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37 Minuten
Sommerzeit, Urlaubszeit, Atempause? Für manche aber auch eine schwierige Zeit, um mit Gott verbunden zu bleiben.
Psalm 19 bietet uns eine begeisterte Anleitung, wie wir (nicht nur) in Urlaubszeiten zu einer weiten, tiefen und so lebenswirklichen Spiritualität kommen können.
PredigerTraugott Hopp ThemaHör mal, wer da spricht Reihe Datum02.08.2026 Länge36:40 BibelstellePsalm 19
Traugott Hopp, Pastor der FeG FFB Bibeltext
in Lied von David. Der Himmel verkündet Gottes Hoheit und Macht, das Firmament bezeugt seine großen Schöpfungstaten. Ein Tag erzählt dem nächsten davon, und eine Nacht sagt es der anderen weiter. Dies alles geschieht ohne Worte, ohne einen vernehmlichen Laut. Doch auf der ganzen Erde hört man diese Botschaft, sie erreicht noch die fernsten Länder. Der Sonne hat Gott am Himmel ein Zelt aufgeschlagen. Am Morgen kommt sie strahlend heraus wie ein Bräutigam aus seiner Kammer. Siegesgewiss wie ein Held beginnt sie ihren Lauf; am fernen Horizont geht sie auf und wandert von einem Ende des Himmels zum andern. Nichts bleibt vor ihrer Hitze verborgen. Das Gesetz des HERRN ist vollkommen, es belebt und schenkt neue Kraft. Auf seine Gebote kann man sich verlassen. Sie machen auch den klug, der bisher gedankenlos in den Tag hineinlebte. Die Weisungen des HERRN sind zuverlässig und erfreuen das Herz. Die Befehle des HERRN sind klar; Einsicht gewinnt, wer auf sie achtet. Die Ehrfurcht vor dem HERRN ist gut, nie wird sie aufhören. Die Gebote, die der HERR gegeben hat, sind richtig, vollkommen und gerecht. Sie lassen sich nicht mit Gold aufwiegen, sie sind süßer als der beste Honig. HERR, ich will dir dienen. Wie gut, dass mich dein Gesetz vor falschen Wegen warnt! Wer sich an deine Gebote hält, wird reich belohnt. Wer aber kann erkennen, ob er nicht doch vom rechten Weg abkommt? Vergib mir die Verfehlungen, die mir selbst nicht bewusst sind! Bewahre mich vor mutwilligen Sünden und lass nicht zu, dass sie Macht über mich gewinnen; dann werde ich dir nie mehr die Treue brechen und frei sein von schwerer Schuld. HERR, lass dir meine Worte und Gedanken gefallen! Du bist mein schützender Fels, mein starker Erlöser!
Dies Predigt ist bis zum 30.10.2026 online verfügbar.
Der Beitrag Hör mal, wer da spricht erschien zuerst auf FeG Fürstenfeldbruck.
Psalm 19 bietet uns eine begeisterte Anleitung, wie wir (nicht nur) in Urlaubszeiten zu einer weiten, tiefen und so lebenswirklichen Spiritualität kommen können.
PredigerTraugott Hopp ThemaHör mal, wer da spricht Reihe Datum02.08.2026 Länge36:40 BibelstellePsalm 19
Traugott Hopp, Pastor der FeG FFB Bibeltext
in Lied von David. Der Himmel verkündet Gottes Hoheit und Macht, das Firmament bezeugt seine großen Schöpfungstaten. Ein Tag erzählt dem nächsten davon, und eine Nacht sagt es der anderen weiter. Dies alles geschieht ohne Worte, ohne einen vernehmlichen Laut. Doch auf der ganzen Erde hört man diese Botschaft, sie erreicht noch die fernsten Länder. Der Sonne hat Gott am Himmel ein Zelt aufgeschlagen. Am Morgen kommt sie strahlend heraus wie ein Bräutigam aus seiner Kammer. Siegesgewiss wie ein Held beginnt sie ihren Lauf; am fernen Horizont geht sie auf und wandert von einem Ende des Himmels zum andern. Nichts bleibt vor ihrer Hitze verborgen. Das Gesetz des HERRN ist vollkommen, es belebt und schenkt neue Kraft. Auf seine Gebote kann man sich verlassen. Sie machen auch den klug, der bisher gedankenlos in den Tag hineinlebte. Die Weisungen des HERRN sind zuverlässig und erfreuen das Herz. Die Befehle des HERRN sind klar; Einsicht gewinnt, wer auf sie achtet. Die Ehrfurcht vor dem HERRN ist gut, nie wird sie aufhören. Die Gebote, die der HERR gegeben hat, sind richtig, vollkommen und gerecht. Sie lassen sich nicht mit Gold aufwiegen, sie sind süßer als der beste Honig. HERR, ich will dir dienen. Wie gut, dass mich dein Gesetz vor falschen Wegen warnt! Wer sich an deine Gebote hält, wird reich belohnt. Wer aber kann erkennen, ob er nicht doch vom rechten Weg abkommt? Vergib mir die Verfehlungen, die mir selbst nicht bewusst sind! Bewahre mich vor mutwilligen Sünden und lass nicht zu, dass sie Macht über mich gewinnen; dann werde ich dir nie mehr die Treue brechen und frei sein von schwerer Schuld. HERR, lass dir meine Worte und Gedanken gefallen! Du bist mein schützender Fels, mein starker Erlöser!
