Warum verdienen Frauen immer noch weniger?
28 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Monaten
Frauen verdienen in Deutschland weniger als Männer. Doch während
die Lohnlücke in manchen Bereichen schrumpfte, stagniert
oder wächst sie inzwischen wieder. Der Gender-Pay-Gap ist kein
reines Arbeitsmarktphänomen – es geht auch um gesellschaftliche
Bilder und Erwartungen.
Die neuen Zahlen zeigen: Besonders in Westdeutschland, in
Branchen mit hoher Teilzeitquote und schwacher Tarifbindung,
wächst die Lohnlücke. Nach der Familiengründung wird sie
dramatisch. Das ist eine Frage von Erwerbsmustern und
Betriebsstrukturen.
Gleichzeitig verändert sich die gesellschaftliche
Stimmung. Antifeministischer Content floriert auf
TikTok und YouTube. Umfragen deuten auf wachsende Skepsis
gegenüber Gleichstellung hin – besonders unter jungen Männern.
Polarisierung nimmt zu.
Die Forschung zeigt, dass gesellschaftliche Leitbilder
prägen, welche Arbeitsmodelle als Standard gelten, wie Betriebe
Karrierechancen verteilen. Wächst die Skepsis gegenüber
Frauenerwerbstätigkeit, prägt das betriebliche Entscheidungen.
Kulturelle Einstellungen wirken dabei nicht am Rand, sondern als
aktiver Verstärker oder als Bremse.
Darüber spricht Hannah
Grünewald mit Rebekka Endler, freie Autorin,
Journalistin und Podcasterin, in der 122. Folge von Was
jetzt? – Die Woche.
Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und
auf YouTube.
Redaktionsleitung, Moderation: Hannah Grünewald
Postproduktion: Simon Schmalhorst, Matthias Giordano
Redaktion, Producing und Regie: Lucie Liu, Julian Claudi, Dilan
Gropengiesser, Matthias Giordano, Fish&Clips
Sprecherin: Poliana Baumgarten
Ressortleitung Video: Max Boenke
Technisches Konzept: Sven Wolters
Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann
Musik: Konrad Peschmann, soundskin
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