gewand hat er
bei mir zurückgelassen!« Sie behielt Josefs Gewand und wartete,
bis ihr Mann nach Hause kam. Ihm erzählte sie dieselbe Geschichte
und hielt ihm vor: »Dieser hebräische Sklave, den du ins Haus
geholt hast, kam zu mir und wollte seinen Spaß mit mir haben. Als
ich laut zu schreien anfing, ließ er von mir ab und rannte
hinaus. Doch sein Gewand blieb bei mir liegen – schau her!«
Als Potifar das hörte, geriet er in Zorn und ließ Josef ins
Staatsgefängnis werfen. Aber der HERR hielt weiterhin zu Josef.
Er stand ihm bei und sorgte dafür, dass der Gefängnisverwalter
ihm wohlgesinnt war. Josef wurde bald darauf von ihm zum Aufseher
über die Gefangenen ernannt; er war nun verantwortlich für alles,
was im Gefängnis geschah. Der Verwalter brauchte sich um nichts
mehr zu kümmern. Er vertraute Josef völlig, weil er sah, dass der
HERR ihm half und ihm Erfolg schenkte.
Einige Zeit später hatten zwei Beamte des ägyptischen Königs
ihren Herrn verärgert: der oberste Mundschenk und der oberste
Bäcker. Der Pharao war zornig auf sie. Er warf sie in das
Gefängnis, das dem Oberbefehlshaber der königlichen Leibwache
unterstellt war und in dem auch Josef festgehalten wurde. Der
Oberbefehlshaber beauftragte Josef damit, die neuen Gefangenen zu
versorgen. Nach einiger Zeit hatten beide in derselben Nacht
einen besonderen Traum. Als Josef am nächsten Morgen zu ihnen
kam, fielen ihm ihre niedergeschlagenen Gesichter auf. »Was ist
los mit euch? Warum seid ihr so bedrückt?«, fragte er. »Wir haben
beide einen seltsamen Traum gehabt, aber hier gibt es niemanden,
der uns die Träume deuten kann!«, klagten sie. »Es ist Gottes
Sache, Träume zu deuten«, entgegnete Josef. »Erzählt mir doch
einmal, was ihr geträumt habt!« Der Mundschenk begann: »Ich sah
einen Weinstock mit drei Ranken. Als er Knospen trieb, waren
sofort die Blüten da – und dann auch schon die reifen Trauben. In
meiner Hand hielt ich den Becher des Pharaos. Ich nahm die
Trauben, presste ihren Saft in den Becher und gab dem König zu
trinken.« Josef erklärte ihm, was das zu bedeuten hatte. »Die
drei Ranken sind drei Tage«, sagte er. »In drei Tagen wird der
Pharao dich aus dem Gefängnis herausholen und wieder in dein Amt
einsetzen. Dann wirst du ihm wie früher als oberster Mundschenk
dienen. Aber denk an mich, wenn es dir wieder gut geht! Erzähl
dem Pharao von mir und bitte ihn, mich hier herauszuholen! Ich
wurde aus dem Land der Hebräer entführt, und auch hier in Ägypten
habe ich nichts Verbotenes getan. Ich sitze unschuldig im
Gefängnis!« Als der oberste Bäcker merkte, dass der Traum des
Mundschenks eine gute Bedeutung hatte, fasste er Mut. »In meinem
Traum trug ich drei Brotkörbe auf dem Kopf«, erzählte er. »Im
obersten Korb lag viel feines Gebäck für den Pharao, aber Vögel
kamen und fraßen alles auf.« »Die drei Körbe bedeuten drei Tage«,
erklärte Josef. »In drei Tagen wird der Pharao dich aus dem
Gefängnis herausholen und an einem Baum erhängen. Die Vögel
werden dein Fleisch fressen!« Drei Tage später hatte der Pharao
Geburtstag. Er gab ein großes Fest für seine Hofbeamten und ließ
den obersten Mundschenk und den obersten Bäcker aus dem Gefängnis
holen. Vor allen Gästen setzte er den Mundschenk wieder in sein
Amt ein, aber den Bäcker ließ er aufhängen – genau wie Josef ihre
Träume gedeutet hatte. Doch der Mundschenk dachte nicht mehr an
Josef, er vergaß ihn einfach.
Dies Predigt ist bis zum 28.04.2026 online verfügbar.
Der Beitrag Josef, Gott und „das Loch“ erschien zuerst auf FeG
Fürstenfeldbruck.
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