Dies Predigt ist bis zum 30.10.2026 online verfügbar.
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35 Minuten
Was unterscheidet eine christliche Gemeinde von einem Verein? Wieso können Gemeinde-Mitglieder in der Mitgliederversammlung die Gemeindeleitung nicht entlasten? Welche Aufgaben hat die Gemeindeleitung? Gehört der Pastor zur Gemeindeleitung? Warum muß ein Christ sich verbindlich in eine Gemeinde einbringen? Und was haben weiße und schwarze Bohnen damit zu tun? Fragen, auf die es in dieser Predigt Antworten gibt!
PredigerHans Hornisch ThemaGemeinde: Himmel und Erde begegnen sich Reihe Datum07.06.2026 Länge34:45 Bibelstelle
Hans Hornisch
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PredigerHans Hornisch ThemaGemeinde: Himmel und Erde begegnen sich Reihe Datum07.06.2026 Länge34:45 Bibelstelle
Hans Hornisch
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36 Minuten
Hat Gottes Geist weiten Raum anzusprechen, was er möchte? Gott gab uns ein neues Leben, mit einer neuen Dynamik und mit einer neuen Vision. Wie kann dieses ganz praktisch in deinem Leben aussehen und wo will Gott dich herausfordernden noch näher zu ihn zu kommen?
PredigerNiklas Theilen ThemaWeiter Raum für Gottes Geist Reihe Datum07.09.2025 Länge36:18 BibelstelleEpheser 4, 30 – 32
Niklas Theilen, Jugendreferent FeG Germering Bibeltext
Tut nichts, was den Heiligen Geist traurig macht. Als Gott ihn euch schenkte, hat er euch sein Siegel aufgedrückt. Er ist doch euer Bürge dafür, dass der Tag der Erlösung kommt. Mit Bitterkeit, Wutausbrüchen und Zorn sollt ihr nichts mehr zu tun haben. Schreit einander nicht an, redet nicht schlecht über andere und vermeidet jede Feindseligkeit. Seid vielmehr freundlich und barmherzig und vergebt einander, so wie Gott euch durch Jesus Christus vergeben hat.
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PredigerNiklas Theilen ThemaWeiter Raum für Gottes Geist Reihe Datum07.09.2025 Länge36:18 BibelstelleEpheser 4, 30 – 32
Niklas Theilen, Jugendreferent FeG Germering Bibeltext
Tut nichts, was den Heiligen Geist traurig macht. Als Gott ihn euch schenkte, hat er euch sein Siegel aufgedrückt. Er ist doch euer Bürge dafür, dass der Tag der Erlösung kommt. Mit Bitterkeit, Wutausbrüchen und Zorn sollt ihr nichts mehr zu tun haben. Schreit einander nicht an, redet nicht schlecht über andere und vermeidet jede Feindseligkeit. Seid vielmehr freundlich und barmherzig und vergebt einander, so wie Gott euch durch Jesus Christus vergeben hat.
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1 Stunde
Hier finden Sie den Vortrag des großen Frauenfrühstücks vom 30.03.2019 als mp3 zum Herunterladen und Anhören.
Der Beitrag Die Macht der Worte – hast Du schon gehört… ? – Vortrag erschien zuerst auf FeG Fürstenfeldbruck.
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31 Minuten
Gerechtigkeit beginnt mit Handeln. Nur mit Tun gibt es Gerechtigkeit. Gott ist gerecht. Er handelt. Wenn ich Gerechtigkeit will, heißt es auch für mich: Handeln.
PredigerThorsten Hegenscheidt ThemaVon der Gerechtigkeit Gottes Reihe Datum31.03.2019 Länge31:23 Bibelstelle–
Thorsten Hegenscheidt Einleitung
Gnade sei mit Euch und Friede von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen.
Gerechtigkeit Gottes – um diesem Thema gerecht zu werden habe ich im Vorfeld mich intensiv darauf vorbereitet und geklaut, was das Zeug hält. Geklaut – und zwar Ideen und Gedanken. Bei meinen Geschwistern im Hauskreis, als wir das Thema besprochen habe und im biblischen Unterricht, als das Thema zur Sprache kam. Und da war so viel hilfreiches dabei, dass ich Euch nur ermutigen kann, den Austausch in Hauskreisen zu suchen und zu nutzen, Gespräche über Gott mit älteren und mit den jüngeren Geschwistern zu führen. Ehrlich das bringt viel.
Das war auch nötig, denn ich bin hier nicht als der Experte und Profi der Gerechtigkeit. Ich habe das Thema gewählt, weil es mich seit einer ganzen Weile schon beschäftigt. Gerechtigkeit Gottes. Vorhin haben wir viele Verse dazu gehört. Es war anfangs für mich nur ein oberchristliches Schlagwort, und mit der Zeit habe ich Inhalt und Verständnis dazu gewonnen.
Mein Startpunkt war: Ich vertraue auf einen gerechten Gott. Ich will seiner Gerechtigkeit nacheifern. Und dann kamen die Fragen: Wann und wie ist er gerecht? Was ist damit verbunden? Wie kann ich gerecht sein. Was gehört dazu, denn so intuitiv gerecht sein, klappt das bei mir nicht. Únd vor allem, was ist das Besondere an Gottes Gerechtigkeit?
Damit wir nicht im Gewirr der Theorie stecken bleiben, werden die Teens in Anspielen die Kerngedanken vorstellen und ich kommentiere danach die Szenen.
Gerechtigkeit heißt handeln
Wir starten mit der erste Szene zur Gerechtigkeit:
Wettrennen mit Schiedsrichter, einer schummelt, deshalb korrigieren.
Ein Schiedsrichter, der für Gerechtigkeit sorgte. Er rief den Schummelfreund zurück, drohte mit Disqualifizierung und sorgte für ein faires Rennen.
Was ist das Wichtige dabei? Der Schiedsrichter hat gehandelt. Der hat eingegriffen, Es gab Regeln und er hat seinen Job getan und für die Einhaltung gesorgt. Er war kein Zuschauer, so wie ihr. Deshalb halte ich hier fest: Beim Thema Gerechtigkeit geht es um Handeln. Bloß Zuschauen ist ungerecht. Hätte er nur den Siegespreis am Ende verteilt, wir hätten uns geärgert.
Als Theorie-Liebhaber passt mir diese Zusammenhang nicht so richtig. Ich bin viel lieber in der Betrachter-Rolle. Immerhin bedeutet theorein im altgriechisch ja betrachten. Da fühle ich wohl. Hilft aber nichts für Gerechtigkeit. Gerechtigkeit verlangt Einsatz,
Schauen wir nicht nur auf uns, schauen wir auf Gott: Wenn ich Gott gerecht nenne, meine ich, dass er sich einmischt. Viele Geschichten der Bibel erzählen das auch. Z. B. Mose am Dornbusch „… und ich habe ihr Schreien gehört. Ich weiß, wie sehr es leidet. Ich bin gekommen, um sie aus der Gewalt der Ägypter zu retten“ (Ex 3,14) ist eine davon. Kleine Zwischenbemerkung Davor aber hatte er 400 Jahre gewartet.
Es gibt endständige Gerechtigkeit und „on the flight“. „Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort“ ist eine Redewendung, die versucht die beiden Gerechtigkeit zu unterscheiden. Ich glaube nicht dass das wahr ist. Aber mir fällt bei mir auf, dass ich dort, wo ich mich ungerecht behandelt fühle, Soforthilfe von Gott erwarte. Hingegen wo ich unfair bin, mir die Korrektur- und Aufschubzeit sehr willkommen ist. Gott weiß, was er tut. Er denkt in anderen Zeiträumen, aber, und darauf vertraue ich, er handelt.
Was bedeutet das für mich, wenn ich seine Gerechtigkeit zum Vorbild nehme?
Lege ich mich auf die Lauer und, wenn ein Einbrecher beim Nachbarn über den Gartenzaun steigt, spring ich raus und knüppel ihn nieder? Nun, zum einen ein sehr seltenes Ereignis, vermutlich warte ich und brauche nie etwas tun. Dürfte so auch nichts taugen. Wo setze ich dann an?
Z.B. beim Stirnrunzeln, Stirnrunzeln? Ja, Stirnrunzeln. (gemeinsam machen lassen). Nein-Sagen und Ja-sagen. Stellung beziehen, persönliche Meinung sagen. Ich finde es gut, dass … , mir gefällt es, dass … , usw. So schwer es mir auch selber fällt, meine Meinung zu bilden, in meinem Innersten bin ich überzeugt, dass Gerechtigkeit anfängt, wenn ich klar ja oder nein sage.
Dabei der Hinweis: Gerechtigkeit beginnt nicht mit aburteilen sondern beurteilen und loben. Gerechtigkeit verlangt Handeln, durch Gespräch, durch Gebet, durch sonst was … .
Was ist so schwer an gerecht zu sein?
Was ist so schwer am gerecht handeln? Schauen wir uns die nächste Szene an: Während wir uns so gemütlich unterhalten haben ist auf dem Heimweg vom Wettkampf etwas unschönes passiert.
Diebstahl und Verurteilung der Täterin
Bevor wir überlegen, ob das Urteil gut ist oder schlecht, dürft Ihr Euch jetzt selber in Gerechtigkeit üben. Dazu der Klassiker. Wir verteilen ein paar… und Ihr teilt es bitte gerecht in Eurer Umgebung. Und wehrt nicht ab, wenn Ihr die ehrenvolle Aufgabe zum Teilen bekommen habt. Ihr wisst: Gerechtigkeit beginnt mit tun.
Gemeinde ..
Ich gestehe, ich habe das Teilen gehasst. Als Zwillingsbruder kam das so oft vor, dass es hieß: Teile das Stück Kuchen, Schokolade, … mit Deiner Schwestern. Die Regel dabei war: Einer teilt, einer sucht aus. Ich merkte schnell, und ihr vielleicht auch vorhin, gerecht teilen ist fast nicht machbar. Allein handwerklich scheiterte ich schon Lieber sollte meine Schwester teilen und ich suchte aus. Ein Stück war ja immer größer. Hier habt ihr vielleicht andere Ausfluchtsstrategien gesucht, verzichtet,.. nein nicht so schlimm, … . Aber gerecht war es dennoch nicht,
Selbst mit computergesteuertem Laser-Messer und Laborwaage würde ich nicht gerecht teilen können, denn neben dem rein praktischen, gibt es noch ein anderes Problem:
Stellt Euch vor, wir sind drei Steinzeit-Sippen in drei Höhlen.
Es wird Abend und Leo + Emily kommen von der Jagd zurück und schleifen ein Mammut hinter sich her. Die linke Sippe hier, grölt freudig und voller Bewunderung (darf ich das mal hören), denn alle sind hungrig. Der Clanchef tritt vor, zückt sein Obsidianmesser und sagte, Alle eine Schlange bilden, ich verteile. Er gibt jedem zwei Kilo Fleisch und der Rest wird in der Küche in den Gemeinde-Kühlschrank geschoben.
Bei der mittleren Sippe läuft es vergleichbar: Elias, Jan und Rung kommen schwer bepackt mit einem Mammut zurück. Die Mitte grölt hungrig (hallo, ich höre nichts). Der Clanchef zückt sein Messer und sagt: Super Ihr drei, ich sehe Eure roten Köpfe, die durchgeschwitzten Umhänge, jeder bekommt ein drei-Kilo-Stück. Dann sagt er. Luisa, du hast gut auf das Feuer aufgepasst, du bekommst ein zwei-KiloStück. Aber Tossi, du hast eigentlich nur geschlafen, verhungern brauchst nicht, aber mit einem halben Kilo ist Dir mehr als genug gegeben. So geht es, bis jeder seinen Anteil bekommt hat, der Rest wandert in den Kühlschrank.
Die Dritte Sippe sieht, wie Bekky, Maren und Celina ein erlegtes Mammut herbei zerren. Auch hier tritt der Oberboss zur Verteilung heraus. Konsti, du begibst dich für uns auf eine weite, gefahrvolle Reise. Hier, nimm ein 5-Kilo Stück. Melli, du warst die ganze Woche erkältet, damit Du wieder zu Kräften kommst, nimm ein 3-Kilo-Stück. Leo, Du bist noch so kugelrund voll gefuttert vom letzten Mal, Dir reicht sicherlich ein 1-Kilo. So wird verteilt. Der Rest kommt in den Kühlschrank.
3 Sippen, 3 unterschiedliche Verteilungen. Alle sind zufrieden, weil es gerecht ablief, aber alle drei waren anders. Eine Gleichverteilung, eine leistungsorientierte und eine bedarfsorientierte Verteilung. Alle drei haben ihre Berechtigung. Wir finden auch Entsprechungen in der Bibel. Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Ewiges Leben bei Gott ist für jeden gewünscht. Wir kennen das Gleichnis von den Talenten und die Aussage, Wem viel gegeben ist, von dem wird viel verlangt werden. Beispiele für Leistungsorientierung. Und das Gleichnis vom Scherflein der Witwe oder Jesu Wunsch, der Arzt für die Kranken zu sein, spiegelt eine Bedarfsorientierung wider.
Warum erzähle ich das alles? Mir ist klar geworden, dass ich als Mensch nicht gerecht sein werde. Das richtige Austarieren dieser verschiedenen Gerechtigkeitsanforderung schaffe ich nicht. Neben dem handwerklichen Unvermögen, kommt ein grundsätzliches hinzu. Zur perfekten Gerechtigkeit muss ich alles wissen, was wer wie geleistet hat, und alles wissen, wer welche Bedürfnisse gerade hat. Das Ganze gerecht zu kombinieren ist zu komplex für mein Gehirn.
Deshalb glaube ich, dass wir Menschen unfähig zur Gerechtigkeit sind. Gerechtigkeit kann man ja nicht steigern, so ein bisschen gerecht, nur ein bisschen ungerecht Ich kann nicht gerecht sein. Wenn ich Gerechtigkeit will, dann benötige ich Gott dazu.
Warum ist Gottes Gerechtigkeit anders?
Warum ist Gott gerecht? Warum funktioniert das bei ihm? Was ist anders?
Schauen wir uns noch mal das Ergebnis bei unserer Szene an. Unser Reporter fragt nach wie das Urteil ankam. (Opfer immer noch enttäuscht, Täter hat keine Option zur Wiedergutmachung, Tat war ja, weil kein anderer gangbarer Weg zu sehen war)
Was ist das Problem? Wie gerecht und verdient die Strafe ist, ist sie keine Lösung. Die Bestohlene ist nach wie vor traurig, sie hat den Preis immer noch nicht. Der Dieb konnte nicht entschädigen, ja, ihm fehlt es auch für sich selber.
Ich denke bei Gerechtigkeit zuerst an „Böse bestrafen“, „Gute belohnen“. Das ist ein Bild Gottes, das uns seit Tausenden von Jahren überliefert und in den Vordergrund gerückt ist. Gott als Weltenrichter. Himmel und Hölle. Aber geht es Gott um Strafe? Gott hat die Menschen nicht erschaffen, damit er jemand zu bestrafen hat, sondern als Gegenüber und als Gesprächspartner.
Gottes Schwerpunkt liegt nicht im Strafrecht. Er möchte Menschen zu Himmelsbürgern machen, und so ist er im Bürgerlichen Gesetzbuch, im Zivilrecht unterwegs. Es geht um Ausgleich, um Entschädigung, um verlässliche Zusagen.
Er hat nämlich einen Vorteil. Schauen wir uns nochmal die Mammut-Verteilung an. Der Chef steht vorne und schneidet Portionen runter. Die ersten bekommen ein Stück Rüssel, reinstes Muskelfleisch, zart und perfekt für Rouladen geeignet. Speck rein, Gurke rein, Senf rein, fertig. Die nächsten Scheiben mit Brust und Keule sind auch lecker, aber wenn ich hinten in der Reihe stehe, werde ich unruhig. Denn irgendwann kommt nur noch der Schwanz. Der taugt nur zum Auskochen als Suppe. Und so beginne ich mich vorzudrängeln.
Bei Gott ist es anders. Der schöpft aus der Unendlichkeit. Der kommt nicht zum Ende. Er hat genug für jeden. Bis zum Schluss? Nein bis in Ewigkeit.
Ich brauche nicht drängeln, ich brauche nicht klauen. Gott hat alles, was ich benötige. Praktisch sieht das so aus, dass Jesus sagt. Die Liebe, die Aufrichtigkeit, die Hoffnung, die Dir fehlt, wenn Du vor Gott stehst, kann ich Dir geben. Lass es zu. Sage mir Deine Schwäche und nimm meine Hilfe an, dann hast Du alles, was Du brauchst. Für Dein Bürgerrecht im Himmel.
Vorhin hat der Reporter Täter und darüber auch dem Opfer ihr Duplo gegeben. Das ist der Gedanke bei Gott und bei Jesus. Er sagt, Du brauchst nichts in Verzweiflung oder Enttäuschung wegnehmen, nichts horten, nicht mit lieblosen Händen vor Gott stehen, sondern frage mich. Ich versorge Dich mit allem, was Du brauchst (Vorbehalt: Für dieses Ziel, Gesprächspartner, Gegenüber, geliebter Mensch des großen Gottes zu sein).
Ich verliere auch nichts, wenn Gott jemand anderen beschenkt. Es bedeutet nicht, dass ich verzichten muss oder weniger bekomme. Das besondere an Gottes Gerechtigkeit ist diese Fülle. Wenn Gott Christian einen Kaffee schenkt, brauche ich nicht zu befürchten, dass die Maschine danach leer ist. Gott hat Millionen von Kaffeesträuchern in seiner Maschine.
Gott besiegt das Böse, in dem er keinen Grund dafür lässt. Er flutet die Welt mit Liebe. Das ist seine besondere Gerechtigkeit.
Zusammenfassung
Was waren die drei Punkte in dieser Mammut-Predigt?
Gerechtigkeit beginnt mit Handeln. Nur mit Tun gibt es Gerechtigkeit. Gott ist gerecht. Er handelt. Wenn ich Gerechtigkeit will, heißt es auch für mich: Handeln.Als Mensch bin handwerklich nicht in der Lage gerecht zu sein. Wenn ich die Aspekte Verteilung, Leistung und Bedarf dabei richtig gewichten möchte, wird es für mich ich grundsätzlich unmöglich. Komplexität und vollständige Information beherrsche ich nicht. Ich brauche Gottes Gerechtigkeit. Gott muss es richten, ich kann es nicht.Gottes Gerechtigkeit unterscheidet sich darin, dass sie aus dem Unendlichen schöpft. Gott scheitert bei keinem Verteilungsproblem. Er sucht daher weniger die Ordnung über Strafe und Abschreckung, sondern löst das eigentliche Problem. Er beschenkt die Menschen, damit sie gerecht sind für ein Leben mit ihm. Jesus wartet, dass wir ihn dazu fragen.
Ich glaube an diese Gerechtigkeit Gottes. Was macht Ihr?
Amen.
Der Beitrag Von der Gerechtigkeit Gottes erschien zuerst auf FeG Fürstenfeldbruck.
PredigerThorsten Hegenscheidt ThemaVon der Gerechtigkeit Gottes Reihe Datum31.03.2019 Länge31:23 Bibelstelle–
Thorsten Hegenscheidt Einleitung
Gnade sei mit Euch und Friede von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen.
Gerechtigkeit Gottes – um diesem Thema gerecht zu werden habe ich im Vorfeld mich intensiv darauf vorbereitet und geklaut, was das Zeug hält. Geklaut – und zwar Ideen und Gedanken. Bei meinen Geschwistern im Hauskreis, als wir das Thema besprochen habe und im biblischen Unterricht, als das Thema zur Sprache kam. Und da war so viel hilfreiches dabei, dass ich Euch nur ermutigen kann, den Austausch in Hauskreisen zu suchen und zu nutzen, Gespräche über Gott mit älteren und mit den jüngeren Geschwistern zu führen. Ehrlich das bringt viel.
Das war auch nötig, denn ich bin hier nicht als der Experte und Profi der Gerechtigkeit. Ich habe das Thema gewählt, weil es mich seit einer ganzen Weile schon beschäftigt. Gerechtigkeit Gottes. Vorhin haben wir viele Verse dazu gehört. Es war anfangs für mich nur ein oberchristliches Schlagwort, und mit der Zeit habe ich Inhalt und Verständnis dazu gewonnen.
Mein Startpunkt war: Ich vertraue auf einen gerechten Gott. Ich will seiner Gerechtigkeit nacheifern. Und dann kamen die Fragen: Wann und wie ist er gerecht? Was ist damit verbunden? Wie kann ich gerecht sein. Was gehört dazu, denn so intuitiv gerecht sein, klappt das bei mir nicht. Únd vor allem, was ist das Besondere an Gottes Gerechtigkeit?
Damit wir nicht im Gewirr der Theorie stecken bleiben, werden die Teens in Anspielen die Kerngedanken vorstellen und ich kommentiere danach die Szenen.
Gerechtigkeit heißt handeln
Wir starten mit der erste Szene zur Gerechtigkeit:
Wettrennen mit Schiedsrichter, einer schummelt, deshalb korrigieren.
Ein Schiedsrichter, der für Gerechtigkeit sorgte. Er rief den Schummelfreund zurück, drohte mit Disqualifizierung und sorgte für ein faires Rennen.
Was ist das Wichtige dabei? Der Schiedsrichter hat gehandelt. Der hat eingegriffen, Es gab Regeln und er hat seinen Job getan und für die Einhaltung gesorgt. Er war kein Zuschauer, so wie ihr. Deshalb halte ich hier fest: Beim Thema Gerechtigkeit geht es um Handeln. Bloß Zuschauen ist ungerecht. Hätte er nur den Siegespreis am Ende verteilt, wir hätten uns geärgert.
Als Theorie-Liebhaber passt mir diese Zusammenhang nicht so richtig. Ich bin viel lieber in der Betrachter-Rolle. Immerhin bedeutet theorein im altgriechisch ja betrachten. Da fühle ich wohl. Hilft aber nichts für Gerechtigkeit. Gerechtigkeit verlangt Einsatz,
Schauen wir nicht nur auf uns, schauen wir auf Gott: Wenn ich Gott gerecht nenne, meine ich, dass er sich einmischt. Viele Geschichten der Bibel erzählen das auch. Z. B. Mose am Dornbusch „… und ich habe ihr Schreien gehört. Ich weiß, wie sehr es leidet. Ich bin gekommen, um sie aus der Gewalt der Ägypter zu retten“ (Ex 3,14) ist eine davon. Kleine Zwischenbemerkung Davor aber hatte er 400 Jahre gewartet.
Es gibt endständige Gerechtigkeit und „on the flight“. „Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort“ ist eine Redewendung, die versucht die beiden Gerechtigkeit zu unterscheiden. Ich glaube nicht dass das wahr ist. Aber mir fällt bei mir auf, dass ich dort, wo ich mich ungerecht behandelt fühle, Soforthilfe von Gott erwarte. Hingegen wo ich unfair bin, mir die Korrektur- und Aufschubzeit sehr willkommen ist. Gott weiß, was er tut. Er denkt in anderen Zeiträumen, aber, und darauf vertraue ich, er handelt.
Was bedeutet das für mich, wenn ich seine Gerechtigkeit zum Vorbild nehme?
Lege ich mich auf die Lauer und, wenn ein Einbrecher beim Nachbarn über den Gartenzaun steigt, spring ich raus und knüppel ihn nieder? Nun, zum einen ein sehr seltenes Ereignis, vermutlich warte ich und brauche nie etwas tun. Dürfte so auch nichts taugen. Wo setze ich dann an?
Z.B. beim Stirnrunzeln, Stirnrunzeln? Ja, Stirnrunzeln. (gemeinsam machen lassen). Nein-Sagen und Ja-sagen. Stellung beziehen, persönliche Meinung sagen. Ich finde es gut, dass … , mir gefällt es, dass … , usw. So schwer es mir auch selber fällt, meine Meinung zu bilden, in meinem Innersten bin ich überzeugt, dass Gerechtigkeit anfängt, wenn ich klar ja oder nein sage.
Dabei der Hinweis: Gerechtigkeit beginnt nicht mit aburteilen sondern beurteilen und loben. Gerechtigkeit verlangt Handeln, durch Gespräch, durch Gebet, durch sonst was … .
Was ist so schwer an gerecht zu sein?
Was ist so schwer am gerecht handeln? Schauen wir uns die nächste Szene an: Während wir uns so gemütlich unterhalten haben ist auf dem Heimweg vom Wettkampf etwas unschönes passiert.
Diebstahl und Verurteilung der Täterin
Bevor wir überlegen, ob das Urteil gut ist oder schlecht, dürft Ihr Euch jetzt selber in Gerechtigkeit üben. Dazu der Klassiker. Wir verteilen ein paar… und Ihr teilt es bitte gerecht in Eurer Umgebung. Und wehrt nicht ab, wenn Ihr die ehrenvolle Aufgabe zum Teilen bekommen habt. Ihr wisst: Gerechtigkeit beginnt mit tun.
Gemeinde ..
Ich gestehe, ich habe das Teilen gehasst. Als Zwillingsbruder kam das so oft vor, dass es hieß: Teile das Stück Kuchen, Schokolade, … mit Deiner Schwestern. Die Regel dabei war: Einer teilt, einer sucht aus. Ich merkte schnell, und ihr vielleicht auch vorhin, gerecht teilen ist fast nicht machbar. Allein handwerklich scheiterte ich schon Lieber sollte meine Schwester teilen und ich suchte aus. Ein Stück war ja immer größer. Hier habt ihr vielleicht andere Ausfluchtsstrategien gesucht, verzichtet,.. nein nicht so schlimm, … . Aber gerecht war es dennoch nicht,
Selbst mit computergesteuertem Laser-Messer und Laborwaage würde ich nicht gerecht teilen können, denn neben dem rein praktischen, gibt es noch ein anderes Problem:
Stellt Euch vor, wir sind drei Steinzeit-Sippen in drei Höhlen.
Es wird Abend und Leo + Emily kommen von der Jagd zurück und schleifen ein Mammut hinter sich her. Die linke Sippe hier, grölt freudig und voller Bewunderung (darf ich das mal hören), denn alle sind hungrig. Der Clanchef tritt vor, zückt sein Obsidianmesser und sagte, Alle eine Schlange bilden, ich verteile. Er gibt jedem zwei Kilo Fleisch und der Rest wird in der Küche in den Gemeinde-Kühlschrank geschoben.
Bei der mittleren Sippe läuft es vergleichbar: Elias, Jan und Rung kommen schwer bepackt mit einem Mammut zurück. Die Mitte grölt hungrig (hallo, ich höre nichts). Der Clanchef zückt sein Messer und sagt: Super Ihr drei, ich sehe Eure roten Köpfe, die durchgeschwitzten Umhänge, jeder bekommt ein drei-Kilo-Stück. Dann sagt er. Luisa, du hast gut auf das Feuer aufgepasst, du bekommst ein zwei-KiloStück. Aber Tossi, du hast eigentlich nur geschlafen, verhungern brauchst nicht, aber mit einem halben Kilo ist Dir mehr als genug gegeben. So geht es, bis jeder seinen Anteil bekommt hat, der Rest wandert in den Kühlschrank.
Die Dritte Sippe sieht, wie Bekky, Maren und Celina ein erlegtes Mammut herbei zerren. Auch hier tritt der Oberboss zur Verteilung heraus. Konsti, du begibst dich für uns auf eine weite, gefahrvolle Reise. Hier, nimm ein 5-Kilo Stück. Melli, du warst die ganze Woche erkältet, damit Du wieder zu Kräften kommst, nimm ein 3-Kilo-Stück. Leo, Du bist noch so kugelrund voll gefuttert vom letzten Mal, Dir reicht sicherlich ein 1-Kilo. So wird verteilt. Der Rest kommt in den Kühlschrank.
3 Sippen, 3 unterschiedliche Verteilungen. Alle sind zufrieden, weil es gerecht ablief, aber alle drei waren anders. Eine Gleichverteilung, eine leistungsorientierte und eine bedarfsorientierte Verteilung. Alle drei haben ihre Berechtigung. Wir finden auch Entsprechungen in der Bibel. Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Ewiges Leben bei Gott ist für jeden gewünscht. Wir kennen das Gleichnis von den Talenten und die Aussage, Wem viel gegeben ist, von dem wird viel verlangt werden. Beispiele für Leistungsorientierung. Und das Gleichnis vom Scherflein der Witwe oder Jesu Wunsch, der Arzt für die Kranken zu sein, spiegelt eine Bedarfsorientierung wider.
Warum erzähle ich das alles? Mir ist klar geworden, dass ich als Mensch nicht gerecht sein werde. Das richtige Austarieren dieser verschiedenen Gerechtigkeitsanforderung schaffe ich nicht. Neben dem handwerklichen Unvermögen, kommt ein grundsätzliches hinzu. Zur perfekten Gerechtigkeit muss ich alles wissen, was wer wie geleistet hat, und alles wissen, wer welche Bedürfnisse gerade hat. Das Ganze gerecht zu kombinieren ist zu komplex für mein Gehirn.
Deshalb glaube ich, dass wir Menschen unfähig zur Gerechtigkeit sind. Gerechtigkeit kann man ja nicht steigern, so ein bisschen gerecht, nur ein bisschen ungerecht Ich kann nicht gerecht sein. Wenn ich Gerechtigkeit will, dann benötige ich Gott dazu.
Warum ist Gottes Gerechtigkeit anders?
Warum ist Gott gerecht? Warum funktioniert das bei ihm? Was ist anders?
Schauen wir uns noch mal das Ergebnis bei unserer Szene an. Unser Reporter fragt nach wie das Urteil ankam. (Opfer immer noch enttäuscht, Täter hat keine Option zur Wiedergutmachung, Tat war ja, weil kein anderer gangbarer Weg zu sehen war)
Was ist das Problem? Wie gerecht und verdient die Strafe ist, ist sie keine Lösung. Die Bestohlene ist nach wie vor traurig, sie hat den Preis immer noch nicht. Der Dieb konnte nicht entschädigen, ja, ihm fehlt es auch für sich selber.
Ich denke bei Gerechtigkeit zuerst an „Böse bestrafen“, „Gute belohnen“. Das ist ein Bild Gottes, das uns seit Tausenden von Jahren überliefert und in den Vordergrund gerückt ist. Gott als Weltenrichter. Himmel und Hölle. Aber geht es Gott um Strafe? Gott hat die Menschen nicht erschaffen, damit er jemand zu bestrafen hat, sondern als Gegenüber und als Gesprächspartner.
Gottes Schwerpunkt liegt nicht im Strafrecht. Er möchte Menschen zu Himmelsbürgern machen, und so ist er im Bürgerlichen Gesetzbuch, im Zivilrecht unterwegs. Es geht um Ausgleich, um Entschädigung, um verlässliche Zusagen.
Er hat nämlich einen Vorteil. Schauen wir uns nochmal die Mammut-Verteilung an. Der Chef steht vorne und schneidet Portionen runter. Die ersten bekommen ein Stück Rüssel, reinstes Muskelfleisch, zart und perfekt für Rouladen geeignet. Speck rein, Gurke rein, Senf rein, fertig. Die nächsten Scheiben mit Brust und Keule sind auch lecker, aber wenn ich hinten in der Reihe stehe, werde ich unruhig. Denn irgendwann kommt nur noch der Schwanz. Der taugt nur zum Auskochen als Suppe. Und so beginne ich mich vorzudrängeln.
Bei Gott ist es anders. Der schöpft aus der Unendlichkeit. Der kommt nicht zum Ende. Er hat genug für jeden. Bis zum Schluss? Nein bis in Ewigkeit.
Ich brauche nicht drängeln, ich brauche nicht klauen. Gott hat alles, was ich benötige. Praktisch sieht das so aus, dass Jesus sagt. Die Liebe, die Aufrichtigkeit, die Hoffnung, die Dir fehlt, wenn Du vor Gott stehst, kann ich Dir geben. Lass es zu. Sage mir Deine Schwäche und nimm meine Hilfe an, dann hast Du alles, was Du brauchst. Für Dein Bürgerrecht im Himmel.
Vorhin hat der Reporter Täter und darüber auch dem Opfer ihr Duplo gegeben. Das ist der Gedanke bei Gott und bei Jesus. Er sagt, Du brauchst nichts in Verzweiflung oder Enttäuschung wegnehmen, nichts horten, nicht mit lieblosen Händen vor Gott stehen, sondern frage mich. Ich versorge Dich mit allem, was Du brauchst (Vorbehalt: Für dieses Ziel, Gesprächspartner, Gegenüber, geliebter Mensch des großen Gottes zu sein).
Ich verliere auch nichts, wenn Gott jemand anderen beschenkt. Es bedeutet nicht, dass ich verzichten muss oder weniger bekomme. Das besondere an Gottes Gerechtigkeit ist diese Fülle. Wenn Gott Christian einen Kaffee schenkt, brauche ich nicht zu befürchten, dass die Maschine danach leer ist. Gott hat Millionen von Kaffeesträuchern in seiner Maschine.
Gott besiegt das Böse, in dem er keinen Grund dafür lässt. Er flutet die Welt mit Liebe. Das ist seine besondere Gerechtigkeit.
Zusammenfassung
Was waren die drei Punkte in dieser Mammut-Predigt?
Gerechtigkeit beginnt mit Handeln. Nur mit Tun gibt es Gerechtigkeit. Gott ist gerecht. Er handelt. Wenn ich Gerechtigkeit will, heißt es auch für mich: Handeln.Als Mensch bin handwerklich nicht in der Lage gerecht zu sein. Wenn ich die Aspekte Verteilung, Leistung und Bedarf dabei richtig gewichten möchte, wird es für mich ich grundsätzlich unmöglich. Komplexität und vollständige Information beherrsche ich nicht. Ich brauche Gottes Gerechtigkeit. Gott muss es richten, ich kann es nicht.Gottes Gerechtigkeit unterscheidet sich darin, dass sie aus dem Unendlichen schöpft. Gott scheitert bei keinem Verteilungsproblem. Er sucht daher weniger die Ordnung über Strafe und Abschreckung, sondern löst das eigentliche Problem. Er beschenkt die Menschen, damit sie gerecht sind für ein Leben mit ihm. Jesus wartet, dass wir ihn dazu fragen.
Ich glaube an diese Gerechtigkeit Gottes. Was macht Ihr?
Amen.
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